Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 03:28
Ob es Ihnen passt oder nicht, die kommissarisch amtierende Unionsregierung war sowohl unter Klatten als auch unter Carter handlungsfähig.Original von Jonathan von Metternich:
Handlungsfähig? Sie nennen eine Unionsregierung mit John Carter, der seinen Rückzug aus der Politik bekanntgibt und dann das Kabinett führen soll, handlungsfähig?
Herr Unionskanzler, wenn Sie jetzt allen Ernstes behaupten wollen, dass eine dahingehende Überarbeitung der Gesetze - Streichung eines Wortes - zu den Glanzleistungen Ihrer Regierungspolitik gehören soll, dann will ich nicht wissen, wie Sie Sich hier aufplustern werden, wenn Sie erst einmal eine etwas ausführlichere Vorlage einbringen werden.Original von Jonathan von Metternich:
Wenn ein bestimmtes verbotenes Wort aus zahlreichen Unionsgesetzen gestrichen wird, ist das mehr, als die Unionsregierung Klatten in drei Monaten geschafft hat; das gehört zur Wahrheit dazu. Die Unionsregierung arbeitet intensiv an innenpolitischen Iniatiativen, nichtsdestotrotz waren die Beratungsmöglichkeiten des Kabinetts eingeschränkt durch den Ausfall der Infrastruktur.
Im Übrigen ist Ihr Verständnis von Wahrheit schon etwas abstrus: die letzte Unionsregierung hat erfolgreich Personalentscheidungen getroffen, sie hat sich ein ehrgeiziges Ziel vorgenommen und war auf dem besten Weg es umzusetzen - ich erinnere nur an das Unionsstaatsbürgerschaftsgesetz, an das Unionsgesetz zur Reform der Finanzverfassung, an das Gesetz zur über finanzielle Förderung durch die Demokratische Union, an das Unionsgesetz über Vergütungen und den Öffentlichen Dienst der Union oder an den Unionshaushalt I. Quartal 2007. Nachdem Unionskanzler Klatten seinen Rücktritt eingericht hatte, reichte die kommissarisch amtierende Unionsregierung folgende Gesetzesvorlagen ein: das Gesetz über statistische Erhebungen der Union, den Vertrag zwischen der Union und den Unionsländern über die Ausschüttung der Vermögen.
So, Herr Unionskanzler: und jetzt können Sie gerne noch mal Ihre These wiederholen, wonach Ihre Wortstreichungsaktion eine Aktivität darstellt, die Aktivität die der links-liberalen Koalition bei weitem in den Schatten stellt - Sie werden selber merken, wie absurd Ihre Behauptungen sind.
Keiner verlangt eine Politik der apathischen Neutralität. Was man aber wohl von einer Unionsregierung verlangen ist eine Aussenpolitik der klugen Abwägung: Sie verwechseln Sicherheitspolitik mit blindem Aktionismus. Was wollen Sie denn erreichen mit Ihrer Allianzbildung? Ein weltweites Wettrüsten? Glauben Sie allen Ernstes, man könne allein mit militärischer Stärke Sicherheit schaffen? Ich glaube - nein, ich bin überzeugt - dass eine solche Politik nicht im Sinne der RdN-Generalsekrtärin Linda Dahlia ist, auf die Sie Sich ja so gerne zu berufen scheinen.Original Jonathan von Metternich:
Der Bedjinger Pakt und Futuna verhalten sich auf dem diplomatischen Parkett äußerst aggressiv. Die Unionsregierung ist nicht gewillt, den Kurs der apathischen Neutralität fortzuführen; wir bekennen uns ganz in der Tradition Linda Dahlias zu unserer internationalen Verantwortung für Freiheit, Demokratie und Frieden.
Sehr schön, Unionskanzler. Dann können Sie oder Ihr Außenminister dem Hohen Hause und der interessierten Öffentlichkeit sicherlich mitteilen, wann mit der Besetzung des Botschafterposten in Moncao zu rechnen ist.Original Jonathan von Metternich:
Wir lassen Moncao nicht fallen, dafür gibt es keine Anhaltspunkte. Wir stärken den Diplomatischen Dienst, indem wir ihn wieder verstärkt in die außenpolitische Willens- und Konzeptbildung der Unionsregierung einbinden.
Nun, Herr Unionskanzler, dann können Sie uns ja gleich mal eine Probe ihres rethorischen Könnens demonstrieren, indem Sie auf meine Anmerkungen zum Untesuchungsausschuss eingehen. Sie waren schließlich der Hauptinitiator, der doch so sehr auf Aufklärung bestand; was ist nun mit Ihrem Aufklärungswillen - oder war alles nur Schaumschlägerei?Original Jonathan von Metternich:
Viel gesprochen, wenig gesagt, Kollege Hennrich.