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Verfasst: So 12. Okt 2008, 12:23
von Montgomery Scott
Original von Palin Waylan-Majere
Oha, der Unionskanzler, Freizeitrichter und UFB Präsident hat seine eigene Bank. Ich rate zum Boykott.
:D

Naja, als Liberaler ist der Unionskanzler selbstverständlich für eine Trennung von Politik und Wirtschaft. Es sei denn, es geht dabei um den politischen Einfluss der Privatwirtschaft, das ist natürlich unbedenklich, nicht wahr, Herr Kanzler?

Verfasst: So 12. Okt 2008, 13:57
von Beatrice Maier
Original von Palin Waylan-Majere
Diese Verquickung von finanzieller und politischer Macht kann unmöglich im Sinne der Wähler oder der Anleger sein.
Wo ist es schlecht für die Anleger, wenn die Bank politischen Einfluss hat? :D

Verfasst: So 12. Okt 2008, 14:00
von SRM
Original von Palin Waylan-Majere
Dabei könnte man meinen, Sie hätten schon genügend Nebenverdienste.
Was Sie kaum mehr als einen feuchten Kehricht interessieren dürfte. ;)

Verfasst: So 12. Okt 2008, 14:02
von SRM
Original von Tennessee Rockefeller
Der gleiche Unionskanzler, von dem man noch kein Wort zur Idee eines Startgeldes für Neubürger gehört hat
Wenn Sie mir Hinweise zur Finanzierung selbiger Idee geben können, bin ich auch gern bereit, darauf einzugehen. Ständig Forderungen zu stellen, nützt keinem.

Verfasst: So 12. Okt 2008, 15:05
von Tennessee Rockefeller
Original von SRM
Wenn Sie mir Hinweise zur Finanzierung selbiger Idee geben können, bin ich auch gern bereit, darauf einzugehen. Ständig Forderungen zu stellen, nützt keinem.
Sie mögen es Forderung nennen, ich halte es für ein Gebot der ökonomischen Vernunft und Gerechtigkeit.

Um einen Geld- und (nach Start der WarenSim) Warenkreislauf zu ermöglichen, braucht die Bevölkerung zunächst einmal Geld, um produzieren und konsumieren zu können.

Derzeit wird Geld auf die Weise in Umlauf gebracht, dass die Union ihre Mandats- und Amtsträger fürstlich bezahlt, diese sodann Privatbanken gründen und Kredite vergeben. Sie können mir nicht weismachen, dass Sie das für einen tragbaren und gerechten Zustand halten?

Anstatt einigen Politikern das Geld salopp gesagt in den Hintern zu blasen, damit diese es der Bevölkerung dann weiterverkaufen wäre es gerechter, wenn durch ein Startgeld jeder Bürger die Chance erhielte, unternehmerisch tätig zu werden, Vermögen zu bilden und somit auch Steuern zu zahlen, was dem Staat wiederum Einnahmen verschafft.

Man kann keine Volkswirtschaft überhaupt erst aufbauen, indem man Haushaltskonsolidierung zum obersten Ziel erklärt und zu dessen Verwirklichung selbst spendenfinanzierte Begrüßungsgelder besteuert, um sich das Geld dann in Gestalt seines Salärs als Unionspolitiker in die Taschen zu stopfen und in seine Privatbank zu investieren.

Damit hier wirtschaftlich etwas ins Rollen kommt, brauchen breite Bevölkerungsschichten die Möglichkeit, am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Wenn die Leute nur vor der Wahl stehen, ein Mandat auf Unionsebene zu ergattern zu versuchen oder sich bei ihren Volksvertretern Kredite zu holen brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn das Interesse an unternehmerischer Betätigung sich langfristig auf so niedrigem Niveau einpendelt, dass die Einnahmen der Union niemals deren Ausgaben decken.

Verfasst: So 12. Okt 2008, 15:16
von SRM
Gut und schön, aber wofür braucht es den Staat? Wir haben hier in Rekordzeit eine differenzierte Kredit- und Bankenbranche aufgedeckt, so dass der Staat hier nicht zu intervenieren braucht. :)

Verfasst: So 12. Okt 2008, 15:47
von Tennessee Rockefeller
Diese "differenzierte Kredit- und Bankenbranche" könnte sich auch in Rekordzeit wieder in Luft auflösen, nämlich wenn es ihr wegen fehlender Investitionsmöglichkeiten der Kreditnehmer - sowie, wie ich auf Grund der "technischen Gegebenheiten" vermute - der Besteuerung der Kreditsummen nicht gelingen wird, ihre Ausstände wieder beizutreiben.

Ich werde die Erste sein, die dann erheitert applaudieren wird, denn was Sie und ihre Bänkerkollegen hier veranstalten ist nicht marktwirtschaftlich, sondern merkantilistisch: Geld wird in Umlauf gebracht, indem es auf die Konten einer kleinen Kaste von Parlamentariern und Ministern wandert, die es dann in Gestalt von Krediten gewinnbringend weiterzuveräußern versuchen. Kapital, welches durch seinen Einsatz vermehrt werden kann, ist also gar nicht für alle zu gleichen Konditionen verfügbar, ein kleiner Zirkel bekomm es frei Haus geliefert, die breite Bevölkerung muss es dann von diesen kaufen.

Um dieser schlichten Ungerechtigkeit abzuhelfen braucht es den Staat, der durch Zuschüsse zur wirtschaftlichen Existenzgründung sicherstellt, dass nicht eine kleine Politikerkaste mit ihren aus ihren Dienstbezügen finanzierten Privatbanken effektiv den Geldkreislauf kontrolliert und sich noch am simplen Inumlaufbringen von Geld persönlich bereichert.

Die Zustände in der Demokratischen Union haben rein gar nichts mit einer freien Marktwirtschaft zu tun, die jedem gleiche Chancenn bietet Vermögen zu bilden. In diesem Land herrscht längst ein monetärer Feudalismus, und Ihre Rhetorik stünde dem gottlob zum Teufel gejagten imperianischen Adel unendlich besser zu Gesicht als einem selbsterklärt marktliberalen Unionskanzler.

Verfasst: So 12. Okt 2008, 18:20
von Montgomery Scott
Original von Tennessee Rockefeller
Diese "differenzierte Kredit- und Bankenbranche" könnte sich auch in Rekordzeit wieder in Luft auflösen, nämlich wenn es ihr wegen fehlender Investitionsmöglichkeiten der Kreditnehme
:klatsch:

Verfasst: So 12. Okt 2008, 18:24
von Bianca Böhm
Original von Palin Waylan-Majere
Oha, der Unionskanzler, Freizeitrichter und UFB Präsident hat seine eigene Bank.
Wo steht, dass die Bank Herrn Rousseau-Mason gehört? ?(

Verfasst: So 12. Okt 2008, 18:31
von Montgomery Scott
Wo steht, dass die Bank Herrn Rousseau-Mason gehört? ?(
Nirgendwo, da die Bank weder im bnet noch in der WiSim angemeldet ist.