Verfasst: Mo 29. Sep 2008, 14:16
*so*Hab ich was gesagt? Ich hab mich nur geräuspert...Original von Alexandra Hildebrand
*so* Danke für die Enttarnung meiner IDs. grummel![]()
*so*
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
*so*Hab ich was gesagt? Ich hab mich nur geräuspert...Original von Alexandra Hildebrand
*so* Danke für die Enttarnung meiner IDs. grummel![]()
*so*
Einverstanden. Ich erteile Frau Hildebrand Rederecht. Sie haben das Wort!Original von Jan Frederik Frohn
Ich beantrage, dass Frau Hildebrand Rederecht zur persönlichen Vorstellung erteilt wird.
Musst uns sowieso bekannt sein: Spielregeln.Original von Alexandra Hildebrand
*so* Danke für die Enttarnung meiner IDs. grummel![]()
*so*
#Original von Wolfgang Müller
Gestatten, Sie eine weitere Frage, Frau Hildebrand: Sind Sie im sozialen bzw. caritativen Bereich engagiert? Es gehört schließlich meines Erachtens zum guten Ton, Juristen mit Vorbildfunktion sich nicht nur in ihrem Fachgebiet oder einer Partei engagieren.
Vielen Dank für die Anwort. Ich habe noch eine weitere Frage: Welchen Status gestehen Sie dem Unionsrecht generell zu? Sehen Sie es als in irgendeiner Form anderen Rechtsordnungen überlegen an, entweder was seinen Nutzen oder was seine Legitimation angeht? Was ist Ihrer Ansicht nach generell die Legitimation für ein staatlich organisiertes Recht und dessen Durchsetzung?Original von Alexandra Hildebrand
Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Präsident.
Nun, Aufgabe eines Gerichtes ist es, Recht - anhand der geltenden Gesetze sowie der Verfassung - zu sprechen. Dabei hat sich das Gericht neutral, unvoreingenommen und unparteiisch zu verhalten. Nicht anders ist es mit unserem "obersten Gericht": Das Oberste Unionsgericht ist für mich eine Institution zur Wahrung des Rechts - und damit der Rechtsprechung -, der Verfassung und der juristischen Verteidigung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Eine Richterin oder ein Richter, egal in welcher Ebene der Jurisprudenz, hat sich nicht zugunsten irgendeiner politischen Richtung in seiner Arbeit stark zu machen. Ich meine, man kann es einem Richter oder einer Richterin ja nicht unbedingt verwehren, eine politische Meinung oder bestimmte Ansichten zu haben. Nein. Auch ich bin politisch interessiert. Dennoch habe ich nicht vor, mich in einer Partei politisch zu engagieren, habe dies zudem bisher auch nicht getan. Und erst recht obliegt es der Jurisprudenz nicht, der verlängerte Arm einer politischen Partei oder eines Politikers zu sein. Recht muss gesprochen werden, ohne auf die Farbe des Parteibuchs zu achten.
Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Abgeordneter. Nun, ich bin zwar nicht Mitglied einer Partei oder einer ihrer Arbeitsgemeinschaften, jedoch habe ich mich während meiner Studienzeit im Fachschaftsrat Jura engagiert und war später studentisches Mitglied des Senats. Ich bin ferner aktives Mitglied des Roten Kreuz in der Demokratischen Union (RKDU), der Arbeitsgemeinschaften Manuri-Rothenbek e.V. (eine Bürgerinitiative zur Verschönerung des Stadtteils) sowie Wir für Manuri e.V. (ein unabhängiger Think-Tank, der zur Stadtentwicklung beitragen soll) und war ehrenamtliche Trainerin im Kinder- und Jugendbereich beim SC Manuri-Rothenbek im Bereich "Schwimmen".Original von Wolfgang Müller
Gestatten, Sie eine weitere Frage, Frau Hildebrand: Sind Sie im sozialen bzw. caritativen Bereich engagiert? Es gehört schließlich meines Erachtens zum guten Ton, Juristen mit Vorbildfunktion sich nicht nur in ihrem Fachgebiet oder einer Partei engagieren.
Wenn ein Staat so organisiert ist, dass er aus verschiedenen Unionsländern besteht und diese zudem eigenes Recht beschließen können, so braucht man klare Regeln, die diesem Gebilde Ordnung und Rahmen geben. Unsere Unionsverfassung, die Parlamentsgesetze der Union, Verordnungen, auch Unionssatzungen (z.B. die Geschäftsordnung dieses Hauses) ... Einem Staat muss ein klarer Rahmen und dem Zusammenleben in ihm klare Regeln gegeben werden. Natürlich ist es sehr wichtig, dass sich Union und Länder klare Grenzen geben, wer in welchen Bereichen der Gesetzgebung zuständig ist. Nicht nur dafür gibt es unsere Unionsverfassung. Das sind nur Anrisse von Gedanken, weil ich es für nahezu unmöglich halte, diese Frage in allen Facetten zu beleuchten. Das will ich auch jetzt gar nicht. Was damit deutlich werden soll: die Demokratische Union braucht Unionsrecht. Klipp und klar.Original von Montgomery Scott
Vielen Dank für die Anwort. Ich habe noch eine weitere Frage: Welchen Status gestehen Sie dem Unionsrecht generell zu? Sehen Sie es als in irgendeiner Form anderen Rechtsordnungen überlegen an, entweder was seinen Nutzen oder was seine Legitimation angeht?
Da muss man wohl mehrere Kriterien zu Rate ziehen. a) Die verhältnismäßige Akzeptanz der Grund- und Menschenrechte, b) die Legitimation des Recht ineinem demokratischen Entscheidungsprozess, c) das rechtmäßige Zustandekommen und der rechtmäßige Verlauf des Prozesses, d) die öffentliche Verkündung des Rechts, .... Ein wenig darüber nachgedacht haben sollte man vorher zudem schon.Was ist Ihrer Ansicht nach generell die Legitimation für ein staatlich organisiertes Recht und dessen Durchsetzung?