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Verfasst: Mo 4. Feb 2008, 23:46
von Michael Schneider
Original von Teri Shark
Die simple Frage ist jetzt: Warum sind Arbeitnehmer keine Aktionäre?
Weil sich kein Arbeiter entsprechend große Aktienpakete leisten kann. Außerdem kann man schnell mal neue Aktien verbreiten, um Arbeiter abzuspeisen. Das ist früher passiert und verständlicherweise wollen das Gewerkschaften nicht. Und Ein Unternehmen ist auch nicht immer mit entsprechend genügend Aktiendotiert, um Einfluß zu nehmen.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 06:36
von vSzP
Original von Michael Schneider
Weil sich kein Arbeiter entsprechend große Aktienpakete leisten kann. Außerdem kann man schnell mal neue Aktien verbreiten, um Arbeiter abzuspeisen. Das ist früher passiert und verständlicherweise wollen das Gewerkschaften nicht. Und Ein Unternehmen ist auch nicht immer mit entsprechend genügend Aktiendotiert, um Einfluß zu nehmen.
Hier geht es nicht darum, dass Arbeitnehmer Einfluss an der Unternehmenspolitik haben (dafür gibt es den Betriebsrat), es ging um die Frage der Entlöhnung. Und ein Unternehmen kann nicht einfach mal so neue Aktien herausgeben weil dadurch der Wert aller Aktien sind und das auf Dauer das Vertrauen in das Unternehmen verletzt.
Gewinnabhängige Bonussysteme haben den Vorteil, dass sie flexibler sind und auf Dauer sogar mehr ausschütten als Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 14:41
von Michael Schneider
Original von vSzP
Hier geht es nicht darum, dass Arbeitnehmer Einfluss an der Unternehmenspolitik haben (dafür gibt es den Betriebsrat), es ging um die Frage der Entlöhnung. Und ein Unternehmen kann nicht einfach mal so neue Aktien herausgeben weil dadurch der Wert aller Aktien sind und das auf Dauer das Vertrauen in das Unternehmen verletzt.
Gewinnabhängige Bonussysteme haben den Vorteil, dass sie flexibler sind und auf Dauer sogar mehr ausschütten als Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Was habe ich denn als Arbeitnehmer mit 10 oder meinetwegen auch 100 Aktien wenn ich auf die Straße gesetzt werde? Und steigende Lebenshaltenskosten kann ich mit ner Aktie auch nicht begleichen.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 15:24
von Konrad Grimm
Original von vSzP
Gewinnabhängige Bonussysteme haben den Vorteil, dass sie flexibler sind und auf Dauer sogar mehr ausschütten als Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Unter dem Aspekt der Risikostreuung ist es aber nicht klug, sowohl seine Arbeit als auch sein Kapital auf das selbe Unternehmen zu verwenden. Ich habe meine Belegschaftsaktien immer sofort nach Ende der Sperrfrist abgestoßen.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 15:26
von Konrad Grimm
Original von Michael Schneider
Und steigende Lebenshaltenskosten kann ich mit ner Aktie auch nicht begleichen.
Dagegen rate ich zu Commodity-Investitionen. Man steckt einmalig seine jährlichen Konsumausgaben zum Beispiel in den RICI oder DJAIG und profitiert dann vom Preisanstieg bei den Commodities. Das müsste eigentlich funktionieren, dadurch die Inflation auszugleichen.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 15:56
von Teri Shark
Original von Michael Schneider
Weil sich kein Arbeiter entsprechend große Aktienpakete leisten kann. Außerdem kann man schnell mal neue Aktien verbreiten, um Arbeiter abzuspeisen. Das ist früher passiert und verständlicherweise wollen das Gewerkschaften nicht. Und Ein Unternehmen ist auch nicht immer mit entsprechend genügend Aktiendotiert, um Einfluß zu nehmen.
Natürlich kann ein Einzelner nicht mit einem Hedge-Fonds mithalten, das steht doch gar nicht zur Debatte. Aber da ein Hedge-Fonds ja auch nicht aus dem Geld eines Einzelnen besteht... Warum schließen sich die Arbeitnehmer nicht zusammen, um Aktienpakete zu erwerben, beispielsweise in... Gewerkschaften?
Man kann natürlich auch heulen und streiken.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 16:03
von vSzP
Original von Konrad Grimm
Unter dem Aspekt der Risikostreuung ist es aber nicht klug, sowohl seine Arbeit als auch sein Kapital auf das selbe Unternehmen zu verwenden. Ich habe meine Belegschaftsaktien immer sofort nach Ende der Sperrfrist abgestoßen.
Das stimmt. Aber welches Unternehmen kann man schon so gut bewerten wie das eigene?
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 19:23
von Michael Schneider
Original von Teri Shark
Natürlich kann ein Einzelner nicht mit einem Hedge-Fonds mithalten, das steht doch gar nicht zur Debatte. Aber da ein Hedge-Fonds ja auch nicht aus dem Geld eines Einzelnen besteht... Warum schließen sich die Arbeitnehmer nicht zusammen, um Aktienpakete zu erwerben, beispielsweise in... Gewerkschaften?
Man kann natürlich auch heulen und streiken.
Haste mal geguckt was entsprechende Aktienpakete kosten? Soviel Geld haben nicht mal Gewerkschaften.
@Grimm
Commodity-Investitionen? Wat fürn Ding? Kannst du das Ganze nochmal auf Deutsch geben? ^^
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 19:56
von Konrad Grimm
Original von Michael Schneider
Commodity-Investitionen? Wat fürn Ding? Kannst du das Ganze nochmal auf Deutsch geben? ^^
Commodities sind Sachwerte. In diesem Fall sind Rohstoffe gemeint, d.h. sowohl Agrarrohstoffe - von Weizen bis Lebendrind -, Industriemetalle, Energie als auch Edelmetalle.
Verfasst: Di 5. Feb 2008, 20:45
von vSzP
Original von Michael Schneider
Haste mal geguckt was entsprechende Aktienpakete kosten? Soviel Geld haben nicht mal Gewerkschaften.
Prozent- und Verhältnisrechnung scheinen nicht deine Studienschwerpunkte gewesen zu sein
