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Verfasst: Sa 8. Mai 2021, 23:01
von C. C. Caliente V.
Hans Zehner hat geschrieben:Nachdem uns Astor den Rücken gekehrt hat, müssen wir uns neue Partner suchen. Dazu gehört auch, dass wir neue Märkte erschließen.
Sieht die neue Hochrechnung über den Bildschirm flimmern und schöpft neue Hoffnung.
Zeigt auf den Bildschirm.
Aber vielleicht wird es ja doch noch was.
Welche neuen Partner schweben Ihnen denn dabei so vor? Doch wohl hoffentlich nicht Severanien oder Soleado?
Und wie stünde die Sozialdemokratie zu einer Heilung der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten?
Verfasst: Sa 8. Mai 2021, 23:38
von Hans Zehner
C. C. Caliente V. hat geschrieben:Welche neuen Partner schweben Ihnen denn dabei so vor? Doch wohl hoffentlich nicht Severanien oder Soleado?

Und wie stünde die Sozialdemokratie zu einer Heilung der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten?
Ich fürchte, dass es für die Beantwortung solcher Fragen zu früh ist. Uns quälen ganz andere: wie gewinnen wir neue Mitglieder und wie überzeugen wir die Wähler mit welchen Inhalten?
Verfasst: Sa 8. Mai 2021, 23:50
von C. C. Caliente V.
Hans Zehner hat geschrieben:Ich fürchte, dass es für die Beantwortung solcher Fragen zu früh ist. Uns quälen ganz andere: wie gewinnen wir neue Mitglieder und wie überzeugen wir die Wähler mit welchen Inhalten?
Nun ja, mit einem ansprechenden außenpolitischen Programm ließen sich bestimmt Mitglieder und Wähler gewinnen.
Wobei es mir persönlich jedenfalls zu denken gibt, dass Sie sich von realsozialistischen Staaten als möglichen Partnern nicht spontan distanzieren.
Sprechen Sie in diesem Punkt für die SPDU als Ganzes?
Verfasst: So 9. Mai 2021, 00:11
von Hans Zehner
C. C. Caliente V. hat geschrieben:Nun ja, mit einem ansprechenden außenpolitischen Programm ließen sich bestimmt Mitglieder und Wähler gewinnen.
Wobei es mir persönlich jedenfalls zu denken gibt, dass Sie sich von realsozialistischen Staaten als möglichen Partnern nicht spontan distanzieren.
Sprechen Sie in diesem Punkt für die SPDU als Ganzes?
Einmal angenommen, ich würde mich von Staaten distanzieren, die unter einer kommumistischen oder realsozialistischen Diktatur zu leiden haben. Es würde niemanden interessieren. Weder den Menschen hier noch den Menschen dort.
Unter sozialdemokratischer Politik verstehe ich eine Politik, die den Menschen nützt. Wenn wir Einfluss nehmen wollen auf das Schicksal der Menschen, die unter Diktaturen zu leiden haben, bringt es nichts, wenn man den Kontakt zu diesen Staaten meidet. Im Gegenteil: man festigt dort eine Wagenburgmentalität und gibt den Diktatoren ein willkommenes Argument in die Hand: das feindliche Ausland bedroht uns, deshalb müssen wir zusammenhalten, alle, die unsere Herrschaft in Frage stellen sind Feinde des Volkes und gehören bestenfalls weggesperrt.
Damit hat man also bestenfalls verhärtete Fronten und eine weitere Legitimation für die Diktatur gewonnen.
Nein, ich bin ein einfaches Parteimitglied und spreche daher nur für mich selbst.
Verfasst: So 9. Mai 2021, 00:25
von C. C. Caliente V.
Dialog, um auf der anderen Seite Wandel und Veränderung zu erreichen, ist das eine.
Partnerschaft ist etwas anderes.
Und mit Sicherheit interessiert es die Menschen hier, welche anderen Völker und Nationen unsere Partner sind, und mit wem wir einen Dialog führen, obschon wir Meinungsverschiedenheiten und Konflikte miteinander haben.
Dies hat Einfluss auf die Stabilität regionaler und globaler Friedensordnungen, auf den Zugang zu Märkten, auf die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien usw.
Ich werde mit Interesse beobachten, ob und wie die Sozialdemokratie sich hier positioniert.
