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RE: Schwarz-Braun ist die Haselnuss
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:11
von Konrad Grimm
Original von Wolfgang Müller
Tja, die Kameradinnen und -kameraden der CDU Nordsachsen scheinen ja ebenso auf dem rechten Auge blind zu sein, wie die Kameradinnen und Kameraden von der FDP, welche mit der rechtsradikalen DSU kooperieren.
Nur, dass die DSU ein Pseudo-Ableger der CSU ist. Dass das linke Gesocks da mit der Faschismuskeule draufhaut, kann natürlich nicht überraschen.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:11
von Wolfgang Müller
Original von Kreittmayr
Relativiert das die Schuld der SED?
Nein, dass behaupte ich nicht.
Ich finde es nur erschreckend, wie einseitig du die DDR anprangerst und die Rolle von CDU und FDP herrunterspielst. Ja, sogar den Nationalsozialismus und neonazistische Parteien verharmlost. Du findest sogar eine Zusammenarbeit zwischen Parteien der Mitte und Rechtsextremisten gut.
RE: Schwarz-Braun ist die Haselnuss
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:14
von Wolfgang Müller
Original von Konrad Grimm
Nur, dass die DSU ein Pseudo-Ableger der CSU ist. Dass das linke Gesocks da mit der Faschismuskeule draufhaut, kann natürlich nicht überraschen.
Pseudo-Ableger, ja klar. Das Verhältnis zur Demokratie finde ich bei der DSU, REP und Co. sehr gespalten. Aber das du zu einem ziemlich komischen Gesocks gehörst, wissen wir ja alle. Im RL bist du wohl so ein Leisetreter, der allen in den Arsch kriecht.
RE: Schwarz-Braun ist die Haselnuss
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:16
von Konrad Grimm
Original von Wolfgang Müller
Im RL bist du wohl so ein Leisetreter, der allen in den Arsch kriecht.
Das ist so weit an einer Charakterisierung von mir vorbei, dass ich die Antwort darauf bei einem einzige Wort belassen möchte: Nein.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:21
von Kreittmayr
Original von Wolfgang Müller
Ich finde es nur erschreckend, wie einseitig du die DDR anprangerst
Wie sollte man sie differenzierter anpragern? Ich finde, ein Verweis auf ihre essentiellen Charakteristika ist völlig ausreichend.
Ja, sogar den Nationalsozialismus und neonazistische Parteien verharmlost. Du findest sogar eine Zusammenarbeit zwischen Parteien der Mitte und Rechtsextremisten gut.
Nein, da legst Du mir etwas in den Mund. Ich habe mir lediglich gewünscht, dass die Kommunisten ebenso diskreditiert wären wie die (Neo)Nazis. Für abscheulich und verachtenswert halte ich beide.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:29
von Palin Waylan-Majere
In Hessen macht man Kampagnen gegen die vielen bösen alten SED Kader, die da allerorten die Revolution verkünden, um selber an der Macht zu bleiben; in Sachsen wird man demnächst mit den netten Nachbarn von der NPD koalieren, um an der Macht zu bleiben.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 21:32
von Kreittmayr
Original von Palin Waylan-Majere
In Hessen macht man Kampagnen gegen die vielen bösen alten SED Kader, die da allerorten die Revolution verkünden, um selber an der Macht zu bleiben; in Sachsen wird man demnächst mit den netten Nachbarn von der NPD koalieren, um an der Macht zu bleiben.
Es gibt eben keine Staatsmänner mehr, nur noch Politiker. Die ersteren unterscheiden sich von den letzten dadurch, dass sie feste politische Prinzipien kennen. Ein Politiker kennt nur ein Prinzip: Macht. Möglichst viel, möglichst willkürlich, über möglichst viele Menschen.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 22:02
von Rainer Zufall
Das Verhältnis zur Demokratie finde ich bei der DSU, REP und Co. sehr gespalten.
Das muß eine Jusokrankheit sein: Der Sozialismus wird durch "Demokratie" herbeigeführt, alles klar, er setzt also an der Stelle an, die es zu kurieren gilt.
Zum Thema nur:
CDU/CSU und SPD; im Prinzip zwei recht baugleiche, mit Machtgeilheit und Apparatschiks gleichermaßen gesegnete Parteien, deren einzige Bestrebungen dahingehend abzielen, Macht zu halten, Macht zu erweitern und den Wähler, dessen man exakt alle 4 Jahre mal für ein par Wochen bedenkt an der Nase herumzuführen. Das Schlimme: Der Wähler macht mit.
Naja, Berufspolitikerpack, grenzdebile Dagmar Metzgers, Menschen mit unermeßlicher Geltungssucht, buckelnde Hierarchisten; Menschen, die es in Parteien bis ganz nach oben gebracht haben, haben zu 99% a) kein Rückgrat, sind b) Speichellecker und opportunistische Wendehälse und c) haben nicht die geringste Ahnung von dem was sie tun.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 22:19
von Michael Schneider
Wer behauptet die DSU wäre undemokratisch, der hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Die DSU ist das, was der rechte Flügel der CDU ist. Konservativ aber weit davon entfernt rechtsradikal zu sein. Wenn die FDP mit denen zusammenarbeitet ist das sehr gut.
Was hat die Ignorierung der NPD gebracht im Osten? Wachsende Wählerzahlen für die NPD. Und wütende Bürger, die sich ignoriert fühlen, wenn ihre Stimmen für die NPD ausgegrenzt werden werden erst Recht wieder NPD wählen und andere ziehen mit, um die Ignoranten parteien "abzustrafen".
Ich glaube man kann die NPD am besten entzaubern, wenn man auf ihre Anträge eingeht und beweist, dass 90% davon schwachsinnig ist und die restlichen 10% von Naivität und kleinkariertem Kleinbürgertum zeugen.
Verfasst: Di 26. Aug 2008, 22:35
von Gunnar Svensson
Original von Rainer Zufall
Menschen, die es in Parteien bis ganz nach oben gebracht haben, haben zu 99% a) kein Rückgrat, sind b) Speichellecker und opportunistische Wendehälse und c) haben nicht die geringste Ahnung von dem was sie tun.
Diese Eigenschaften erleb ich gerade sogar bei der hiesigen Juso-Hochschulgruppe.