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Verfasst: Mo 12. Jan 2009, 23:32
von Rex Marker
Original von Hajo Poppinga

Unsinn, Patrioten zahlen gerne angemessene Steuern für ihr Vaterland.
Dann gibt es wenig Patrioten in den Reihen der FLA auf den Westlichen Inseln. Die dortigen Politiker der FLA lehnen Steuern generell ab.

Verfasst: Mo 12. Jan 2009, 23:45
von Isabelle Corinne de La Fayette
Original von Hajo Poppinga
Keine Frage und natürlich ist dafür auch ein Steueraufkommen notwendig. Dabei unterliegen Sie jedoch offensichtlich zwei Fehlvorstellungen a) führt ein niedriger Steuersatz vielmehr dazu, daß sich mehr Unternehmen ansiedeln, somit mehr Einnahmen erzielt werden, ergo auch mehr Staatsleistungen möglich sind und b) die meisten der von Ihnen genannten Leistungen kann die Privatwirtschaft ebenso gut, wenn nicht gar besser erfüllen. Es ist im Regelfall schlechthin eine Aufgabenvermutung für die Privatwirtschaft anzustellen.
Sie haben insofern Recht, als dass das höchste Steueraufkommen natürlich durch eine sinnvolle Balance erzielt wird. Zu hohe Steuersätze vergraulen Steuerzahler und mindern die Einnahmen. Zu niedrige Steuersätze wiederum locken aber nicht genug Steuerzahler an, um nit notwendigen Einnahmen zu erwirtschaften.

Und endlich muss auch eine weitere Balance gewahrt sein. Nämlich die der individuellen Belastung. Die Steuerlast der verschieden leistungsfähigen Steuerpflichtigen muss in adäquatem Verhältnis zu deren Einkommensunterschieden stehen. Insbesondere sog. "Flat-Tax-Systeme" tun das nicht. Denn gerecht ist nur ein Steuersytem, in dem wer mehr hat auch proportional mehr gibt.

Ansonsten irren Sie gröblich, wenn Sie im Bereich der Daseinsvorsorge eine Kompetenzvermutung zu Gunsten der Privatwirtschaft annehmen. In aller Regel ist diese nicht im Stande, in diesem Bereich jedem einzelnen Menschen bestmögliche Leistungen zu gerechten und bezahlbaren Preisen zu bieten. Darum gehören Aufgaben wie die Gefahrenabwehr, die soziale Sicherung, die Kinderbetreuung, die Bildung, der ÖPNV, das Postwesen und anderes mehr in die nicht profitorientierten Hände der Gemeinschaft anstatt privater Unternehmer.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 08:08
von Michael Schneider
Original von Fiete Schulze
Verstaatlichen, ohne Wenn und Aber !
Was wollt ihr denn Verstaatlichen? Ohne freie Wirtschaft gibts bald nix mehr zum ausplündern.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 08:23
von pjotr
Original von Michael Schneider

Was wollt ihr denn Verstaatlichen? Ohne freie Wirtschaft gibts bald nix mehr zum ausplündern.
Mit mehr Managern a la SRM auch nicht. :tongue:

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 09:32
von Matthias Schmelzer
Zumindest seinen Zoo wird er wohl nicht nach in die VS Astor verlegen können, außerdem gibts zur Zeit auch noch andere Unternehmen in der DU.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 10:17
von SRM
Original von pjotr

Mit mehr Managern a la SRM auch nicht. :tongue:
Lahmer als derzeit kann die Wirtschaft auch nicht werden. Einnahmen zu generieren ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit und dann soll das bisschen noch dick besteuert werden.