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Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:30
von SRM
Original von pjotr

Hehe; ja, aber bin da schon dabei^^
Allerdings stört mich Özdemir, der mehr Lautsprecher als Fachkraft ist. Ich hab jedenfalls zunehmend mein grünes Herz entdeckt ;)

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:32
von pjotr
Original von SRM

Allerdings stört mich Özdemir, der mehr Lautsprecher als Fachkraft ist. Ich hab jedenfalls zunehmend mein grünes Herz entdeckt ;)
Das gute ist, man kann bei uns dabei sein auch wenn man einen Teil der Führungsspitze kacke findet ;)

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:33
von SRM
Original von pjotr

Das gute ist, man kann bei uns dabei sein auch wenn man einen Teil der Führungsspitze kacke findet ;)
Nä, da brauchts noch Überzeugungsarbeit ;)

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:37
von Amber Marie Ford
Original von pjotr
Wir brauchen die alten AKWs nicht zur Stromversorgung. Wie exportieren schon heute einen nicht gerade kleinen Anteil unseres Stroms in das Ausland...
Wie gesagt: ich sehe es als primäres Anliegen, von fossilen Brennträgern unabhängig zu werden. Könnten wir heute, oder meinetwegen in dreißig Jahren, unseren Energiebedarf komplett aus regenerativen Energiequellen decken?
Wie soll Gentechnik ein Problem lösen, das ein reines Verteilungsproblem ist?
Mit der derzeit produzierten Menge an Nahrungsmittel könnten wir locker die Welt ernähren. Das Problem ist nur dass die Überschüsse hier bei uns sind und nicht da wo sie gebraucht werden.
Wie man das durch Gentechnik lösen will, indem man damit die lokalen Märkte vollends zerstört, konnte mir bisher noch niemand klar machen.
Ich sagte doch bereits: "Die alternative Konsequenz, eine drastische Reduktion des eigenen Lebensstandards, würde auch keiner mehr wollen, wenn sie denn wirklich von ihm gefordert würde."

Hand auf's Herz und Hosen runter: würdest du weniger essen wollen, um Verteilungsgerechtigkeit der derzeit vorhandenen Lebensmittel zu erreichen? Und selbst wenn ja (was mir schon zu glauben schwerfiele ;)), wie viele andere Leute kennst du, die dazu bereit wären?

"Wir müssen nur gerechter verteilen", klingt natürlich nett und einfach. Nur bedeuete es in der praktischen Konsequenz: selbst verzichten!

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 00:49
von Hans Sack
Original von pjotr

Und auch als dein Recht die Nahrungsmittel aller anderen zu kontaminieren?
Wenn du um dein Genfeld einen 25 Kilometer-Abstand in alle Himmelsrichtungen einhältst kannst du das machen. Ansonsten läufst du Gefahr, auch alle konventionellen Felder im Umkreis zu Genfeldern zu machen.
Na und dann werden das eben auch genfelder. Das ist der lauf der Dinge. der Vortschritt vernichtete schon seit je her das überholte und das ist auch gut so.

Und Sollten die Gehnprodukte Schädlich sein wirt die Wissenschaft bei zeiten eine Möglichkeit finden dieses Problem zu beheben.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 01:25
von Lady Enigma
Mit der Gentechnik ist es wie bei der Einführung der 'Eisenbahn....
Da hatten sie auch Angst, die Geschwindigkeit würde die Reisenden, die Zuschauer oder das Vieh töten, mit den abenteuerlichsten Begründungen,
Der Gottseibeiuns würde aus der Hölle gerufen oder sonstwas.
Hysterie von kennisfreien für Kenntnisfreie in einer zunehmend verblödenden Gesellschaft. Die Debatte um den LHC zeigt es doch deutlich. Was da selbst von "Naturwissenschaftlern" an geistigem Sondermüll verzapft wurde....
Wo ist das Problem damit?
Und die Kernenergie? Bei vernünftigem Umgang damit eine sehr brauchbare Sache. Wenn man nicht aus politischen Gründen sinnvolle Maßnamen wie die Schaffung eines Endlagers blockieren würde, könnte man damit wunderbar leben. Und Krümmel? Vermutlich ein Krebscluster, wie es sie seit ewigen Zeiten gibt.
Es wurde von den Antiatomhysterikern in der Politik dafür gesorgt, daß jeder qualmende Ascher in der Betriebskantine eines AKW zu einem Fasttschernobyl aufgebauscht wird.
Man wirft mit irgendwelchen "Messwerten" um sich, die keinen Sinn machen(...strahlt mit soundsoviel Bq...)
oder deren Bedeutung man nicht versteht, bzw man setzt darauf, daß das breite Publikum sie nicht interpretieren kann.
Mal darübernachgedacht?
Die Braunkohle des Tagebaues, in dem ich vor meiner Dienstzeit gearbeitet habe, enthielt im Mittel 4mg Uran pro Kilo. Und natürlich auch dessen Zerfallsprodukte. Hab mal vor nem "Ganzkörperdosimeter" gestanden,
so ein Ding, daß man in kerntechnischen Anlagen benutzt um festzustellen, ob jemand kontaminiert ist. Glaub mir, man merkt das deutlich.
Sehr deutlich. Und? Ist bei jedem so, der berufsmässig mit Kohle zu tun hat oder hatte.
Kohleasche wurde sogar teilweise zur Urangewinnung benutzt.
Eine sinnvoll genutzte Kernenergie ist auf absehbare Zeit für die Grundlastversorgung die beste Alternative. Schnelle Brüter und moderne Technologien einsetzen und gut.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 12:33
von Stigman
Original von Amber Marie Ford

Und auch der Panikmache beim Thema Gentechnik vermag ich mich nicht anzuschließen. Wir haben auf einem recht kleinen Planeten mit noch mal recht begrenzter ackerbaulich nutzbarer Fläche sechs Milliarden (6.000.000.000) Mäuler zu stopfen, Tendenz steigend. Mit ökologischer Landwirtschaft, so gut diese Bezeichnung auch klingt, schaffen wir das niemals. Ein pauschales Nein zur Gentechnik ist nichts anderes als Gleichgültigkeit gegenüber der in weiten Teilen der Erde herrschenden Lebensmittelknappheit und Hungersnöte. Die alternative Konsequenz, eine drastische Reduktion des eigenen Lebensstandards, würde auch keiner mehr wollen, wenn sie denn wirklich von ihm gefordert würde. Die Gentechnik ist bei verantwortungsbewusster Handhabung die Chance, landwirtschaftliche Erträge zu steigern und erschwinglich zu halten.
Bei der genmanipulierten Landwirtschaft geht es bestimmt um einiges, aber nicht um die gesamte Weltbevölkerung satt zu bekommen. Träum' weiter.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 12:35
von Lady Enigma
Ist aber eine Möglichkeit dazu. Wie die genutzt wird, ist eine Frage des politischen Willens.

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 13:03
von Stigman
Original von Lady Enigma
Ist aber eine Möglichkeit dazu. Wie die genutzt wird, ist eine Frage des politischen Willens.
Nein, es ist keine Möglichkeit dazu!

Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 13:08
von Lady Enigma
Gentechnik ist ein Werkzeug, weiter nichts. Wie das Werkzeug genutzt wird, hängt von den Nutzern ab. Ist wie mit einer Axt....
Sollte "Keine" ein Link sein? Oder nur unterstrichen?