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Verfasst: So 9. Mai 2021, 00:49
von Helen Bont
Das ist wohl wahr. Und ich bin überzeugt, dass dadurch auch unsere Gesellschaft insgesamt vorangebracht wird.
Unter meiner Ägide wird die Unionsregierung nach Möglichkeit alles tun, um die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass Unternehmen auf der Suche nach neuen Ufern und Horizonten sowie nach neuen Chancen und Möglichkeiten immer gutes Wetter und Wind im Rücken haben werden. :)

Verfasst: So 9. Mai 2021, 19:51
von Jefferson Caliente
Wir werden das wohlwollend beobachten, und sowohl unsere Eindrücke von den konkreten Plänen Ihrer Regierung, als auch unsere Erfahrungen mit deren tatsächlichen Auswirkungen in die öffentliche Diskussion einbringen.

Letztlich sind Wirtschaft und Politik schließlich aufeinander angewiesen: Die Wirtschaft braucht eine verantwortungsvolle Politik, die vernünftige Rahmenbedingungen für unternehmerische Entwicklung und einen erfolgreichen Wettbewerb schafft. Und die Politik braucht die Wirtschaft als Steuerzahler und Arbeitgeber für die Wähler. ;)

Verfasst: So 9. Mai 2021, 20:00
von Helen Bont
Sie sagen es: alles hängt irgendwie mit allem zusammen.
Und eine gesunde Volkswirtschaft braucht sowohl die Kleinunternehmer, wie den Mittelstand und die Großkonzerne.

Verfasst: Mo 10. Mai 2021, 21:20
von Jefferson Caliente
Und auch die drei von Ihnen genannten Unternehmensklassen brauchen einander:

Wir als Großkonzern die kleinen und mittelständischen Unternehmen als Zulieferer sowie Kunden und Weiterverkäufer. Und diese umgekehrt uns, eben als Auftraggeber und Lieferanten.

Verfasst: Mo 10. Mai 2021, 23:27
von Helen Bont
Das sehe ich genau so.So bildet die Volkswirtschaft einen großen Kreislauf mit vielfältigsten Verflechtungen.

Verfasst: Di 11. Mai 2021, 00:44
von Jefferson Caliente
Es ist schön zu hören, dass Sie als Unionskanzlerin unsere marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung als ein grundsätzlich harmonisches und funktionales Ganzes begreifen.

Leider neigen Politiker allzu oft dazu, die natürlichen Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft zu verkennen bzw. zu leugnen, und zu glauben, mittels staatlicher Eingriffe ließen sich bessere Ergebnisse erzielen als durch einen freien Markt ...

Verfasst: Di 11. Mai 2021, 10:22
von Helen Bont
Staatliche Eingriffe sind meist ein zweischneidiges Schwert. Nehmen Sie die einführung eines Mindestlohns zum Beispiel: auf der einen Seite schmälert er die Gewinne der Unternehmen oder sie müssen die damit verbundenen höheren Kosten an die Verbraucher weiterreichen. Auf der anderen Seite erhöht eihn Mindestlohn in inländische Kaufkragt, was - zumindest nach volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung - zu einer erhöhten Nachfrage nach Konsumgütern führt.
Oder nehmen Sie die Einführung sozialer Sicherungssysteme: wenn diese paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert werden, schmälert dies wieder die Gewinne der Unternehmen und die Netto-Einkommen der Arbeitnehmer. Auf der anderen Seite erhöht man die soziale Sicherheit im Land, damit den sozialen Frieden, der wiederum ein sicheres Umfeld für Investitionen der Unternehmen schafft.