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Verfasst: Mi 13. Feb 2008, 14:25
von Michael Schneider
Da hat er nicht Unrecht. Verlangt ja auch keiner sämtliche Rezepturen bei Essen offenzulegen was Gewürze angeht oder vollständige Konstruktionspläne von Automobilen vorzulegen...da wird schon genug geklaut.
Verfasst: Mi 13. Feb 2008, 17:31
von Oliver von Palm
Ähem. Die Computer, auf denen das Imperiasoft-Betriebssystem läuft, gehören den Nutzern und nicht Imperiasoft. Der Zugang zum Quellcode ist notwendig, um z. B. Sicherheitslücken oder Backdoors im Betriebssystem ausfindig zu machen. Den gewöhnlichen Nutzer stören solche Unannehmlichkeiten vielleicht nicht, aber für die Republik Imperia sind sie nicht nur lästig, sondern auch rechtlich relevant. Ich möchte nur ungern aufgrund irgendeiner unerkannten Sicherheitslücke plötzlich Steuerdaten oder ähnlich datenschutzrelevante Daten in der Öffentlichkeit finden.
Aber dank Imperinux brauchen wir uns darüber keine Sorgen mehr zu machen

Verfasst: Mi 13. Feb 2008, 17:39
von Michael Schneider
Das bezweifel ich... Wenn das land was absolut sicheres will muss ein eigenes Betriebssystem eigens und ausschließlich für Imperia neu programmieren lassen. Allerdings habe ich Zweifel an der Kompatibilität, auch bei Opensource, mit anderen Ländern und ihren Behörden.
Verfasst: Mi 13. Feb 2008, 22:58
von Robert Schmelzer
Man könnte ja auch Software von Potato nehmen.

Verfasst: Mi 13. Feb 2008, 23:36
von Literoy Goldheart
Original von Oliver von Palm
Imperiasoft legt die Quellcodes nciht offen. Das nenne ich Intransparenz.
Was ist denn das für ein Unsinn?
Natürlich hat sich Imperisoft bereit erklärt, den Sicherheitsbehörden der Demokratischen Union den Quellcode offenzulegen, um eine Sicherheitszertifizierung zu erhalten.
Das Imperisoft nicht jedermann das Wissen der Firma, das wichtigste Kapital neben den Mitarbeitern, offenlegt, sollte klar sein.
Verfasst: Mi 13. Feb 2008, 23:41
von Literoy Goldheart
Original von Oliver von Palm
Ich möchte nur ungern aufgrund irgendeiner unerkannten Sicherheitslücke plötzlich Steuerdaten oder ähnlich datenschutzrelevante Daten in der Öffentlichkeit finden.
Sie schrammen da hart an der Grenze zur Verleugnung, indem Sie Imperisoft Windox anscheinend mal ganz pauschal für unsicher erklären - und OpenSource Produkte für unsicher.
Wenn wir uns die jüngere Geschichte der IT Sicherheitspannen ansehen, merken wir vor allem eines: Das in fast allen Fällen menschliches Versagen eine Rolle spielte. Die ausgebaute und ungelöscht weggeworfene Festplatte, das gestohlene Notebook, der verlorene USB-Stick.
DAS sind die Probleme.
Imperisoft arbeitet schnell, effizient und ordentlich. Imperisoft beschäftigt in Imperia mehrere Dutzend Entwickler in Vollzeit, um die Produkte weiterzuentwickeln.
Verfasst: Do 14. Feb 2008, 00:56
von Palin Waylan-Majere
Menschliches Versagen kann genauso gut auch bei den Entwicklern von Imperisoft auftreten, oder nicht?
Bei Opensource ist die Zahl von Menschen, die sich an einer Weiterentwicklung beteiligen, wesentlich höher als nur "ein paar Dutzend" - und man braucht ja auch gar nicht so zu tun, als würden Opensource Produkte nicht auch Arbeitsplätze sichern.
Verfasst: Do 14. Feb 2008, 11:40
von Oliver von Palm
Hinzu kommt noch, dass wir uns von Imperisoft unabhängig machen, weil Benedux von Mitarbeitern der Republik Imperia selbst gewartet werden kann.
Verfasst: Do 14. Feb 2008, 11:41
von Literoy Goldheart
Generell spricht nichts gegen die Idee von Opensource Produkten.
Allerdings ist gerade die Offenheit des Quellcodes die größte Chance für Verbrecher, Türe und Tore zu öffnen. Und ob am Ende dreitausend Freizeithacker effizienter arbeiten als ein Team von siebzig Vollzeit-Entwicklern, sei dahingestellt.
Verfasst: Do 14. Feb 2008, 11:45
von Literoy Goldheart
Original von Oliver von Palm
Hinzu kommt noch, dass wir uns von Imperisoft unabhängig machen, weil Benedux von Mitarbeitern der Republik Imperia selbst gewartet werden kann.
Dann machen Sie sich auch von Xicar unabhängig, indem Sie auf ihre Limousine verzichten. Fahren Sie mit Fahrrädern auf Empfänge, die können Sie auch selbst warten.
Der einzige Faktor, der hier zählt, ist eine politische Attacke gegen das Unternehmertum Imperias. Imperisoft Produkte werden als gefährlich, unsicher dargestellt. Ein finanzieller Vorteil vorgetäuscht, und das obwohl eine Umstellung auf ein anderes Betriebssystem Millionen kosten wird.
Alleine die propietäre Software, die für die Regierungsbehörden entwickelt wurde und auf Windox aufsetzt, muss nun komplett umgeschrieben.... hmmmm... nettes Geschäft....
Ach, vielleicht finde ich die Umstellung nicht so schlecht...