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Verfasst: Mo 23. Nov 2009, 14:19
von SRM
Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Stellt sich mir doch die Frage, ob ein Studium überhaupt noch "attraktiv" ist und wenn ja, in welchen Bereichen?
Bisher warens die Ingenieurswissenschaften, aber da kenne ich jetzt auch einige, die auf Jobsuche sind.

Fakt ist, dass der deutsche Arbeitsmarkt mit vollem Tempo vor die Wand fährt und die Merkel-Truppe sehenden Auges die Hände in den Schoss legt.

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 15:47
von bart
Das es mittlerweile so schlecht aussieht bei solchen Berufen die ein Studium benötigen, hätt ich nie gedacht.

Das man sich wundert, das die große Politik nur noch zu schaut, bei solchen Praktiken ist seit Jahren schon so.
Seit Jahren schon bekommen Unternehmen, ob groß oder klein, Geld vom Staat, (Arbeitsamt), wenn sie Azubis einstellen und tragen so, im Endeffekt, keine eigene Verantwortung mehr für die Azubis, so wie es noch inden 50er, 60er Jahre vielleicht gewesen ist.
Die gesamte Unternehmenskultur der Manager und Chefs hat sich grundlegen inden letzten 20 Jahren zu ungunsten aller BErufsgruppen verändert. Ob man studiert hat oder nicht.
Ich hab leider nie ein studium machen können.

Wenn ich mir ansehe, wie manche, studierte Manager mit ihren Unternehmen umgehen, in den 90er oder heute frag ich mich was sie eigentlich studiert haben.

Normalerweise sollten studierte Manager und Experten vernünftiger mit
Recourcen umgehen als ein normal sterblicher, wie mir zb, und nicht so verschwenderisch.

Als normal sterbliche mit einfacher Schulsausbildung, kann man schon verlangen von höheren Schulabsolventen, das diese mehr Wissen und Verantwortung tragen.

Aber wenn man die letzten Jahre zurück verfolgt, kann man feststellen, das studierte Leute i Politik oder in Unternehmen viel mist gebaut haben und studierte Politiker den karren an die Wand fahren und diese wundern sich, warum seit jahren der Anteilder Wähler massiv zurück geht.

Für mich persönlich wäre und ist das erzeugen von Erneuerbarer Energie ein zukunftsmarkt und Stadtplanung.

Denn die Städte stehen vor großen herausforderungen wegen dem Demographischen Wandel.
Mit mittlerweile 31 Jahren bin ich heute der Meinung das die Politiker, egal welcher Partei sie angehören, Deutschland mit ihrer Politik mehr schaden als es nutzen bringt.
Wir Bürger, jeder Berufsklasse und egal welchen Schulabschluß er hat, ist nur noch der Depp, um ein bekanntes ratelonisches Wort zu nutzen. ;)

All das was unsere Omas und Opas nach dem Krieg aufgebaut hat auch die eigentlich gute soziale absicherung in Deutschland wird von der heutigen politischen Elite gekonnt in den Dreck gezogen,

Ob es wirtschaftlich gut läuft in Deutschland oder in solchen Krisen wie wir sie heute haben, sieht man kaum, das die regierenden studierten, Experten kaum vernünftig mit Steuergelder umgehen.

Als klein Unternehmer hat man es in Deutschland eh schwer zu überleben....

Wir haben in Deutschland einen sehr hohen Lebensstandart,aber wie lange noch?

Das noch jüngere Menschen, jugendliche, Amok laufen unddurchdrehen wird für mich immer verständlicher, auch wenn das keine lösung.

Nicht nur Unis sehen teilweise baulich miserabel aus. Mittlerweile sind allgemein viele Schulen baulich koplett sanierungsbedürftig, und die Politik reagiert kaum.

Für mich bezogen, kann ich sagen, das ich mittlerweile zutiefst enttäuscht bin über die Politik im Allgemeinen auf allen ebenen, und keine lust mehr habe, mich politisch zu engagieren, weil man doch nur verarscht wird als Bürger.

Obwohl ich wieder privat werbung fürs wählen gemacht habe bei dieser Wahl obwohl ich in keiner Partei mehr bin.
Politisch bin ich interessiert und verfolge die Politik Deutschland, Europaweit, aber wieder mitwirken?

Wir in Schleswig-Holstein können davon ein Liedchen singen.

Die HSH Nordbankkrise hat das Faß zum überlaufen gebracht, und das ansehen der Konservativen, wo Herr Carstensen ganz unschuldig tat, zum sinken gebracht, und das sag ich als konservativer Anhäger.
Da sage ich auch: Wieso haben die Wähler die CDU nicht noch mehr bestraft und unter die 30% gedrückt... und meinetwegen dem SSW mit 20% in den Landtag geschickt.

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 16:45
von Pandora Friedmann
Ich bin noch im Bachelorstudium und habe einen Job als studentischer Mitarbeiter bei einem Verein, der auch etwas damit zu tun hat, was ich studiere. Dort könnte ich auch erst einmal (bezahlt) nach dem Studium weitermachen. Mein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums habe ich über Kontakt bekommen.

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 16:48
von joukersendler
Ich suche grad ein Praktikum (Pflichtpraktikum 6 Monate ;) )
Ist um einiges schwerer als ich gedacht hätte, wenn man was sinvolles will.

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 17:36
von Montgomery Scott
Zum Thema: http://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss ... t_gut.html

Klar ist es auch für Akademiker schwieriger geworden aber unter dem Strich ist ein abgeschlossenes Studium immer noch eine Jobgarantie. Ausnahmen bestätigen die Regel.

EDIT: Ach ne, das ist das falsche. Die Zahlen für die Gesamtheit der Hochschulabsolventen sieht aber ähnlich aus.

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 17:56
von Francis Taubenschlag
Original von joukersendler
Ich suche grad ein Praktikum (Pflichtpraktikum 6 Monate ;) )
Ist um einiges schwerer als ich gedacht hätte, wenn man was sinvolles will.
Bei mir ist es eher so, dass ich schon auch gerne ein Praktikum machen würde und es auch eventuell Stellen gäbe. Aber ich weiß nicht recht, ob wo ich das im Studium unterbringen soll.

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 18:57
von Carmen I.
Original von Montgomery Scott
Zum Thema: http://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss ... t_gut.html

Klar ist es auch für Akademiker schwieriger geworden aber unter dem Strich ist ein abgeschlossenes Studium immer noch eine Jobgarantie. Ausnahmen bestätigen die Regel.

EDIT: Ach ne, das ist das falsche. Die Zahlen für die Gesamtheit der Hochschulabsolventen sieht aber ähnlich aus.
Also ich bin da eher skeptisch geworden. Im Moment halte ich es für besser nach dem Abi erst eine Ausbildung zu absolvieren und dann evt. ein Studium nachzuschieben. Gott sei Dank wird bei uns dahingehend eine ernsthafte Entscheidung erst in zwei Jahren gefordert sein. Bis dahin kann man den Arbeitsmarkt ja noch ein bisschen "studieren". :D ;)

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 19:02
von joukersendler
Original von Francis Taubenschlag

Bei mir ist es eher so, dass ich schon auch gerne ein Praktikum machen würde und es auch eventuell Stellen gäbe. Aber ich weiß nicht recht, ob wo ich das im Studium unterbringen soll.
Ja, ein Grund warum ich auf eine FH bin ;)

Verfasst: Mi 25. Nov 2009, 19:03
von Carmen I.
Macht Sinn. War ich auch. ;)

Verfasst: Do 26. Nov 2009, 12:43
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Carmen de Mora-Trauenstein
Also ich bin da eher skeptisch geworden. Im Moment halte ich es für besser nach dem Abi erst eine Ausbildung zu absolvieren und dann evt. ein Studium nachzuschieben. Gott sei Dank wird bei uns dahingehend eine ernsthafte Entscheidung erst in zwei Jahren gefordert sein. Bis dahin kann man den Arbeitsmarkt ja noch ein bisschen "studieren". :D ;)
Ich habe es so gemacht, beende im Sommer meine Ausbildung (Kaufmann für Marketingkommunikation) nach einem recht guten Abi (1,9) und kann dann hoffentlich nach Schottland gehen, um etwas komplett Anderes (Internationale Beziehungen und Geschichte) zu studieren. Da sich Berufserfahrung aber in jedem Lebenslauf gut macht, sehe ich die Ausbildung eher als verlängertes Praktikum (sie wird auch nur unwesentlich besser bezahlt ;)).