Er meinte wohl aktiv und das bei einem Menschen männlichen Geschlechts. Aber blasen wir das ab....Original von Lady Enigma
Anscheinend ist wirklich was im Bier...
Was hat blasen mit "Warmer Bruder" zu tun? Ich mag das auch.
Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Doppel-As
Beiträge: 553
Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Die Frau ist doch eh fern der Zurechnungsfähigkeit. Ich habe gestern der "Welt" entnommen, dass sie dort die Note 5 für ihre Äußerung erhalten hat, die Finanzkrise sei vor allem deswegen entstanden, weil zu wenig Frauen in den Vorständen sitzen.Original von pjotr
Haderthauer (CSU)
Richtiger ist: Die momentane CSU-Krise hat vor allem damit zu tun, dass man solche Irren wie Frau Haderthauer in Führungspositionen gelassen hat!
Im übrigen: Seehofer hat natürlich recht, die sicherste Stimme für eine bürgerliche Regierungsmehrheit ist eine Stimme für die Unionsparteien, nicht für die FDP.
Zuletzt geändert von Richard Stresemann am So 6. Sep 2009, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Das halte ich für eine gewagte These:Original von Richard Stresemann
Im übrigen: Seehofer hat natürlich recht, die sicherste Stimme für eine bürgerliche Regierungsmehrheit ist eine Stimme für die Unionsparteien, nicht für die FDP.
Der FDP traue ich zu, dass Sie wieder in die Opposition geht, wenn es für Schwarz-Gelb nicht reicht. CDU/CSU machen, wenn es den Kanzlerposten bringt, sofort wieder eine Große Koalition.
Damian Fuller
Doppel-As
Beiträge: 553
Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Sehen wir uns die Alternativen eines bürgerlichen Wählers an: Er kann einerseits seine Stimme der Union geben, oder der FDP. Und die Wahl kann entweder eine schwarz-gelbe oder eine rot-rot-grüne Mehrheit bringen.Original von Damian Fuller
Der FDP traue ich zu, dass Sie wieder in die Opposition geht, wenn es für Schwarz-Gelb nicht reicht. CDU/CSU machen, wenn es den Kanzlerposten bringt, sofort wieder eine Große Koalition.
Wenn es eine Mehrheit für schwarz-gelb gibt, dann werden CDU und CSU diese Mehrheit nutzen, etwas anderes könnte man niemandem, nicht den Wählern, nicht den Mitgliedern, nicht der Öffentlichkeit, verkaufen.
Wenn es keine Mehrheit für schwarz-gelb gibt, wird die Union eine Fortsetzung der großen Koalition anstreben; es bliebe unserem bürgerlichen Wähler also der Trost, dass die Regierung weiterhin von der CDU geführt werden würde und jedenfalls kein allzu dramatischer Linksruck der Politik zu befürchten wäre.
Anders die FDP. Reicht es für schwarz-gelb, so ist zwar recht wahrscheinlich, aber doch keineswegs sicher, dass die FDP diesen Weg gehen wird. Die SPD wird in diesem Fall für eine Ampelkoalition tonnenweise Zugeständnisse herankarren. Ein interessantes Szenario, das ich kürzlich den Medien entnommen habe, war, dass die SPD der FDP im Extremfall sogar das Kanzleramt anbieten könnte. Würde Westerwelle da nein sagen? Die SPD würde dafür inhaltlich zur beherrschenden Kraft und könnte den korrupten Looser nach der halben Wahlperiode abschießen. Die FDP ist und bleibt eine Partei der Umfaller, und wenn Westerwelle standhaft bleiben sollte - wer sagt, dass man den nicht wegputschen kann?
Reicht es nicht für schwarz-gelb, dann könnte es zur Ampel kommen - und das heisst für den bürgerlichen Wähler nicht etwa eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners wie schwarz-rot, sondern rot-grüne Wirtschafts- und Finanzpolitik garniert mit laxer Innenpolitik, weil die Gelben dann eben die "Bürgerrechtsressorts" kriegen; auf den Punkt gebracht: hohe Arbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung, hohe Kriminalität. Ich wage zu bezweifeln, dass das dem durchschnittlichen Bürgerlichen besonders gut gefällt.
Deswegen ist die Stimme für CDU und CSU für jeden Befürworter einer bürgerlichen Regierungsmehrheit die bessere Wahl als eine Stimme für die FDP.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
Beiträge: 1599
Registriert: Mo 9. Jul 2007, 22:48
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das eintritt, ist ja wohl unglaublich gering...Ein interessantes Szenario, das ich kürzlich den Medien entnommen habe, war, dass die SPD der FDP im Extremfall sogar das Kanzleramt anbieten könnte.

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
Fürst von Mixoxa, Fidei Defensor
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Aber die FDP, die eine Ampel ausgeschlossen hat und ausdrücklich gegen das derzeitige SPD-Programm Wahlkampf macht, könnte ihren Wählern und Mitgliedern eine Ampel verkaufen ohne sich ihre Zustimmung zu halbieren?Original von Richard Stresemann
Wenn es eine Mehrheit für schwarz-gelb gibt, dann werden CDU und CSU diese Mehrheit nutzen, etwas anderes könnte man niemandem, nicht den Wählern, nicht den Mitgliedern, nicht der Öffentlichkeit, verkaufen.
Unwahrscheinlich, dass die SPD Selbstmord begeht, in dem sie der neoliberalen FDP massive Zugeständnisse macht.Die SPD wird in diesem Fall für eine Ampelkoalition tonnenweise Zugeständnisse herankarren.
Wahrscheinlichkeit, obwohl es cool wäre: 5%Ein interessantes Szenario, das ich kürzlich den Medien entnommen habe, war, dass die SPD der FDP im Extremfall sogar das Kanzleramt anbieten könnte.
Ja, weil er sich lächerlich machen würde, es sei denn FDP und SPD kämen auf etwa die gleiche Prozentzahl.Würde Westerwelle da nein sagen?
Ok, das ist nicht mehr ganz auszuschließen.
Von der FDP kann man sagen (ob man das nun negativ oder positiv sieht), dass sie im Gegensatz zur SPD (Mehrwertsteuer etc.) und CDU/CSU (sozialdemokratisierte Politik, entgegen aller Reformversprechen vor der Wahl) nicht eingeknickt ist und definitiv alle Ampel-Gespräche, die Schröder führen wollte, abgesagt hat.Die FDP ist und bleibt eine Partei der Umfaller
Da müsste es inhaltliche Gründe geben, derzeit sitzt Westerwelle dank der Erfolgswelle der FDP fest im Sattel.Westerwelle standhaft bleiben sollte - wer sagt, dass man den nicht wegputschen kann?
Dafür schätze ich die derzeitige FDP als zu idealistisch und gleichzeitig zu klug ein, um sich bei dem derzeitigen Erfolgs-Lauf als Mehrheitsbeschaffer mit Nebenressorts abspeisen zu lassen....sondern rot-grüne Wirtschafts- und Finanzpolitik garniert mit laxer Innenpolitik, weil die Gelben dann eben die "Bürgerrechtsressorts" kriegen;
Die FDP würde sich damit selbst fürs politische Geschäft zu unglaubwürdig machen.
Wer SPD light, rückständige Forschungspolitik und mehr Überwachungsstaat haben will wählt CDU/CSU. Wer die CDU/CSU zu etwas mehr bürgerlichen Inhalten bzw. liberal-konservativer haben möchte, müsste eher FDP wählen.Deswegen ist die Stimme für CDU und CSU für jeden Befürworter einer bürgerlichen Regierungsmehrheit die bessere Wahl als eine Stimme für die FDP.
Denn mit einer FDP über 10% müsste es bei normalem CDU/CSU-Ergebnis für schwarz-gelb reichen.
Damian Fuller
Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Nun, 1. müsste man ja sagen, dass die Union so viele sozialdemokratische Positionen übernommen hat und auch allgemein in der Großen Koalition Dinge gemacht hat, die sie vor der Wahl noch vehement abgelehnt hätte.Original von Richard Stresemann
Die FDP ist und bleibt eine Partei der Umfaller, und wenn Westerwelle standhaft bleiben sollte - wer sagt, dass man den nicht wegputschen kann?
Nun ist eine gewisse Flexibilität ja nicht immer schlecht und die Ausrede "Wir wollten ja was ganz anderes, aber mit dem Koalitionspartner war nicht mehr möglich" etc. blabla hält den Wähler auch ne Weile hin. Aber aufgrund der letzten 4 Jahre könnte man die Union mit viel stichhaltigerer Begründung als "Umfaller" bezeichnen als die FDP.
Einer der großen Anziehungspunkte für die FDP war in den letzten Jahren ihr recht konsequentes Programm und ihre relativ hohe Glaubwürdigkeit. Wenn die Freidemokraten nach solchen klaren Aussagen nach der Wahl doch eine Ampel mitbilden würden, wären Sie innerhalb kürzester Zeit vermutlich wieder um die 5%.Original von heute.de
FDP-Chef lehnt Ampel entschieden ab
Westerwelle setzt ganz auf Schwarz-Gelb
Klipp und klar: FDP-Chef Westerwelle will nichts von einer Ampel-Koalition wissen. Zu unterschiedlich seien die Programme. Doch die Grünen sehen das anders: Es sei die einzige Alternative zur Großen Koalition.
...
"Wenn man die Programme von uns und von Grünen und SPD kennt, lässt das keinen Spielraum für Interpretationen", sagte Westerwelle am Mittwochabend. "Die Pläne von SPD und Grünen sind nur mit einer enormen Mehrbelastung für die Steuerzahler umzusetzen, das ist mit der FDP nicht zu machen."
Die FDP arbeite auf eine Regierung mit der CDU hin: "Wir setzen auf Schwarz-Gelb und genau das werden wir bei unserem Parteitag am Sonntag auch beschließen." Die Grünen dagegen könnten sich mit einer Ampel anfreunden, auch, um eine Große Koalition zu verhindern, heißt es.
Ist also sehr unwahrscheinlich, dass es so etwas geben würde. Und eine (zwar auch unwahrscheinliche, aber mögliche) Jamaika-Koalition könnte vermutlich in den meisten Fragen deutlich "bürgerlicher" sein, als es die Große Koalition war.
Es bleibt spannend. Aber eine starke CDU heißt für liberal-konservative Wähler derzeit nicht viel.
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Beiträge: 934
Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Ich weiß nicht.... Wenn ich in CDU und FDP was zu melden hätte, ich würde alles tun, nicht die nächste Regierung zu stellen und zusehen, daß sich SPD, DIE LINKE, GRÜN ausgehen ud sie auch eine Koalition bilden.. Die große Keule kommt doch erst noch runter. Wenn auch einige Zeit nach der Wahl. Die CDU kann dann sagen, es läge an Rosa Rot Grün, die FDP kann sagen, wir hätten alles besser gemacht, wenn wir gekonnt hätten, die SPD kann dann aber eben die Schuld dummerweise nicht auf die Vorgängerregierung schieben...
Schafft man das, hat man auf lange Zeit die Oberhand.
Operative Defensive innerhalb einer strategischen Offensive....
Aber dafür denken die Leutchen wohl nicht langfristig genug....
Schafft man das, hat man auf lange Zeit die Oberhand.
Operative Defensive innerhalb einer strategischen Offensive....
Aber dafür denken die Leutchen wohl nicht langfristig genug....

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
Profi
Beiträge: 1103
Registriert: So 14. Jun 2009, 08:37
Mal ehrlich, mir ist eine FDP mit 7% lieber - mehr hatte sie früher in 50 Jahren BRD im Durchschnitt auch nicht - die wirklich zu liberalen Standpunkten steht und diese nicht abhängig macht von Koalitions- und Machtfragen, als eine FDP, die nur der verlängerte Arm eines konservativen Bürgertums ist, und nur aus reinem Machtwillen und Opportunismus sich handzahm gibt, um diese Wähler, die offenbar so wenig überzeugt Liberale sind, daß sie die FDP nur wählen können, wenn diese sich ausschließlich zur CDU bekennt (was auch immer an der CDU liberal ist...).Original von Rafael van der Linden
Wenn die Freidemokraten nach solchen klaren Aussagen nach der Wahl doch eine Ampel mitbilden würden, wären Sie innerhalb kürzester Zeit vermutlich wieder um die 5%.
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44