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Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:45
von Montgomery Scott
Stimmt, wenn man sich recht überlegt, wird hier wieder ein beachtliches Abstraktionsvermögen an den Tag gelegt =)

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:46
von Amber Marie Ford
Original von Thorstein Richter
Es ist und bleibt mir unverständlich, wie man aus einer Debatte um das Verhalten eines Berliner Zooeisbärs wieder eine politische Streit- und "Kampfdebatte" machen kann. Nicht, dass es mich hier überrascht hätte. :rolleyes:
Entschuldigung, aber was soll denn diese Scheiße einiger Zoobesucher, herumzuflennen, wenn ein Tier sich seiner Natur entsprechend verhält??!!

Verfasst: So 6. Apr 2008, 16:54
von Thorstein Richter
Es geht nicht um die Kritik an den Zoobesuchern selbst - eher um das, was daraus gemacht wurde. Aber lassen wir das, das führt doch sowieso zu nichts (ist jetzt nicht auf dich persönlich bezogen) ... Ob es allerdings zudem die intelligenteste Idee des Berliner Zoos war, unbedingt eine "Putzfischkolonne" in diesem Wassergraben zu beheimaten, ist eine andere Sache. Es war ja auch sowas von wenig zu erwarten, dass Eisbären Fische fressen. :rolleyes: Was passiert ? Neue Karpfen, Knut frisst sie. Wieder neue Karpfen, Knut frisst sie wieder. Kaskade. Mit der Zeit wirds unökonomisch. :D

Verfasst: So 6. Apr 2008, 18:48
von William Butcher
Original von Thorstein Richter
Es ist und bleibt mir unverständlich, wie man aus einer Debatte um das Verhalten eines Berliner Zooeisbärs wieder eine politische Streit- und "Kampfdebatte" machen kann.
Wir sind in R****n, was ist denn daran unverständlich?

Verfasst: So 6. Apr 2008, 18:58
von Thorstein Richter
Stimmt. Hier macht man ja anscheinend traditionell aus allem eine Ideologie- und Kampfdebatte.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 19:01
von William Butcher
Quasi ein Markenzeichen von uns. ;)

Verfasst: So 6. Apr 2008, 19:05
von Fabian Montary
Das könnten wir doch eigentlich mal patentieren lassen, nicht, dass uns jemand da zuvorkommt.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 19:06
von Konrad Grimm
Original von Thorstein Richter
Es ist und bleibt mir unverständlich, wie man aus einer Debatte um das Verhalten eines Berliner Zooeisbärs wieder eine politische Streit- und "Kampfdebatte" machen kann. Nicht, dass es mich hier überrascht hätte.
Weil alles darum geht.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 19:17
von Oliver von Palm
Es wäre eher sonderbar, wenn sich in Ratelon keine solche Debatte aus einem ganz anderen Thema entwickelte.

Zum Thema: Ja, ein Eisbär verhält sich nun mal so. Sicher haben viele wohlmeinende Eltern von anwesenden Kindern selbigen erzählt, Knut sei ein ganz lieber Knuddelkuschelteddybär, der niemandem was zu leide tue. Und nun mussten die armen kleinen Geschöpfe vielleicht mitansehen, wie dieser ganz liebe Knuddelkuschelteddybär ein paar Fische fraß. Jetzt sind die Kleinen bestimmt für ihr Leben traumatisiert und brauchen Hilfe von einer ganz liebevollen, gutmenschlichen Psychologin, die ihnen eintrichtert, dass doch nur der liebe Gott schuld daran hat, dass Knut die Fische fraß und Kindilein nun so traumatisiert ist.

Brave new World.

Verfasst: So 6. Apr 2008, 19:49
von Amber Marie Ford
Original von Oliver von Palm
Jetzt sind die Kleinen bestimmt für ihr Leben traumatisiert und brauchen Hilfe von einer ganz liebevollen, gutmenschlichen Psychologin, die ihnen eintrichtert, dass doch nur der liebe Gott schuld daran hat, dass Knut die Fische fraß und Kindilein nun so traumatisiert ist.
Der liebe Gott? Pfah! Papa ist schuld! Und die Großväter, und die Onkels - das Patriarchat eben. Die strukturelle Gewalt gegen Frauen und Kinder, vor allem natürlich gegen Mädchen. Männer sind primitiv und gewalttätig, wenn der liebe süße Kuschelbär Knut so einen Sadisten sieht, bekommt er Angst und wird aggressiv. Männer haben die Gewalt in die Welt gebracht, das wissen wir doch. Und der liebe Gott ist sowieso nur eine Suggestion des Patriarchats, quasi der gewalttätige, Frauen unterdrückende Übervater...