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Verfasst: Di 2. Okt 2007, 11:14
von Montgomery Scott
Original von Amber Marie Ford
Eine kleinstaaterische Organisation der sozialen Sicherung gefährdet die Freizügigkeit Bedürftiger, indem sie sie dauerhaft bis endgültig zwingt, in einem Unionsland zu verbleiben, und beraubt Menschen somit ihrer Chance, sich z. B. durch den Umzug in ein anderes Unionsland, wo sie eine Arbeitsmöglichkeit haben, aus der Bedürftigkeit zu befreien, da sie dadurch ihre über Jahre oder Jahrzehnte erworbenen Sozialversicherungsansprüche am bisherigen Wohnort verlieren, also faktisch enteignet werden.
Da können Sie Menschen auch gleich einmauern und mit Selbstschussanlagen in Schach halten, es wäre das gleiche... :rolleyes: X(
Alle Unionsländer sind hiermit dazu aufgerufen, ebenfalls entsprechende Maßnahmen zu treffen. Er ist also plötzlich so schlimm, Ihr vielgepriesener Wettbewerb, wenn es einmal wirklich um das Wohle aller Bürgerinnen und Bürger geht?
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 11:32
von Amber Marie Ford
Selbst wenn alle Unionsländer gesetzliche Sozialversicherungen schüfen - wie würde effektiv sichergestellt, dass jeder Beitragszahler jederzeit und in jedem Land, egal wo und wie lange er zuvor gewohnt, gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, die ihm auf Grund seiner bereits gezahlten Beiträge zustehenden Leistungen erhält, ohne dass die Sozialversicherung des einen Landes sich an den Beiträgen der in andere Unionsländer verzogenen Versicherungspflichtigen bereichert, und Menschen, die jahre- oder jahrzehntelang in die Sozialversicherung eines Landes eingezahlt haben in einem anderen Land nur noch die gleiche Grundsicherung erhalten wie Menschen, die nie einen Alies zur Solidargemeinschaft beigetragen haben?
Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit "Staatsverträgen" - ich erinnere an die bombastischen und megaerfolgreichen Staatsverträge etwa zur Gründung gemeinsamer Landesgerichte, oder der Koordiantion des Hochschulwesens... :rolleyes:
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 11:36
von Montgomery Scott
Sie scheinen sich nicht die Mühe gemacht zu haben, den Gesetzesentwurf zu lesen.
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 11:53
von Amber Marie Ford
Doch, das habe ich - daher weiß ich ja, dass ich als Bürgerin Heroths durch meine Steuerleistungen an das Land (§ 4 Absatz 1 Satz 1 des Gesetzes) sowie eventuelle, zweckgebundene Zusatzabgaben (ebd., Satz 2) möglicherweise jahrzehntelang eine Solidargemeinschaft finanziere, dann ziehe ich vielleicht aus beruflichen oder finanziellen Gründen auf die Westlichen Inseln - und sehe im Falle der Bedürftigkeit dort, trotz jahrezehntelanger Leistungen zur Finanzierung der harbothensischen Volksversicherung, keinen Alies von dieser, statt dessen werden von meinen Beiträgen Leute ausgehalten, die ihrerseits vielleicht nie einen Alies zur Solidargemeinschaft beigetragen haben.
Das, werter Herr Scott, nennt man höflich Enteignung, oder im Klartext Diebstahl! Sofern Landessteuern welche in die Finanzierung der Voilksversicherung fließen, sowie zu deren Finanzierung erhobene Zusatzabgaben zwangsweise beigetrieben werden könnten, ist das sogar Raub!
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 12:29
von Werner Frittsche
Typisch Politiker! Sich immer auffem Rücken det kleenen Mannes streiten und diesen dabee janz verjessen.
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 12:33
von Montgomery Scott
Frau Ford, was Sie beschreiben, ist Wesen jeder Steuerabgabe: Der Steuerzahler finanziert mit seinen Abgaben staatliche Leistungen. Dass er diese Leistungen nicht weiter empfängt, wenn er in ein anderes Land zieht, ist dabei ein unvermeidbarer Nebeneffekt.
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 12:51
von Michael Schneider
Warum sollte überhaupt ein Steuerzahler für diesen Mann Geld geben? Was hat er getan um es zu verdienen?
Ich hätte gerne mal einen Lebenslauf. Vielleicht habe ich ja eine Arbeit für ihn.
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 12:51
von Franz Sendlhofer
Original von Amber Marie Ford
Eine kleinstaaterische Organisation der sozialen Sicherung gefährdet die Freizügigkeit Bedürftiger, indem sie sie dauerhaft bis endgültig zwingt, in einem Unionsland zu verbleiben, und beraubt Menschen somit ihrer Chance, sich z. B. durch den Umzug in ein anderes Unionsland, wo sie eine Arbeitsmöglichkeit haben, aus der Bedürftigkeit zu befreien, da sie dadurch ihre über Jahre oder Jahrzehnte erworbenen Sozialversicherungsansprüche am bisherigen Wohnort verlieren, also faktisch enteignet werden.
Dann müssten man aber gleich eine weltweit einheitliche Lösung anstreben, sonst entstünde dem Freisteiner, der berufsbedingt nach Barnstorvia zieht ein Nachteil gegenüber dem, der nach Katista zieht. Ob Brissac oder Manuri, für den Freisteiner doch beides Ausland...
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 13:27
von Joseph A. Gladstone
Original von Hajo Poppinga
Kommen Sie nach Katista, da wird es in Kürze eine Sozialversicherung geben - in ihrem Falle wohl die Grundversorgung!
Wie soll das eigentlich realistisch finanziert werden?
Verfasst: Di 2. Okt 2007, 14:24
von Stanislav Goldmann
Wo kann ich denn dieses "Scott IV" beatragen?
