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Kannst Du mir auch nur ein überprüfbares Beispiel für diese Behauptung nennen?Original von vSzP
Wir wissen, wie schlecht es den Tätern aus München, Berlin oder sonstwo geht. Schlechtes Elternhaus, ein Leben in Armut, keine Integration. Bla, bla, bla. Wie schlecht es den Opfern aber nach solchen Attacken geht, interessiert keinen Gutmenschen. Für sie waren sie halt am falschen Ort zur falschen Zeit.

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"Man fragt sich doch, ob dieser Rentner, der sich das Rauchen in der Münchener U-Bahn verbeten hat, und damit den Auslöser gegeben hat zu einer zweifellos nicht entschuldigbaren Tat, in einer Kette von Gängelungen, Ermahnungen und blöden Anquatschungen zu sehen ist, die der Ausländer, und namentlich der jugendliche hier ständig zu erleiden hat. Und nicht nur der Ausländer. Letztlich zeigt der deutsche Spießer, um das böse Wort mal zu gebrauchen, doch überall sein fürchterliches Gesicht."
(Zeit-Redakteur Jessen)
Diese Äußerung ist ja wohl nur noch inakzeptabel.
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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Man vergißt die Opfer, indem man ihnen vesucht die Täterrolle zuzuschieben, denn auf diese Weise sind es logischerweise plötzlich keine Opfer mehr. Was hier versucht wird, ist doch diesem Herrn eine Schuld zu unterstellen um die Täter zu entschulden - das vergißt das Opfer.
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Also, wenn man versucht, die Ermahung durch den alten Mann in eine "Kette "von Gängelungen, Ermahnungen und blöden Anquatschungen" einzureihen, dann schiebt man dem Opfer in der Tat eine Täterrolle zu. Und das ist nicht akzeptabel. Auch wenn man gegängelt, ermahnt, blöd angequatscht wird, rechtfertigt das solches Verhalten nicht.
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Nicht pauschal, aber in diesem Falle ist der alte Mann eindeutig Opfer.Täter oder Opfer, eins geht nur, ja?
Zumal es völlig gerechtfertigt ist, die Jugendlichen auf ein Rauchverbot hinzuweisen. Wir sind schon ohnehin auf dem Weg zu einer Kultur des Wegsehen, da werden auch noch die bestraft, wie wenigstens ab und an mal hinsehen? So kann es doch nicht weitergehen.
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