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Verfasst: Fr 15. Mai 2009, 20:55
von Vanessa Garland
Original von Michael Schneider
Ich möchte als Unionspräsident die Parteien dazu aufrufen auch in Zeiten des Wahlkampfes die Polemik zugunsten einer sachorientierten Wahlkampfführung zurückzufahren. Alles andere führt nur zu einer ohnehin schwachen Wahlbeteiligung und zu Gräben voller Hass, die nur mühsam wieder aufzufüllen sind.
Ich kann als bislang keiner Partei (mit Ausnahme der selbsternannten "Imperianischen Reichspartei") irgendwie besonders zu- oder abgeneigte Bügerin sagen, dass dieser Beitrag im "Vorwärts" der bislang gelungenste Beitrag zur politischen Diskussion ist, den ich gelesen habe.

Er ist nicht nur unterhaltsam, sondern er beruht auch auf einer Sammlung und Analyse von Fakten, und er traut sich, eine klare Posiiton zu beziehen. Wahlkampf ist nicht die Rhetorik AG des Pastor-Schorlemmer-Gynmnasiums in Hintertupfingen, Wahlkampf heißt, klare Aussagen zu treffen und sie im Vergleich mit dem politischen Gegner herauszustellen, und das auf eine einprägsame und überzeugende Weise.

Ich wünsche mir mehr Fantasie, Entschiedenheit und Angrifslust wie in diesem Artikel, und weniger moralisierendes Sowohl-als-auch-Blabla.

Verfasst: Sa 16. Mai 2009, 11:00
von Victoria Sewell
Original von Palin Waylan-Majere

Dumm?
Den Humor sparen Sie sich wohl für ihre Selbstreflexionen auf.

Verfasst: So 17. Mai 2009, 10:19
von Michael Schneider
Ich sehe es beispielsweise nicht als angemessene Positionierung an, wenn von "Posten zugeschanzt" gesprochen wird. Und ich weiß ganz sicher, dass man damit zwar das eigene Stammklientel bedienen kann, aber damit sicher das Lager das nur wenig rechts der linken Kernthemen steht völlig abschreckt.

Verfasst: So 17. Mai 2009, 15:07
von Palin Waylan-Majere
Original von Michael Schneider
Ich sehe es beispielsweise nicht als angemessene Positionierung an, wenn von "Posten zugeschanzt" gesprochen wird. Und ich weiß ganz sicher, dass man damit zwar das eigene Stammklientel bedienen kann, aber damit sicher das Lager das nur wenig rechts der linken Kernthemen steht völlig abschreckt.
Wie würden Sie es denn nennen?
"Durch ihren unermüdlichen Einsatz für Frieden, Freiheit und Demokratie hat Victoria Sewell den glorreichen vierten Platz auf der himmlisch guten KLL ehrenvoll errungen und wird damit für ihre Verdienste um die Demokratische Union, das Land Katista und die bessere Rezeptur von Kartoffelpuffern geehrt"?

Verfasst: So 17. Mai 2009, 15:17
von Heinrich Julius von Jagonburg
und die bessere Rezeptur von Kartoffelpuffern geehrt
Wie sexistisch.

Verfasst: So 17. Mai 2009, 15:40
von Johannes Georg Graf von Falkenstein
Original von Vanessa Garland

Ich kann als bislang keiner Partei (mit Ausnahme der selbsternannten "Imperianischen Reichspartei") irgendwie besonders zu- oder abgeneigte Bügerin sagen, dass dieser Beitrag im "Vorwärts" der bislang gelungenste Beitrag zur politischen Diskussion ist, den ich gelesen habe.

Er ist nicht nur unterhaltsam, sondern er beruht auch auf einer Sammlung und Analyse von Fakten, und er traut sich, eine klare Posiiton zu beziehen. Wahlkampf ist nicht die Rhetorik AG des Pastor-Schorlemmer-Gynmnasiums in Hintertupfingen, Wahlkampf heißt, klare Aussagen zu treffen und sie im Vergleich mit dem politischen Gegner herauszustellen, und das auf eine einprägsame und überzeugende Weise.

Ich wünsche mir mehr Fantasie, Entschiedenheit und Angrifslust wie in diesem Artikel, und weniger moralisierendes Sowohl-als-auch-Blabla.
Ich erlaube mir mal Sie mit einem Wort zu beschreiben: Klugscheißerin.

Verfasst: So 17. Mai 2009, 15:46
von Helen Bont
Als Satireblatt scheint mir der "Vorwärts" ganz gut gebrauchbar. Wenn man mich allerdings nicht als Aktivposten wahrnimmt, und meine Tätigkeit auf die Kaysteran-Krise beschränkt, so ich nur feststellen, dass der Autor ein gehöriges Wahrnehmungsdefizit hat.

Verfasst: So 17. Mai 2009, 15:47
von Palin Waylan-Majere
Original von Helen Bont
Als Satireblatt scheint mir der "Vorwärts" ganz gut gebrauchbar. Wenn man mich allerdings nicht als Aktivposten wahrnimmt, und meine Tätigkeit auf die Kaysteran-Krise beschränkt, so ich nur feststellen, dass der Autor ein gehöriges Wahrnehmungsdefizit hat.
Gut, ich korrigiere: für UFD Verhältnisse ein Aktivposten.

Verfasst: So 17. Mai 2009, 15:56
von Helen Bont
Original von Palin Waylan-Majere

Gut, ich korrigiere: für UFD Verhältnisse ein Aktivposten.
Na, dann bin ich mal gespannt, wie die Bewertung ihrer eigenen Regierungsmannschaft ausfallen wird: etwa von Kurzschluss, der hyperaktive - mittlerweile entlassene, weil überarbeitete - Unionsinneminister?

Verfasst: So 17. Mai 2009, 18:20
von Palin Waylan-Majere
Den hab ich ja rausgeschmissen. :)
Im Gegensatz zu einem SRM, der ewig und drei Tage Grimm im Amt hielt und den Rücktritt Schneiders ablehnte.