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Verfasst: Do 6. Sep 2007, 19:45
von Marko Untrial
Bedauerlich. Auch wenn ich die Ziele der PDS nicht geteilt habe und es da so manche Zusammenstösse gab, sie war doch ein alter Bestandteil der Parteienlandschaft. Damit verringert sich der Parteienpluralismus und das alleine ist schon schade.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 19:45
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Jonathan Metternich
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Selbst ich bringe ja mehr Mitgefühl angesichts der Auflösung der PDSR mit als Sie. Himmel Herrgott, was grassiert denn hier allenthalben für ein machtpolitisches Denken? Das sind Zustände schlimmer als unter Lügenkanzler Sandro...
Ich heuchle im Gegensatz zu anderen kein Mitgefühl, sondern nenne das Kind beim Namen. Die meisten denken doch eh: "Gut das Sie weg sind". Vielleicht sagen die es dann irgendwann durch die Blumen.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 19:57
von Antonio Sandro
Original von Jonathan Metternich
Selbst ich bringe ja mehr Mitgefühl angesichts der Auflösung der PDSR mit als Sie. Himmel Herrgott, was grassiert denn hier allenthalben für ein machtpolitisches Denken? Das sind Zustände schlimmer als unter Lügenkanzler Sandro...
*überlegt einen kurzen Moment, ob das nun ein Kompliment war oder nicht* ;)

Auch ich finde es sehr bedauerlich, dass die PDSR vor den fehlenden Mitgliederzahlen resignieren muss. Abseits der Tatsache, dass ich sehr gerne mit den Kollegen von der PDSR zusammengearbeitet habe, beeindruckte mich oft der Elan und das Engagement welches einzelen PDSR-Mitglieder an den Tag gelegt hatten, um die Demokratische Union zu verändern. Diese Partei hat die Geschichte Ratelons definitiv mitgeprägt

Nun, was bleibt mir noch zusagen: Eine Auflösung heute, schließt eine Neugründung in ein paar Monaten ja nicht aus. Und das wünsche ich wirklich von ganzem Herzen nicht nur den PDSR-Anhängern, sondern auch der Demokratischen Union, der eine solche Partei nur gut tun kann.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 21:45
von William Butcher
Die Auflösung der PDSR zeigt eindeutig, dass die Ziele sozialistischer Parteien keine Zukunft mehr haben.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 21:50
von Amber Marie Ford
Original von William Butcher
Die Auflösung der PDSR zeigt eindeutig, dass die Ziele sozialistischer Parteien keine Zukunft mehr haben.
:klatsch: :klatsch: :klatsch:

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 22:55
von Montgomery Scott
Ein trauriges aber leider seit langem absehbares Ereignis.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 22:56
von Literoy Goldheart
Nun, eine Partei hat sich aufgelöst. Eine Partei. Aufgelöst. Es ist niemand gestorben.
Da ist Pietät falsch am Platze.
Am linken Rand des politischen Spektrums war nicht mehr die notwendige Energie zur Durchsetzung politischer Ziele vorhanden, folglich ist eben dieser Rand weggebröckelt und, huupssi - bieten sich die Sozialdemokraten als logische und dynamischere Alternative an.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 23:11
von Montgomery Scott
Diese Logik lässt sich leider nicht mit der politischen Realität vereinbaren. Leider ist eine linke Alternative zur aktuellen Regierungskoalition dringend notwendig, daher ist die Pietät durchaus gerechtfertig - sie gilt der sozialen Gerechtigkeit, dem Pazifismus, der konsequenten Gleichberechtigungspolitik und dem Wirtschaftsaufschwung, an dem jeder Bürger teilhaben kann.

Verfasst: Do 6. Sep 2007, 23:56
von Sean William Connor
Diese Nachricht ist, wie ich persönlich finde, sehr bedauerlich.

Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 09:16
von SRM
Original von William Butcher
Die Auflösung der PDSR zeigt eindeutig, dass die Ziele sozialistischer Parteien keine Zukunft mehr haben.
Wenn diese These Sinngehalt hätte, sähe es für das konservative Spektrum bitter aus. Da kamen und gingen mehr Parteien, als ich an beiden Händen abzählen kann...