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Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 17:19
von Vanessa Garland
Der Kontakt zu fremdsprachigen MNs ist sicherlich eine schöne Sache, die in der deutschen MN-Szene leider viel zu kurz zu kommen scheint. Dennoch halte ich die Idee einer internationalen MN-Community für nicht sinnvoll umsetzbar. Das dürfte zum einen an der Sprachbarriere scheitern - Kenntnisse in keiner Sprache - auch nicht Englisch - sind auf überall in ausreichendem Maße vorhanden, um eine vertiefte Konversation auf breiter Basis führen zu können, zum anderen an den meines Wissens teilweise recht unterschiedlichen Simulationskonzepten und -abläufen, und schließlich auch an der Zerrisenheit der deutschen MN-Szene. So lange diese es nicht einmal hinbekommt, eine gemeinsame Weltkarte, eine gemeinsame Weltorganisation usw. zu etablieren, sollte sie sich nicht in solche Unternehmungen stürzen.

Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 17:26
von SRM
Original von Vanessa Garland
Der Kontakt zu fremdsprachigen MNs ist sicherlich eine schöne Sache, die in der deutschen MN-Szene leider viel zu kurz zu kommen scheint. Dennoch halte ich die Idee einer internationalen MN-Community für nicht sinnvoll umsetzbar. Das dürfte zum einen an der Sprachbarriere scheitern - Kenntnisse in keiner Sprache - auch nicht Englisch - sind auf überall in ausreichendem Maße vorhanden, um eine vertiefte Konversation auf breiter Basis führen zu können, zum anderen an den meines Wissens teilweise recht unterschiedlichen Simulationskonzepten und -abläufen, und schließlich auch an der Zerrisenheit der deutschen MN-Szene. So lange diese es nicht einmal hinbekommt, eine gemeinsame Weltkarte, eine gemeinsame Weltorganisation usw. zu etablieren, sollte sie sich nicht in solche Unternehmungen stürzen.
Wer im RL-Berufsleben auch nur im Ansatz erfolgreich sein will, kommt an Englisch nicht vorbei.
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 17:35
von Palin Waylan-Majere
Original von SRM
Wer im RL-Berufsleben auch nur im Ansatz erfolgreich sein will, kommt an Englisch nicht vorbei.
Sag das mal dem Schröder Gerd.

Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 17:56
von Vanessa Garland
Original von SRM
Wer im RL-Berufsleben auch nur im Ansatz erfolgreich sein will, kommt an Englisch nicht vorbei.
Diese Aussage ist - ob nun auf die Lebenswirklichkeit zutreffend, oder nur eine der typischen Blubberphrasen von Arbeitgebern, Berufsberatern und Fachjournalisten, nach deren Rhetroik hierzulande kaum ein Berufseinsteiger für die Besetzung einer qualifizierten Stelle geeignet wäre

- in diesem Zusammenhang irrelevant: auch in der Demokratischen Union sind die für eine Verschmelzung der Communitys notwendigen Englischkenntnisse sicherlich nicht auf breiter Basis vorhanden.
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 17:57
von SRM
Original von Vanessa Garland
Diese Aussage ist - ob nun auf die Lebenswirklichkeit zutreffend, oder nur eine der typischen Blubberphrasen von Arbeitgebern, Berufsberatern und Fachjournalisten, nach deren Rhetroik hierzulande kaum ein Berufseinsteiger für die Besetzung einer qualifizierten Stelle geeignet wäre

- in diesem Zusammenhang irrelevant: auch in der Demokratischen Union sind die für eine Verschmelzung der Communitys notwendigen Englischkenntnisse sicherlich nicht auf breiter Basis vorhanden.
Sofern diese in der Spitze vohanden ist, genügen rudimentäre Kenntnisse. Es geht hier auch nicht um Hauruck-Aktionen, sondern um eine perspektivische Ausrichtung, die in meinen Augen absolut unumgänglich ist.
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 18:03
von Palin Waylan-Majere
Solange es hierzulande üblich ist, Staaten der jeweils anderen Karte zu ignorieren oder als "doof" abzulehnen, wird es kaum gelingen, über Sprachbarrieren hinweg ernsthafte Kontakte mit anderen Communitys zu erreichen. Traurig, aber leider wahr.
edit: Wort vergessen.
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 18:08
von SRM
Original von Palin Waylan-Majere
Solange es hierzulande üblich ist, Staaten der jeweils anderen Karte zu ignorieren oder als "doof" abzulehnen, wird es kaum gelingen, über Sprachbarrieren hinweg ernsthafte Kontakte mit anderen Communitys zu erreichen. Traurig, aber leider wahr.
edit: Wort vergessen.
Hat sich das durch die CartA nicht geklärt?
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 18:11
von Palin Waylan-Majere
Deine eigene Forschungsministerin hat doch erst kürzlich erklärt, was Tir so treibe, interessiere sie nicht. Die OIK-Karte gibt es nach wie vor und bis auf wenige Ausnahmen gibt es kaum Austausch zwischen den beiden "Welten".
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 18:13
von SRM
Original von Palin Waylan-Majere
Deine eigene Forschungsministerin hat doch erst kürzlich erklärt, was Tir so treibe, interessiere sie nicht. Die OIK-Karte gibt es nach wie vor und bis auf wenige Ausnahmen gibt es kaum Austausch zwischen den beiden "Welten".
Ich habe seit einiger Zeit keine Forschungsministein mehr

Außerdem sind Einzelmeinungen sicher nicht repräsentativ. Ich selbst sehe keinen Grund, Nationen aufgrund der Kartenzugehörigkeit zu isolieren.
Verfasst: Sa 27. Jun 2009, 18:17
von Vanessa Garland
Original von SRM
Sofern diese in der Spitze vohanden ist, genügen rudimentäre Kenntnisse. Es geht hier auch nicht um Hauruck-Aktionen, sondern um eine perspektivische Ausrichtung, die in meinen Augen absolut unumgänglich ist.
Ich kenne selbst Abiturienten, die, gerade aus der Schule raus, trotz in der Regel neunjährigem Englischunterricht mit 3-4 Wochenstunden kaum in der Lage sind, einen leidlich komplexeren Gedanken in für andere Sprecher der Englischen Sprache verständlicher und/oder erträglicher Form zu formulieren. Einem echten Zusammenwachsen zu einer Community fehlt somit schon die minimale Basis - überhaupt sinnvoll miteinander reden zu können. Und das muss nun mal jedes Mitglied mit jedem anderen können, wenn einige dazu befähigt sind, reicht das eben nur für grundsätzlichen Kontakt und Austausch.
Ich sehe notwendige Veränderungen eher darin, zuerst mal wieder eine gemeinsame Karte zu entwickeln, eine gemeinsame Gesprächsplattform in einer gemeinsamen "UNO" für alle deutschsprachigen MNs usw.