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Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 06:51
von SRM
Original von Wolfgang Müller
Ganz einfaches wirtschaftspolitisches Konzept, hier mal zum mitschreiben:
Faire Löhne + faire Löhne = Konsumfreude = viel Geld in der Kasse = Investitionen = Arbeitsplätze + faire Löhne

Und das geht dann immer so weiter.
Milchmädchen Müller ;)

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 12:23
von Hajo Poppinga
Original von Wolfgang Müller
Ganz einfaches wirtschaftspolitisches Konzept, hier mal zum mitschreiben:
Faire Löhne + faire Löhne = Konsumfreude = viel Geld in der Kasse = Investitionen = Arbeitsplätze + faire Löhne

Und das geht dann immer so weiter.
Wer zahlt denn hier bitte unfaire Löhne?

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 14:37
von Wolfgang Müller
Ist dieses Land von Miesepetern und Spassverderbern überflutet?

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 14:40
von SRM
Original von Wolfgang Müller
Ist dieses Land von Miesepetern und Spassverderbern überflutet?
Nein, aber eine gewisse Ernsthaftigkeit braucht es in der Wirtschaftspolitik durchaus :)

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 16:01
von Hajo Poppinga
Original von Wolfgang Müller
Ist dieses Land von Miesepetern und Spassverderbern überflutet?
Ich dachte, wir diskutieren hier ernsthaft über einen Lösungsansatz? ;) Denn ganz im Ernst, die Löhne hier im Lande sind keinesfalls zu niedrig. Es gibt halt einfach nur zu wenig zu kaufen, würde ich sagen.

RE: [DUZ-Interview]Zur wirtschaftlichen Lage

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 19:10
von Montgomery Scott
Original von SRM
Falsch interpretiert. Der Staat ist nicht für den Ausgleich zu niedriger Einkommen, sondern für die Reduzierung der Steuerbelastung zuständig. Die bisher nicht arbeitende Bevölkerung in Jobs zu bekommen, ist jedoch Aufgabe der Wirtschaft.
An der Steuer ist aber nicht die Belastung primär sondern die Verwendung. Dafür, dass ein Arbeitnehmer soviel verdient, dass er selbst ein angemessenes Netto-Einkommen hat und dazu noch seinen Teil zum Gemeinwohl beitragen kann, ist der Arbeitgeber zuständig.

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 19:11
von Fabian Montary
Also ist der Arbeitgeber und somit die Wirtschaft für das Gemeinwohl zuständig?

RE: [DUZ-Interview]Zur wirtschaftlichen Lage

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 19:33
von SRM
Original von Montgomery Scott

An der Steuer ist aber nicht die Belastung primär sondern die Verwendung. Dafür, dass ein Arbeitnehmer soviel verdient, dass er selbst ein angemessenes Netto-Einkommen hat und dazu noch seinen Teil zum Gemeinwohl beitragen kann, ist der Arbeitgeber zuständig.
*so*Ich musste mir das jetzt dreimal durchlesen, um deinen Formulierungsstil zu blicken ;) *so*

Es stellt sich aber die zentrale Frage: Muss nicht jeder besteuert werden, um das Gemeinwohl zu maximieren? Und ist es nicht massiv unfair, wenn nur Bedienstete im öffentlichen Dienst besteuert werden?

RE: [DUZ-Interview]Zur wirtschaftlichen Lage

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 19:44
von Montgomery Scott
Original von SRM
*so*Ich musste mir das jetzt dreimal durchlesen, um deinen Formulierungsstil zu blicken ;) *so*
*so* Sorry, geht nicht nur Dir so ;) *so*
Es stellt sich aber die zentrale Frage: Muss nicht jeder besteuert werden, um das Gemeinwohl zu maximieren? Und ist es nicht massiv unfair, wenn nur Bedienstete im öffentlichen Dienst besteuert werden?
Da blasen wir ins selbe Horn, Herr Rousseau-Mason.

Verfasst: Fr 11. Jul 2008, 19:49
von SRM
Grundsätzlich mangelt es aber doch an einem essentiellen Mechanismus: Der Lohnbildung auf dem Markt. Der Staat setzt seine Gehälter aus dem Bauch heraus fest, dahinter kommt erstmal sehr lang nichts. Würde sich auf dem freien Markt ein gewisses Lohnniveau herauskristallisieren, könnte der Staat nachziehen und auf dem Wege Einsparungen vollziehen, wodurch die Besteuerung zurückgefahren werden könnte.