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Verfasst: So 5. Apr 2009, 21:38
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Original von Kauli
Ich empfehle da einen pragmatischeren Umgang mit Anfragen...
Ich hab seinerzeit, wenn ich das Gefühl hatte das Anfragen mich nur von wichtigerer Arbeit abhalten soll, mit "Ja" und "Nein" geantwortet. Wenn nach einem Zeitpunkt gefragt wurde pflegte ich mit "Wenn es soweit ist" zu antworten...
Das ist nicht pragmatisch, das ist asozial und zeugt von einem arroganten Verhalten.
Verfasst: So 5. Apr 2009, 22:03
von Kathryn Janeway
Nein, das ist nicht asozial. Es ist im Gegenteil asozial, Anfragen zu stellen, um andere Leute von ihrer Arbeit abzuhalten oder sich zu profilieren.
Verfasst: So 5. Apr 2009, 22:08
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Ob andere Ratsmitglieder Anfragen stellen um sich zu profilieren oder um andere Leute von der Arbeit abzuhalten, kann ich nicht bewerten. Ich habe dieses Werkzeug stets nur genutzt, wenn ich etwas in Erfahrung bringen wollte. Wer aber so ein Verhalten wie Herr Kaulmann an den Tag legt, der ist respektlos und untergräbt demokratische Mechanismen.
Verfasst: So 5. Apr 2009, 22:11
von Kathryn Janeway
Ich wollte das Ihnen auch nicht unterstellen, aber dieses Mittel hält eben oft Leute von ihrer Arbeit ab. Wobei man schon in diesen Fällen als Regierungsmitglied sagen kann: Sorry, es ist zur Zeit unpässlich, gehts auch etwas später?
Verfasst: So 5. Apr 2009, 22:13
von Kauli
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Ob andere Ratsmitglieder Anfragen stellen um sich zu profilieren oder um andere Leute von der Arbeit abzuhalten, kann ich nicht bewerten. Ich habe dieses Werkzeug stets nur genutzt, wenn ich etwas in Erfahrung bringen wollte. Wer aber so ein Verhalten wie Herr Kaulmann an den Tag legt, der ist respektlos und untergräbt demokratische Mechanismen.
Den wichtigen Halbsatz "wenn ich das Gefühl hatte das Anfragen mich nur von wichtigerer Arbeit abhalten soll" haben Sie aber schon mitgekriegt, oder?
Verfasst: Mo 6. Apr 2009, 01:47
von Palin Waylan-Majere
Original von Patrick Behrens-Nilsson
Ach, Unsinn. Wenn diese Maßnahmen eingeführt wurden, werden die Fachminister ja endlich anders mit den Anfragen umgehen, sonst ist man ja schön blöd.
Wenn man sich in Zukunft vor den Anfragen der Unionsratsmitglieder mehr fürchten müsste als vor dem Wählervotum, bestünde ein krasses Missverhältnis zwischen der Macht eines Unionsorgans und dem demokratischen Prinzip. Wenn die FDU dies weiter unterstützt, wird sie noch weitere Wahlniederlagen wie erst kürzlich auf den Westlichen Inseln erleben.