Weil sich kein Arbeiter entsprechend große Aktienpakete leisten kann. Außerdem kann man schnell mal neue Aktien verbreiten, um Arbeiter abzuspeisen. Das ist früher passiert und verständlicherweise wollen das Gewerkschaften nicht. Und Ein Unternehmen ist auch nicht immer mit entsprechend genügend Aktiendotiert, um Einfluß zu nehmen.Original von Teri Shark
Die simple Frage ist jetzt: Warum sind Arbeitnehmer keine Aktionäre?
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Hier geht es nicht darum, dass Arbeitnehmer Einfluss an der Unternehmenspolitik haben (dafür gibt es den Betriebsrat), es ging um die Frage der Entlöhnung. Und ein Unternehmen kann nicht einfach mal so neue Aktien herausgeben weil dadurch der Wert aller Aktien sind und das auf Dauer das Vertrauen in das Unternehmen verletzt.Original von Michael Schneider
Weil sich kein Arbeiter entsprechend große Aktienpakete leisten kann. Außerdem kann man schnell mal neue Aktien verbreiten, um Arbeiter abzuspeisen. Das ist früher passiert und verständlicherweise wollen das Gewerkschaften nicht. Und Ein Unternehmen ist auch nicht immer mit entsprechend genügend Aktiendotiert, um Einfluß zu nehmen.
Gewinnabhängige Bonussysteme haben den Vorteil, dass sie flexibler sind und auf Dauer sogar mehr ausschütten als Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Was habe ich denn als Arbeitnehmer mit 10 oder meinetwegen auch 100 Aktien wenn ich auf die Straße gesetzt werde? Und steigende Lebenshaltenskosten kann ich mit ner Aktie auch nicht begleichen.Original von vSzP
Hier geht es nicht darum, dass Arbeitnehmer Einfluss an der Unternehmenspolitik haben (dafür gibt es den Betriebsrat), es ging um die Frage der Entlöhnung. Und ein Unternehmen kann nicht einfach mal so neue Aktien herausgeben weil dadurch der Wert aller Aktien sind und das auf Dauer das Vertrauen in das Unternehmen verletzt.
Gewinnabhängige Bonussysteme haben den Vorteil, dass sie flexibler sind und auf Dauer sogar mehr ausschütten als Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Unter dem Aspekt der Risikostreuung ist es aber nicht klug, sowohl seine Arbeit als auch sein Kapital auf das selbe Unternehmen zu verwenden. Ich habe meine Belegschaftsaktien immer sofort nach Ende der Sperrfrist abgestoßen.Original von vSzP
Gewinnabhängige Bonussysteme haben den Vorteil, dass sie flexibler sind und auf Dauer sogar mehr ausschütten als Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Dagegen rate ich zu Commodity-Investitionen. Man steckt einmalig seine jährlichen Konsumausgaben zum Beispiel in den RICI oder DJAIG und profitiert dann vom Preisanstieg bei den Commodities. Das müsste eigentlich funktionieren, dadurch die Inflation auszugleichen.Original von Michael Schneider
Und steigende Lebenshaltenskosten kann ich mit ner Aktie auch nicht begleichen.
Beiträge: 258
Registriert: Mi 30. Mai 2007, 08:54
Natürlich kann ein Einzelner nicht mit einem Hedge-Fonds mithalten, das steht doch gar nicht zur Debatte. Aber da ein Hedge-Fonds ja auch nicht aus dem Geld eines Einzelnen besteht... Warum schließen sich die Arbeitnehmer nicht zusammen, um Aktienpakete zu erwerben, beispielsweise in... Gewerkschaften?Original von Michael Schneider
Weil sich kein Arbeiter entsprechend große Aktienpakete leisten kann. Außerdem kann man schnell mal neue Aktien verbreiten, um Arbeiter abzuspeisen. Das ist früher passiert und verständlicherweise wollen das Gewerkschaften nicht. Und Ein Unternehmen ist auch nicht immer mit entsprechend genügend Aktiendotiert, um Einfluß zu nehmen.
Man kann natürlich auch heulen und streiken.
LADY TERI H. SHARK, LD, MP
Minister of Foreign and Empire Affairs
Kingdom of Albernia | God saves our Queen since 1999
Minister of Foreign and Empire Affairs
Kingdom of Albernia | God saves our Queen since 1999
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Das stimmt. Aber welches Unternehmen kann man schon so gut bewerten wie das eigene?Original von Konrad Grimm
Unter dem Aspekt der Risikostreuung ist es aber nicht klug, sowohl seine Arbeit als auch sein Kapital auf das selbe Unternehmen zu verwenden. Ich habe meine Belegschaftsaktien immer sofort nach Ende der Sperrfrist abgestoßen.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Haste mal geguckt was entsprechende Aktienpakete kosten? Soviel Geld haben nicht mal Gewerkschaften.Original von Teri Shark
Natürlich kann ein Einzelner nicht mit einem Hedge-Fonds mithalten, das steht doch gar nicht zur Debatte. Aber da ein Hedge-Fonds ja auch nicht aus dem Geld eines Einzelnen besteht... Warum schließen sich die Arbeitnehmer nicht zusammen, um Aktienpakete zu erwerben, beispielsweise in... Gewerkschaften?
Man kann natürlich auch heulen und streiken.
@Grimm
Commodity-Investitionen? Wat fürn Ding? Kannst du das Ganze nochmal auf Deutsch geben? ^^
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Commodities sind Sachwerte. In diesem Fall sind Rohstoffe gemeint, d.h. sowohl Agrarrohstoffe - von Weizen bis Lebendrind -, Industriemetalle, Energie als auch Edelmetalle.Original von Michael Schneider
Commodity-Investitionen? Wat fürn Ding? Kannst du das Ganze nochmal auf Deutsch geben? ^^
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Prozent- und Verhältnisrechnung scheinen nicht deine Studienschwerpunkte gewesen zu seinOriginal von Michael Schneider
Haste mal geguckt was entsprechende Aktienpakete kosten? Soviel Geld haben nicht mal Gewerkschaften.
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.