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Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 15:16
von Montgomery Scott
Verehrte Damen und Herren,

hinter der Linken Liste liegen Monate der harten Oppositionsarbeit. Im Folgenden möchte ich gerne aufzeigen, dass wir dieser Aufgabe im Unionsparlament gerecht geworden sind.

Zentrale Aufgabe einer Oppositionsfraktion ist die Kontrolle der Regierung. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, haben wir im Verlauf der Legislaturperiode jedem Unionsminister eine parlamentarische Anfrage mit kritischen Fragen zu seiner Amtsführung vorgelegt. In Anfragen an Bont, an Grimm und an Schneider haben wir eklatante Missstände in deren Amtsführung herausgestellt. So hat Schneider sein Scheitern unumwunden zugegeben, Grimm hat in Bezug auf seine Tatenlosigkeit schlicht gesetzeswidrig die Auskunft verweigert und Bont wusste als Verteidigungsministerin noch nicht mal etwas vom Raketeneinschlag in Heroth.

Die LL-Fraktion hat sich auch um konstruktive Beteiligung bemüht. Zum inakzeptablen Steuergesetz der Regierung legten wir als einzige Fraktion einen Alternativentwurf vor. Als kein Entwurf eine Mehrheit fand, setzten wir die Einberufung eines Vermittlungsausschusses vor, der gegenwärtig an der Verweigerung der Koalition scheitert. Der Frage nach der Abgeltung der durch die Sezessionisten an der Unionsbevölkerung begangenen Verbrechen hat die Regierung zeit Ihrer Amtszeit aus dem Wege gegangen. Wir haben diese Frage mit einem Vorschlag auf die Tagesordnung zurückgebracht. Anstatt einen Gegenvorschlag zu machen, lehnte die Koalition ab und verweigerte jedes eigene Engagement in dieser Frage.

Als Parlamentsfraktion haben wir außerdem die Pflicht des gesamten Parlaments als demokratisches Kontrollorgan der Unionsregierung in den Vordergrund gestellt. Ein Antrag auf Missbilligung der Amtsführung des Unionskanzlers konnte 43% Zustimmung unter den abgegebenen Stimmen erhalten. Das Ergebnis der Abstimmung über unseren Antrag zur Kritik an der Außenpolitik der Unionsregierung wird für heute abend erwartet.

Auch die Statistik spricht für uns. Die Abgeordneten der LL haben in den letzten drei Monaten zusammen 488 Redebeiträge im Unionsparlament geliefert. Bei der um die Hälfte größeren Fraktion der FLA sind es gerade 6 mehr. Ins Auge sticht dabei vorallem Herr O'Sullivan, bei dem es (wohlgemerkt inklusive Abstimmungsteilnahmen) gerade mal 9 Redebeiträge sind. Die Fraktion der VU (mit der gleichen Größe wie die LL-Fraktion) lieferte 168 Redebeiträge. Schwachpunkt ist hier vorallem der Mandatsträger und Unionsminister Grimm mit 34 Redebeiträgen. Negativ aufgefallen ist unseren Abgeordneten aber auch die SPDU-Fraktion. Lediglich 22 Redebeiträge sind in den letzten drei Monaten inklusive Abstimmungsteilnahmen von der Fraktion um Herrn Dowan gekommen.

Wir sind zuversichtlich, damit den Wählerauftrag erfüllt zu haben und den Aufgaben einer Parlamentsfraktion verantwortungsbewusst nachgekommen zu sein und glauben, uns damit auch das Vertrauen der Wähler verdient zu haben, dass wir unser Mandat in der kommenden Legislaturperiode mit dem nötigen Ernst wahrnehmen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit bis hierhin. Gibt es Fragen?

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 15:26
von Rincewind
:klatsch:

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 15:39
von Wolfgang Müller
Monty, danke für die vorbildliche Analyse unserer Arbeit. Alles im Allem bleibt festzuhalten, dass wir die Wählerinnen und Wähler überzeugen können uns nochmal Ihr Vertrauen zu schenken.

Ich möchte weiterhin darauf hinweisen, dass Montgomery Scott in der vergangen Legislaturperiode durchgehend Präsident des Unionsparlaments war und hier vorbildliche Arbeit verrichtet hat.

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 16:48
von Montgomery Scott
Original von Wolfgang Müller
Ich möchte weiterhin darauf hinweisen, dass Montgomery Scott in der vergangen Legislaturperiode durchgehend Präsident des Unionsparlaments war und hier vorbildliche Arbeit verrichtet hat.
Vielen Dank, Genosse. In diesem Zusammenhang bleibt übrigens festzuhalten, dass die vier Fraktionen zählende Koalition nicht in der Lage war, das Amt des Stv. Parlamentspräsidenten zu besetzen. Seit kurzem steht mir zum Glück der Kollege Kurzschluss von den Grünen in dieser Funktion zur Seite.

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 17:42
von pjotr
*erhebt sich aus seinem Thr.. äh Plastikstuhl und applaudiert* :klatsch:

;)

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 19:50
von Victoria Sewell
Eine aktive Opposition ist wichtig und begrüßenswert. Auch in der nächsten Legislaturperiode. ;)

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 19:51
von Montgomery Scott
Original von Victoria Sewell
Eine aktive Opposition ist wichtig und begrüßenswert. Auch in der nächsten Legislaturperiode. ;)
WIr werden unser bestes tun, die neue Opposition in dieser Hinsicht anzuspornen ;)

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 19:58
von Victoria Sewell
Original von Montgomery Scott
WIr werden unser bestes tun, die neue Opposition in dieser Hinsicht anzuspornen ;)
Ich bin zuversichtlich, dass Sie ihre Partei/Liste in gewohnt charismatischer Manier motivieren können.

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 20:34
von Hajo Poppinga
Nun, den Vergleich mit den anderen Oppositionsparteien braucht die LL sicherlich nicht scheuen, insbesondere deren Charismatiker Montgomery Scott nicht. Trotzdem verwehre ich mich dagegen, die Qualität der Arbeit an Redebeiträgen festzumachen. Wenn ich mir so mance unselige Debatte im Unionsparlament ansehe, bin ich eigentlich ganz froh, daß die VU sich dort zurückgehalten hat.

Verfasst: Sa 13. Dez 2008, 22:20
von Fiete Schulze
Die Linke Liste hat eine gute Arbeit abgeliefert. Ich glaube ich brauch niemanden zu erzählen, wie wichtig eine aktive Opposition in einer Demokratie ist. Sesselfurzer und Arbeitsverweigerer brauch das UP und unser Land überhaupt nicht - weder in Regierungsverantwortung noch in der Opposition. Deshalb bin ich mir sicher, dass alle aktiven UP-Abgeordneten positiv bei der kommenden Wahl bedacht werden.
Und gerade bei der anhaltenen Schwäche der SPDU wird die Rolle der Linken Liste, die nun schon eine sehr lange Zeit dieses Land mitgestaltet, wichtiger als je zuvor und im Anbetracht der unakzeptablen Äußerungen des Kanzlers und seiner Schergen ist eine starke linke Liste im UP sogar unverzichtbar für den Erhalt der solidarischen Kultur in der Demokratischen Union.