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Verfasst: Do 4. Sep 2008, 19:37
von Konrad Grimm
Original von Palin Waylan-Majere
Barack Obama sozialistisch?
Er will den Mindestlohn anheben, die Gewerkschaften stärken, gleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleichzeitiger Befürwortung von "affirmative action", will die Steuern erhöhen und eine allgemeine Krankenversicherung einführen und kritisiert die NAFTA. Unter dem Genossen Osama bin Barack kann Amerika gleich die Stars and Stripes durch Hammer und Sichel ersetzen.
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 19:56
von Gunnar Svensson
Original von Konrad Grimm
Er will den Mindestlohn anheben, die Gewerkschaften stärken, gleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleichzeitiger Befürwortung von "affirmative action", will die Steuern erhöhen und eine allgemeine Krankenversicherung einführen und kritisiert die NAFTA.
Das kann sich auch ein biederer Sozialdemokrat auf die Fahne schreiben, dafür muss man kein Sozialist sein. Bei Obama sind solche Sprüche aber ohnehin nur heiße Luft, ein klassischer Fall von links reden und rechts handeln.
Unter dem Genossen Osama bin Barack kann Amerika gleich die Stars and Stripes durch Hammer und Sichel ersetzen.
Wenn das doch nur so einfach wäre.

Verfasst: Do 4. Sep 2008, 20:16
von Tennessee Rockefeller
Je nachdem, in welchem Staat ich lebte: ginge er sicher an Hussein oder McCain, dann würde ich Bob Barr (Libertarian Party) wählen.
In einem "swing state" auf jeden fall McCain, um Hussein zu stoppen, denn: "No, he can't..." :rolleyes:
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 20:26
von Rainer Zufall
Ich bin da bei beiden sehr skeptisch.
Obama ist halt wirklich - wie wir im WW sagen - ein Dollschwätzer, wahrscheinlich ein Wendehals und total abgehoben - der identifiziert sich doch mit den Schwarzen Amerikas kein Stück.
McCain wiederum ist wirklich ein Brandstifter, einer, dessen hauptsächlichster Vorzug ist, daß er in Vietnam gefoltert wurde und der unbedarft wie Amerikaner eben im Bezug auf Außenpolitiik sind, bestimmt nicht dazu beitragen wird, international Entspannungspolitiik zu betreiben. Außerdem ist seine Vize - wie mir scheint - eine ziemlich frustrierte, kaltherzige, widerliche Zimtzicke, die erst ein paar Jahre lang in einer Separatistenpartei war und dann ausrief, der Irakkrieg sei Gottes Wille.
Aber ich maße mir da kein Urteil an, bin kein Amerikaner und wen die wählen ist eh wurst, weil ein US-Präsident sowieso immer das eigene Land voranstellt und ganz bestimmt keine internationalistischen Ziele verfolgen wird.
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 20:28
von Rainer Zufall
Original von Konrad Grimm
Er will den Mindestlohn anheben, die Gewerkschaften stärken, gleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleichzeitiger Befürwortung von "affirmative action", will die Steuern erhöhen und eine allgemeine Krankenversicherung einführen und kritisiert die NAFTA. Unter dem Genossen Osama bin Barack kann Amerika gleich die Stars and Stripes durch Hammer und Sichel ersetzen.
Nimms mir nicht übel, aber sowas abstruses kann auch nur von jemandem kommen, der die BRD für einen sozialistischen Staat hält =)
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 20:32
von Fabian Montary
Original von Gunnar Svensson
Das kann sich auch ein biederer Sozialdemokrat auf die Fahne schreiben, dafür muss man kein Sozialist sein. Bei Obama sind solche Sprüche aber ohnehin nur heiße Luft, ein klassischer Fall von links reden und rechts handeln.
Psst, der gute Thorsten macht da keinen Unterschied.

Verfasst: Do 4. Sep 2008, 21:04
von Kreittmayr
Obamas Hintergrund ist linksextremistisch:
However, her parents were left-wingers whose Unitarian church near Seattle was so sympathetic to communism that it was nicknamed "the little red church."
Obama's mother also attended a high school near Seattle that was notorious enough to be investigated by the House Un-American Activities Subcommittee for its connections to the American Communist Party. Here Ann Dunham absorbed literature-destroying "critical theory" and Karl Marx, and was so influenced by the leftist curriculum that she became and remained a radical leftist. Doubtless young Barack was exposed at home to nothing but his mother's political opinions, in addition to "black" history and "black" literature. It would account for his knee-jerk collectivist rhetoric.
[...]
Obama was a close friend and political crony of Alice Palmer, a black Illinois state senator from 1990 to 1995, and an open admirer of the Soviet Union who served on the board of the World Peace Council, a Soviet front.
Aber McCain ist keine Alternative. Wenn er Präsident wird, und die Supreme Court neu besetzt, dann ist Roe vs Wade geschichte, und Abtreibung wieder illegal. Was ja auch eines seiner erklärten Ziele ist, "to end abortion". Was für ein Schwein.
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 21:11
von Rainer Zufall
Ich war heute im Geburtshaus von Karl Marx und hab auch schon diese undefinierbare revolutionäre Wut in mir....
Im Ernst mal, in nem Lande, in dem es von "Un-American Activities Subcommittees" wimmelt, kann man doch gar nicht anders, als als Student zu rebellieren.
Ach ja, zu Palin:
Sie lehnt sexuelle Aufklärung im Schulunterricht ab und spricht sich stattdessen für Programme zur Förderung der sexuellen Enthaltsamkeit bei Jugendlichen aus
Tja, bei ihrer Tochter hat diese Methode scheinbar ja ganz toll funktioniert =)
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 22:04
von Michael Schneider
Als Deutscher? Obama. Aus deutscher Sicht einfach die für uns sinnvollere Wahl.
Als Ami auch Obama, weil er sicher besser ist als Opa "Pommes" McCain.
Verfasst: Do 4. Sep 2008, 22:11
von Fabian Montary
Original von Michael Schneider
"Pommes" McCain.
?