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Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:23
von Hajo Poppinga
Original von Vanessa Garland
Parteien bieten durch ihre gefestige Organisation und die an sie gestellten Anforderungen eine Gewähr für Verantwortlichkeit und Seriösität, ihre Stimmen zeugen von langfristigem Rückhalt in der Bevölkerung, nicht von Solidarisierung aus Jux, Trotz, Frustration, oder was weiß ich.
Genau, wie Stefan Sikorski mit der FPR seinerzeit, super-seriös und verantwortlich. Oder One-Issue-Parteien wie damals die NSV. Verantwortlich war das nicht und auch einen langfristigen Rückhalt in der Union gab es nicht.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:26
von Palin Waylan-Majere
Original von Hajo Poppinga

Genau, wie Stefan Sikorski mit der FPR seinerzeit, super-seriös und verantwortlich. Oder One-Issue-Parteien wie damals die NSV. Verantwortlich war das nicht und auch einen langfristigen Rückhalt in der Union gab es nicht.
Die waren aber lediglich Randerscheinungen in einem halbwegs gefestigten System. Heute ist das zur Regel geworden.

Wenn Listenverbindungen von ordentlichen Parteien gemeinsam antreten, sollen die das machen dürfen. Genau so, wie auch Parteilose auf Listen antreten dürfen, die entweder genügend Unterschriften haben oder von einer ordentlichen Partei unterstützt werden. Dennoch sollte unser Augenmerk wieder darauf gelenkt werden, den Parteien wieder den Rang zukommen zu lassen, der Ihnen laut Verfassung zusteht. Das Parteiengesetz soll kein zahnloser Tiger sein, sondern ein wichtiges Dokument für das Funktionieren der Demokratischen Union.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:27
von Vanessa Garland
Dazu kann ich nichts sagen, das habe ich nicht miterlebt. Aber schlimmer als derzeit, mit diesem antiseriösen, monarchistischen Pöbler Falkenstein und One-Issue-Sendler (Let's abolish government!) kann es wohl nicht gewesen sein. Und wie sah denn damals der Rest des Parlaments aus?

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:28
von Hajo Poppinga
Original von Vanessa Garland
Dazu kann ich nichts sagen, das habe ich nicht miterlebt. Aber schlimmer als derzeit, mit diesem antiseriösen, monarchistischen Pöbler Falkenstein und One-Issue-Sendler (Let's abolish government!) kann es wohl nicht gewesen sein. Und wie sah denn damals der Rest des Parlaments aus?
Doch, wir haben danach ein Unionsland verloren. ;)
Original von Palin Waylan-Majere
Wenn Listenverbindungen von ordentlichen Parteien gemeinsam antreten, sollen die das machen dürfen. Genau so, wie auch Parteilose auf Listen antreten dürfen, die entweder genügend Unterschriften haben oder von einer ordentlichen Partei unterstützt werden. Dennoch sollte unser Augenmerk wieder darauf gelenkt werden, den Parteien wieder den Rang zukommen zu lassen, der Ihnen laut Verfassung zusteht. Das Parteiengesetz soll kein zahnloser Tiger sein, sondern ein wichtiges Dokument für das Funktionieren der Demokratischen Union.
Absolut D'accord.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:32
von Târâ Kasturbai Gyatso
Ganz einfach 11 Punkte nicht nur für die Politiker verteilen, sondern auch für die Listen, so dass die Punkte für die Politiker nur den Listenplatz angeben, die Anzahl der Mandate aber durch die Listenpunkte bestimmt wird. Nur so als Vorschlag.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:33
von Vanessa Garland
Original von Hajo Poppinga

Absolut D'accord.
Nun, für nichts andere spreche ich mich doch aus: ordentliche Parteien sollen Listenverbindungen gründen dürfen, auf Listen ordentlicher Parteien sollen auch Parteilose kandidieren dürfen, und wenn Listen ohne Bezug zu einer ordentlichen Partei, dann nur mit zusätzlicher Hürde. Zum Beispiel einer Liste mit exklusiven (!) Unterschriften, die echte (!) Unterstützung der Unterzeichner bezeugen.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:33
von Hajo Poppinga
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Ganz einfach 11 Punkte nicht nur für die Politiker verteilen, sondern auch für die Listen, so dass die Punkte für die Politiker nur den Listenplatz angeben, die Anzahl der Mandate aber durch die Listenpunkte bestimmt wird. Nur so als Vorschlag.
Das geschieht doch jetzt. Die Anzahl der Personenstimmen insgesamt entscheidet über die Sitze einer Liste.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:36
von Hajo Poppinga
Original von Vanessa Garland
Nun, für nichts andere spreche ich mich doch aus: ordentliche Parteien sollen Listenverbindungen gründen dürfen, auf Listen ordentlicher Parteien sollen auch Parteilose kandidieren dürfen, und wenn Listen ohne Bezug zu einer ordentlichen Partei, dann nur mit zusätzlicher Hürde. Zum Beispiel einer Liste mit exklusiven (!) Unterschriften, die echte (!) Unterstützung der Unterzeichner bezeugen.
Von einer exklusiven Unterstützung muß man schon aus mehreren Gründen absehen: a) kann man auch jetzt Stimmensplitting machen; wieso sollte ich dann bei den Unterschriften nur eine Liste unterstützen dürfen? b) kann man durchaus die Anliegen mehrerer Listen unterstützen. Nein, die Hürde muß einfach nur hoch genug sein. 10 Unterstützer, oder so.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:36
von Târâ Kasturbai Gyatso
Eben der Personenstimmen, es gibt aber keine Möglichkeit die Listen zu bewerten, nur die Personen, genau das ist ja die Schwäche der Parteien.

Verfasst: Do 4. Jun 2009, 14:37
von Hajo Poppinga
Original von Târâ Kasturbai Gyatso
Eben der Personenstimmen, es gibt aber keine Möglichkeit die Listen zu bewerten, nur die Personen, genau das ist ja die Schwäche der Parteien.
Da müssen Sie mir aber mal erläutern, wo genau da der Unterschied liegen soll.