Verfasst: So 30. Nov 2008, 18:13
Yaron Brook sagt: "I want free health care", Du klingst hedonistisch... Was ist los?!Original von Kreittmayr
Ja, das mag sein. Ich kaufe das auch eher aus Genussucht.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Yaron Brook sagt: "I want free health care", Du klingst hedonistisch... Was ist los?!Original von Kreittmayr
Ja, das mag sein. Ich kaufe das auch eher aus Genussucht.
Das Motiv ist wirklich schön aber diesen Fotorealismus empfinde ich irgendwie als geschmacklos.
Weshalb denn geschmacklos?Original von Montgomery Scott
Das Motiv ist wirklich schön aber diesen Fotorealismus empfinde ich irgendwie als geschmacklos.
Wobei ich mit diesem Motiv offengestanden wieder anfangen kann, da es m.E. (wie so manches in dieser Gallerie auch sonst noch) etwas zu sehr an den Kitsch grenzt.Original von Baudouin de Billancourt
Ich würde wohl am ehesten dieses hier erwerben... und ich bin hetero
Naja, mit der Entwicklung der Kamera ist es unnötig geworden, danach zu streben, möglichst fotorealistisch zu malen. Von einem guten Gemälde erwarte ich, etwas so darzustellen, wie das für einen Fotoapparat gerade nicht möglich ist.Original von Kreittmayr
Weshalb denn geschmacklos?
Egal, mir gefällts 8)Original von Kreittmayr
Kitsch
Naja, eine Kamera gibt in der Tat immer nur eine exakte Momentaufnahme von einer Sache, so wie sie in der Realität gerade zum Zeitpunkt x ist. Das tut ein Gemälde aber nicht, selbst dann nicht, wenn es "photorealistisch" ist. Ein Gemälde ist im Normalfall nicht das exakte Abpausen von etwas, das man irgendwo sieht. Vielmehr steht hinter jedem Gemälde eine bestimmte abstrakte, thematische Aussage, eine Konzeption dessen, was das Bild darstellen soll. Und diese Konzeption leitet den Künstler bei der Auswahl der einzelnen Elemente dessen, was er da malt; das fertige Gemälde, wenn es gut ist, konkretisiert also die dahinterstehende thematische Konzeption. Daher sind realistische Gemälde letztenendes nicht pure Kopien von Dingen, die zum Zeitpunkt x hier und dort in diesem Zustand waren, wie Photos das sind, sondern in Wahrheit führt die Selektivität der Bildelemente bei der Realisierung der thematischen Konzeption dazu, dass das Bild eine Idealisierung oder Stilisierung der Realität in irgendeiner Form ist. Sie stellen also Dinge da, die es in einer solchen Reinform in der Realität gar nicht gibt; Idealtypen sozusagen. Und das kann ein Photoapparat in der Tat nicht. Die Photographie ist immer zufällig (sofern nicht bearbeitet), das Gemälde hat aber eine definitive Aussageabsicht, und wird bewusst auf diese hin konstruiert.Original von Montgomery Scott
Naja, mit der Entwicklung der Kamera ist es unnötig geworden, danach zu streben, möglichst fotorealistisch zu malen. Von einem guten Gemälde erwarte ich, etwas so darzustellen, wie das für einen Fotoapparat gerade nicht möglich ist.
Subjektivist! =)Original von Baudouin de Billancourt
Egal, mir gefällts 8)
Naja...Original von Kreittmayr
eine Kamera gibt in der Tat immer nur eine exakte Momentaufnahme von einer Sache, so wie sie in der Realität gerade zum Zeitpunkt x ist.