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Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:25
von Bianca Böhm
Ansichtssache, aber wie Sie meinen, ich werde mich mit Ihnen nicht darüber streiten, da Sie mir meinen Schreibstil sowieso nicht verbieten können. Hauptsache es rüttelt die Bevölkerung wach. Die sind nämlich sozusagen unser Klientel, nicht die Politiker.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:28
von Arthur von Mauerbach
Wenn man sich ein wenig mehr mit der Materie beschäftigt, kommt man zum Ergebnis dass bis zu einem Einkommen von 329 Bramer der "neue Steuerentwurf" die Bürger entlastet, ab 330 Bramer der neue Steuerentwurf lediglich mehr Steuereinnahmen für den Staat bringt.
Wer möchte dass ich die Berechnungen konkret darlege solle es mich wissen lassen. Ist nicht allzu schwer, nur ein wenig Finanzmathematik der banalsten Art.
Also fragen wir uns, was bringt diese Steuerreform überhaupt?
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:28
von Fabian Montary
Mal abgesehen von der Aussage, Fragen gehören nicht in einen Artikel:
Was ist das für eine Milchmädchenrechnung? Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und der Wettbewerb der Unionsländer untereinander immer größer.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:31
von Bianca Böhm
Wo steht das, Herr Montary, dass Fragen nicht in einen Artikel gehören?
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:38
von Fabian Montary
So etwas habe ich mal in der Oberstufe gelernt, was mittlerweile zwanzig Jahre her ist... Ansonsten gibt Ihnen sicher auch jede mittelmäßige Journalistenschule so eine Auskunft.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:45
von Tennessee Rockefeller
Journalistenschulen sind doch wie Schauspielschulen - jeder kann sich irgendwo eine Baracke anmieten, ein betreffendes Schild an die Tür hängen und Zeugnisse ausstellen.
Als einen interessanteren Maßstab empfinde ich es, dass es Frau Böhm mit ihrem Beitrag gelungen ist, Menschen die die Steuerreformdiskusison bislang nicht verfolgt haben auf diese und ihre Folgen, die von Herrn von Mauerbach ja im Kern bestätigt wurden, aufmerksam zu machen, und einen öffentlichen Diskurs darüber anzustoßen.
Was will eine Journalistin mehr?

Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:49
von SRM
Original von Albert von Mauerbach
Wenn man sich ein wenig mehr mit der Materie beschäftigt, kommt man zum Ergebnis dass bis zu einem Einkommen von 329 Bramer der "neue Steuerentwurf" die Bürger entlastet, ab 330 Bramer der neue Steuerentwurf lediglich mehr Steuereinnahmen für den Staat bringt.
Wer möchte dass ich die Berechnungen konkret darlege solle es mich wissen lassen. Ist nicht allzu schwer, nur ein wenig Finanzmathematik der banalsten Art.
Also fragen wir uns, was bringt diese Steuerreform überhaupt?
Das kann nicht eindimensional beleuchtet werden. Die Höhe der Steuereinnahmen richtet sich derzeit maßgeblich nach der Höhe der Ausgaben, also des Besoldungsniveaus. Das Steuermodell entfaltet seine volle Wirkung, wenn die Privatwirtschaft anläuft. Diesen Umstand habe ich aber mehr als einmal betont.

Verfasst: Di 30. Sep 2008, 15:52
von Arthur von Mauerbach
Original von SRM
Das kann nicht eindimensional beleuchtet werden. Die Höhe der Steuereinnahmen richtet sich derzeit maßgeblich nach der Höhe der Ausgaben, also des Besoldungsniveaus. Das Steuermodell entfaltet seine volle Wirkung, wenn die Privatwirtschaft anläuft. Diesen Umstand habe ich aber mehr als einmal betont.
Ich meinte lediglich die Auswirkungen auf den Bürger selbst. Für Bürger mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 330 Bramer wirkt sich die Steuerreform positiv aus, jene die mehr als o.g. Betrag verdienen zahlen mehr als vor der Reform. So einfach ist das anzusehen.
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 16:08
von Bianca Böhm
Original von SRM
Das kann nicht eindimensional beleuchtet werden. Die Höhe der Steuereinnahmen richtet sich derzeit maßgeblich nach der Höhe der Ausgaben, also des Besoldungsniveaus. Das Steuermodell entfaltet seine volle Wirkung, wenn die Privatwirtschaft anläuft. Diesen Umstand habe ich aber mehr als einmal betont.
Das wiederum bringt mich als Bürgerin auf die Frage nach dem aktuellen Haushaltsplan, Herr Unionskanzler, oder wenigstens nach dem alten, der ja als Berechnungsgrundlage für Ihre Reformüberlegungen zu Grunde gelegen haben muss. Wo können Bürger den denn mal einsehen?
Verfasst: Di 30. Sep 2008, 16:09
von Bianca Böhm
Original von Fabian Montary
So etwas habe ich mal in der Oberstufe gelernt, was mittlerweile zwanzig Jahre her ist... Ansonsten gibt Ihnen sicher auch jede mittelmäßige Journalistenschule so eine Auskunft.
Und was Lehrer sagen ist Gesetz und sowieso immer richtig? Aha....