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Verfasst: Sa 3. Jan 2009, 13:20
von Patrick van Bloemberg-Behrens
Achso! Ich war immer auf dem Kenntnisstand, dass Steuereinzug der Länder derzeit nicht möglich sei. Nun, wenn es doch möglich ist, dann sollte das schnellstmöglich in Gang gesetzt werden.

Dann steht auch einem Wettbewerb zwischen den Ländern nichts im Wege.

Wir sollten uns aber hier weiter darüber unterhalten, wie wir vermeiden können, dass der Bürger zu viel zahlen muss.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 00:30
von Kreittmayr
Gibt es weiteren Aussprachebedarf?

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 15:21
von Montgomery Scott
Ich möchte hier noch hinzufügen, dass die harbothensische Landesregierung offen für einheitliche Landessteuern wäre. Ein Wettbewerb um Standortbedingungen wäre doch nichts weiter als ein Wettbewerb um die niedrigsten Unternehmenssteuern, sprich ein Angebot an gewitzte Unternehmer, die Unionsländer gegeneinander auszuspielen. Allerdings muss eine solche einheitliche Steuer der Gestaltung nach für uns akzeptabel sein.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 17:39
von Victoria Sewell
Dieser Wettbewerb könnte auch ein Entdeckungsverfahren sein, mit dem sich flexibel auf die Ansprüche von Wirtschaft und Gesellschaft reagieren lässt.
Mit Steuereinnahmen könnte eine gute Wirtschafts- und Sozial-Infrastruktur geschafffen werden. Denn niedrige Steuern allein sind für die Wirtschaft nicht entscheidend. Auch gute Rahmenbedingungen für Investitionen, wie z.B. Straßen und Schienen und für die Mitarbeiter, wie z.B. Kinderbetreuungsangebote spielen eine wichtige Rolle in der modernen Wirtschaft.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 19:16
von Kreittmayr
Der Freistaat Freistein lehnt eine Einheitssteuer ab. Wir haben nicht die Absicht, diesen Teil unserer Autonomie aufzugeben.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 20:04
von Montgomery Scott
Original von Victoria Sewell
Dieser Wettbewerb könnte auch ein Entdeckungsverfahren sein, mit dem sich flexibel auf die Ansprüche von Wirtschaft und Gesellschaft reagieren lässt.
Mit Steuereinnahmen könnte eine gute Wirtschafts- und Sozial-Infrastruktur geschafffen werden. Denn niedrige Steuern allein sind für die Wirtschaft nicht entscheidend. Auch gute Rahmenbedingungen für Investitionen, wie z.B. Straßen und Schienen und für die Mitarbeiter, wie z.B. Kinderbetreuungsangebote spielen eine wichtige Rolle in der modernen Wirtschaft.
Sagen Sie das mal den Renditejägern von internationalen Konzernen. Wer die besten Steuergeschenke zu bieten hat, kriegt bei solchen Geschäften den Zuschlag, seien wir mal ehrlich.

Frau Kreittmayr, es geht nicht darum, die eigene Autonomie aufzugeben. Eine Einigung ist ein Akt der Autonomie.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 20:08
von Kreittmayr
Freistein macht sich ungerne von der Entscheidung anderer abhängig.

Ich sehe aber nichts, was dagegen spräche, wenn Heroth sich mit anderen willigen Unionsländern per Staatsvertrag auf ein gemeinsames Steuerregime einigte.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 23:25
von Fabian Montary
Was hier den Unternehmern immer wieder böswillig unterstellt wird, das geht ja auf keine Kuhhaut... :rolleyes:

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 23:30
von Montgomery Scott
Original von Fabian Montary
Was hier den Unternehmern immer wieder böswillig unterstellt wird, das geht ja auf keine Kuhhaut... :rolleyes:
Ich unterstelle unseren Unternehmern nur Kompetenz und ihren leitenden Angestellten Pflichtbewusstsein, nichts weiter.

Verfasst: Di 13. Jan 2009, 23:43
von Fabian Montary
Original von Montgomery Scott

Ich unterstelle unseren Unternehmern nur Kompetenz und ihren leitenden Angestellten Pflichtbewusstsein, nichts weiter.
Dann sagen Sie das doch so - Ihre Konnotation lässt vermuten, dass Sie das schlecht finden...