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Verfasst: Di 11. Dez 2007, 15:19
von William C. Ashcraft
Das wäre allerdings dann wirklich noch deutlich schwieriger zu bewerkstelligen. Aber wie man sieht haben wir jetzt schon genug Probleme die 4 Posten in der Justiz zu besetzen.
Da müssen wir wirklich nach anderen Wegen suchen.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 15:23
von William C. Ashcraft
Original von Hajo Poppinga
Soe konstruieren ein Schreckensszenario, Fräulein Amber.

Denn in der Tat könnte man leistungsfähige Laiengerichte schaffen.
Aber ein Gericht das nur mit Laien besetzt ist kann den Standard nicht halten den das Unionsgericht seit langem aufrechterhält.
Und ich denke nicht das das jemand will. Zumal dann schätzungsweise sicherlich 2/3 aller Verfahren in Berufung vor das UG gehen würden weil man mit dem Urteil nicht einverstanden ist bzw. weil es gravierende Fehler aufweist. Und ich denke nicht das das im Interesse der Menschen liegt.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 15:34
von Hajo Poppinga
Man müßte wohl ggf. über Mischformen nachdenken. Für die Unionsebene kommt es derzeit aber in der Tat nicht in Betracht.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 15:49
von Amber Marie Ford
Welche"Mischformen" meinen Sie denn bitte? Ein sowohl mit Berufsrichtern als auch Laien besetzes Gericht? Das wäre keine substanzielle Lösung für eine Entlastung des Unionsgerichtes durch Landesgerichte, denn der Bedarf an Berufsjuristen bliebe, unter Berücksichtigung der Nachfrage durch das Unionsgericht, die Unionsanwaltschaft, den rechtsanwaltlichen Markt und die Politik, unverändert hoch.
Natürlich kann man keinem Unionsland das Recht nehmen ein eigenes Landesgericht zu errichten, aber sowas ist und bleibt Unfug! Nicht zu Unrecht haben selbst lose gruppierte Staatenbünde wie etwa die Kyrolonische Föderation, die wirklich nur die minimal nötigsten Aufgaben von den Gliedstaaten auf die Gemeinschaft überragen haben, stets auch einen gemeinsamen Gerichtshof errichtet. Eine qualitativ hochwertige Jurisdiktion ist personalintensiv, Kleinstaaten können sie allein nicht schultern.
Unser Ausweg aus der Misere lautet: Wiederöffnung für Kontakte außerhalb der GF-Karte, und somit auch für Berürungspunkte für Fachkräfte und geeigneten Nachwuchs aus diesen Staaten, sowie Wiederaufbau einer Universität mit leistungsstarker juristischer Fakultät. Das würde zwar immer noch nicht genug Juristen für Landesgerichte und -anwaltschaten produzieren, aber für ein kopmpetent besetztes Unonsgericht und Unionsanwaltschaft, sowie einen vielältigen rechtsanwaltlichen Markt.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 15:51
von Hajo Poppinga
Auf den Großteil Ihrer Ausführungen will ich mal nicht eingehen - allerdings unterstütze ich die Forderung nach dem Aufbau einer Juristischen Akademie. Mir wäre auch ziemlich egal, in welchem Unionsland die stünde - ich bin mir sicher, Katista würde sich auch daran beteiligen, selbst wenn sie in Freistein oder Roldem wäre.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 15:58
von William C. Ashcraft
Wenn es den genügend Interessenten gäbe würden wir uns sicher alle dazu bereit erklären den Nachwuchs zu fördern und auszubilden. Aber ich sehe eher das Problem das es keinen Nachwuchs gibt.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 16:20
von Fabian Montary
Ein wenig Recht sprechen würde ich auch übernehmen.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 16:29
von William C. Ashcraft
Mit ein wenig Recht sprechen ist es leider nicht getan.
Da muss schon etwas dahinter stecken.
Aber das kann man lernen.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 16:31
von Fabian Montary
Naja, zuwenigst eine Ausbildung zum Laienrichter würde ich dann doch mal mitmachen.
Verfasst: Di 11. Dez 2007, 16:35
von William C. Ashcraft
Dann meld dich doch einfach mal bei einer der Universitäten für eine Vorlesung an.