Seite 2 von 6
Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:45
von Vincent Bellagio
Mir fällt dazu gerade eine Textzeile der Toten Hosen, einer bekannten katistanischen Blues-Combo ein:
"Und es bleibt ja immer noch Gott, wenn man sonst niemand hat"

Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:52
von Konrad Grimm
Original von Thorstein Richter
Wahrscheinlich. Allein schon die Tatsache, solch einen Missbrauch des Namen des Herrn für die eigenen politischen Ziele zu treiben, ist eine Beleidigung.
Für unser Land zu beten ist also ein Missbrauch, ja?
Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:55
von Fabian Montary
Wie einfach doch alles ist, wenn man sich von jeder Gottesgläubigkeit abgewandt hat...
Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:55
von Thorstein Richter
Sie nutzen den Namen des Herrn für Ihren politischen Kleinkrieg. Das ist Missbrauch. Nicht das beten.
Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:58
von Campbell Whitgift Ramsey
Man kann durchaus für sein Land beten, daran ist nichts Abwegiges zu erkennen. Dies wäre nur dann gegeben, wenn man dem politischen Mitbewerber etwas schlechtes wünscht. Den wird Gott bestrafen.
Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:59
von Konrad Grimm
Original von Thorstein Richter
Sie nutzen den Namen des Herrn für Ihren politischen Kleinkrieg. Das ist Missbrauch. Nicht das beten.
So so. Und woran machen Sie das fest?
Sie müssen schon akzeptieren, dass viele Menschen in unserem Land Sorgen vor der Zukunft haben, zu deren Abbau die neue Regierung nicht eben beiträgt.
Verfasst: So 4. Mai 2008, 19:11
von Nicolas Seroux de Fay
Betritt die Kirche, geht zu den Bänken, kniet nieder und bekreuzigt sich. Dann nimmt er Platz und vertieft sich in sein Gebetbuch und liest den 73. Psalm - Bilder von Heidenberg und Connor tauchen beim Lesen des Textes vor seinem geistigem Auge auf.
73. Psalm, Anfechtung und Trost beim Glück des Gottlosen
1 Ein Psalm Asafs.Gott ist dennoch Israels Trost
für alle, die reinen Herzens sind.
2 Ich aber wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen;
mein Tritt wäre beinahe geglitten.
3 Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen,
als ich sah, dass es den Gottlosen so gut ging.
4 Denn für sie gibt es keine Qualen,
gesund und feist ist ihr Leib.
5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute
und werden nicht wie andere Menschen geplagt.
6 Darum prangen sie in Hoffart
und hüllen sich in Frevel.
7 Sie brüsten sich wie ein fetter Wanst,
sie tun, was ihnen einfällt.
8 Sie achten alles für nichts und reden böse,
sie reden und lästern hoch her.
9 Was sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein;
was sie sagen, das soll gelten auf Erden.
10 Darum fällt ihnen der Pöbel zu
und läuft ihnen zu in Haufen wie Wasser.
11 Sie sprechen: Wie sollte Gott es wissen?
Wie sollte der Höchste etwas merken?
12 Siehe, das sind die Gottlosen;
die sind glücklich in der Welt und werden reich.
13 Soll es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt
und meine Hände in Unschuld wasche?
14 Ich bin doch täglich geplagt,
und meine Züchtigung ist alle Morgen da.
15 Hätte ich gedacht: Ich will reden wie sie,
siehe, dann hätte ich das Geschlecht deiner Kinder verleugnet.
16 So sann ich nach, ob ich's begreifen könnte,
aber es war mir zu schwer,
17 bis ich ging in das Heiligtum Gottes
und merkte auf ihr Ende.
18 Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund
und stürzest sie zu Boden.
19 Wie werden sie so plötzlich zunichte!
Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.
20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht,
so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst.
21 Als es mir wehe tat im Herzen
und mich stach in meinen Nieren,
22 da war ich ein Narr und wusste nichts,
ich war wie ein Tier vor dir.
23 Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
24 du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
25 Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
26 Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
27 Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen;
du bringst um alle, die dir die Treue brechen.
28 Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte /
und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN,
dass ich verkündige all dein Tun.
Verfasst: So 4. Mai 2008, 19:19
von Albert von Romanow-Bernstein
Von Romanow-Bernstein betritt die Kirche, kniet als er das Tabernakel erblickt und nimmt Platz.
Verfasst: So 4. Mai 2008, 19:22
von Andreas Vibmer
Original von Albert von Romanow-Bernstein
Sind Sie nicht was früh, Herr Vibmer?
Besser zu früh, als zu spät.
Verfasst: So 4. Mai 2008, 19:25
von Albert von Romanow-Bernstein
Richtig

Und es wird ja doch recht voll.