Seite 2 von 4
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:08
von SRM
Original von Freiherr von Stern
Ich hab mal die Prozentzahlen ausgerechnet:
- KDU: 24,68%
- LL: 20,78%
- Grüne: 16,36%
- FLA: 15,58%
- FDU: 6,23%
- RVP: 5,71%
- Sack: 5,71%
- Sendler: 3,12%
- Janeway: 1,82%
------------------
Und da ja die Einführung von d'Hondt im Gespräch ist, hier mal die (hypothetische) Sitzverteilung nach d'Hondt
- KDU: 3
- LL: 3
- Grüne: 2
- FLA: 2
- FDU: 1
Wo soll die Einführung von d'Hondt im Gespräch sein? Das ist für mich keine wirkliche Alternative.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:51
von Richard Stresemann
Original von SRM
Wo soll die Einführung von d'Hondt im Gespräch sein? Das ist für mich keine wirkliche Alternative.
Ich habe gerade schon an anderer Stelle ausgeführt, dass für mich diese Wahl in krasser Weise verfassungswidrig ist. Die KDU hat beinahe fünfmal soviele Stimmen erhalten wie RVP oder LL. Wenn sie jetzt nur doppelt soviele Abgeordnete stellt, dann ist das eine brutale Verzerrung des Wählerwillens und verstößt unübersehbar gegen die Gleichheit, genauer die Erfolgswertgleichheit, der Stimmabgabe.
Dieses Wahlergebnis sollte gerichtlich anulliert werden, und das jetzige Wahlrecht, das Splittergruppierungen bevorzugt, gleich mit.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:53
von Joeli Veitayaki
Da muss ich Ihnen Recht geben, Herr Stresemann, zumindest was die Sitzverteilung angeht. Eine Mindeststimmenzahl sollte man vielleicht doch einführen.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:55
von Fiete Schulze
Naja ich denke mal das jetzt die große Reform in dieser Sache kommen wird und kommen muss. Allerdings fünfmal soviele Stimmen wie die LL - nee, da meinter er wohl LiLi.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:56
von Joeli Veitayaki
Daran sollten alle großen Fraktionen arbeiten, ohne Rücksicht auf parteipolitisches Denken und ideologischen Gräben.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:57
von Fiete Schulze
Original von Joeli Veitayaki
Daran sollten alle großen Fraktionen arbeiten, ohne Rücksicht auf parteipolitisches Denken und ideologischen Gräben.
Mein Reden, Herr Veitayaki.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 13:02
von Lord Macshire
Original von Richard Stresemann
Ich habe gerade schon an anderer Stelle ausgeführt, dass für mich diese Wahl in krasser Weise verfassungswidrig ist. Die KDU hat beinahe fünfmal soviele Stimmen erhalten wie RVP oder LL. Wenn sie jetzt nur doppelt soviele Abgeordnete stellt, dann ist das eine brutale Verzerrung des Wählerwillens und verstößt unübersehbar gegen die Gleichheit, genauer die Erfolgswertgleichheit, der Stimmabgabe.
Dieses Wahlergebnis sollte gerichtlich anulliert werden, und das jetzige Wahlrecht, das Splittergruppierungen bevorzugt, gleich mit.
Dem kann ich - auch als von einer solchen Wahlrechtsreform betroffener - größtenteils zustimmen. Aber letztlich muß man auch immer das jeweilige Wahlsystem berücksichtigen. Hätten wir in Ratelon ein klassisches Verhältniswahlsystem, so könnte ich Ihnen unausgesprochen zu stimmen. Da wir in Ratelon aber ein stark personalisiertes Wahlrecht haben, wo der Wähler keine Listen, sondern die Personen auf der Liste wählt, muß man auch dies berücksichtigen. So darf man zB nicht den Fehler machen, die Stimmen der KDU zur Gänze zu berücksichtigen, sondern nur die Stimmen von Frau Bont und Graf Frankenstein, äh Falkenstein.
Der Erfolgswert einer Stimme bemisst sich nunmal immer nach dem jeweiligen Wahlsystem. In einem reinen Mehrheitswahlrecht zB ist der Erfolgswert noch ungleicher verteilt, denn hier haben die Stimmen für die unterlegene Minderheit einen Erfolgswert von Null. Trotzdem kann man nicht davon ausgehen, daß Mehrheitswahlrecht wäre ein untaugliches, da ungleiches und ungerechtes, Wahlsystem. Man muß so etwas eben immer vor dem Hintergrund des tatsächlichen Systems sehen.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 13:04
von Christopher Adomeit
Original von Richard Stresemann
Ich habe gerade schon an anderer Stelle ausgeführt, dass für mich diese Wahl in krasser Weise verfassungswidrig ist. Die KDU hat beinahe fünfmal soviele Stimmen erhalten wie RVP oder LL. Wenn sie jetzt nur doppelt soviele Abgeordnete stellt, dann ist das eine brutale Verzerrung des Wählerwillens und verstößt unübersehbar gegen die Gleichheit, genauer die Erfolgswertgleichheit, der Stimmabgabe.
Das kann ich nur unterschreiben. Das jetzige Wahlsystem wurde von der Zeit überholt und sollte nicht nur gründlich überdacht, sondern mindestens ebenso gründlich verändert werden.
Verfasst: So 1. Nov 2009, 13:04
von Philipp Klatten
Original von Freiherr von Stern
FDU: 6,23%
Traurig...
Verfasst: So 1. Nov 2009, 13:05
von Joeli Veitayaki
Es ist ja auch kein Problem, dass hier in der Demokratischen Union eigentlich eher das Personenwahlsystem zum Tragen kommt. Die Bildung von Koalitionen werden aber durch einen Parteienzwang vereinfacht werden, da man sich bereits im Vorfeld von Koalitionsverhandlungen intern über die Marschrouten im Klaren sein und nicht erst jeden Einzelnen überzeugen muss.