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Jungspund
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Es ist wirklich krass. Diese Regierung erweckt in Deutschland den Eindruck in Polen bestehe ein Hass gegenüber Deutschen. Man bekommt es ja mit der Angst zu tun wenn man hört was die Jacek und Placek für ein Blödsinn fodern.
Ist man aber in Polen und gibt sich als Deutscher zu erkennen, stört das niemanden. Umso jünger, umso weniger man etwas direkt mit diesem Krieg zu tun hatte, desto weniger Ressentimentes hat man gegenüber den Deutschen.
Die Kaczynski regieren mit ihrer anti-deutschen, aber auch anti-europäischen Politik klar an ihrem Volk vorbei.
Ist man aber in Polen und gibt sich als Deutscher zu erkennen, stört das niemanden. Umso jünger, umso weniger man etwas direkt mit diesem Krieg zu tun hatte, desto weniger Ressentimentes hat man gegenüber den Deutschen.
Die Kaczynski regieren mit ihrer anti-deutschen, aber auch anti-europäischen Politik klar an ihrem Volk vorbei.
Dr. Andrzej Pawlak
Prezydent Wislanski

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Dann wären sie ja nicht gewählt worden; aus ihren Ressentiments haben sie ja nie einen Hehl gemacht - vor der Wahl nicht, nach der Wahl nicht, jetzt nicht.
JONATHAN METTERNICH HUGHES
Duke of Osbury, Earl of Alsted and Baron Hughes
Fürst von Metternich
General Secretary of the League of Nations
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Unionsminister des Auswärtigen a.D.
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Former Prime Minister of Roldem
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Jungspund
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Registriert: Di 19. Jun 2007, 00:05
Ich reise sehr oft nach Polen. Nach Gdansk, nach Grosspolen, nach Kleinpolen.
Bei all den Leuten, die ich in Polen kennenlernen durfte war eine einzige Person, die ein Problem damit hatte, dass ich Deutscher bin: Das war der Grossvater meiner Ex-Freundin. Die Waffen-SS hatte sein Dorf eingenommen und seinem beiden älteren Brüder auf der Strasse per Kopfschuss getötet. Ich habe mir nichts gross daraus gemacht. So ein Erlebnis prägt.
Aber der Grossteil der polnischen Bevölkerung ist im 21. Jahrhundert angekommen und hat kein Problem mehr mit Deutschen.
Die Polen haben Lech Kaczynski icht gewählt, weil so stark gegen die Deutschen gewettert hat, und es noch immer tut. Das hatte andere Gründe.
Mit Wahlkampfaussagen wie, dass die Deutschen bezahlen sollen für die Zerstörung Warschaus, nimmt doch niemand in Polen als ernsthaftes Argument im 21. Jahrhundert an.
Bei all den Leuten, die ich in Polen kennenlernen durfte war eine einzige Person, die ein Problem damit hatte, dass ich Deutscher bin: Das war der Grossvater meiner Ex-Freundin. Die Waffen-SS hatte sein Dorf eingenommen und seinem beiden älteren Brüder auf der Strasse per Kopfschuss getötet. Ich habe mir nichts gross daraus gemacht. So ein Erlebnis prägt.
Aber der Grossteil der polnischen Bevölkerung ist im 21. Jahrhundert angekommen und hat kein Problem mehr mit Deutschen.
Die Polen haben Lech Kaczynski icht gewählt, weil so stark gegen die Deutschen gewettert hat, und es noch immer tut. Das hatte andere Gründe.
Mit Wahlkampfaussagen wie, dass die Deutschen bezahlen sollen für die Zerstörung Warschaus, nimmt doch niemand in Polen als ernsthaftes Argument im 21. Jahrhundert an.
Dr. Andrzej Pawlak
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Dass es niemand ernst nimmt kann man wohl kaum annehmen. Siehe dieses national-katholische radio Maria oder die nicht Ernnnung dieses polnischen Bischofs wie da MASSEN an Polen demonstriert haben., als der DEUTSCHE Papst gewagt hat daran zu rütteln.
Die Polen holen gerade den Nationalismus nach. Deutschland hatte das alles schon vor 80-60 Jahren. Die ganzen Ostblockländer von Polen bis sonstwo holen das alles gerade erst nach.
Die Polen holen gerade den Nationalismus nach. Deutschland hatte das alles schon vor 80-60 Jahren. Die ganzen Ostblockländer von Polen bis sonstwo holen das alles gerade erst nach.
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Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Naja... Deutschland als Kriegstreiber hatte es nach dem II. Weltkrieg wesentlich leichter als Polen. Wir haben den Krieg angefangen und trotzdem lebten wir im Reichtum während das Opferland Polen in relativer Armut lebte. Natürlich hatte das andere Gründe als den Weltkrieg, aber da kann doch schon mal so etwas wie Neid aufkommen. Und viele Polen haben im TV ja bereits bestätigt, dass sie es gut finden, dass ihr Präsident gegen die übermächtige EU und das übermächtige Deutschland sich so wacker hält.
Nein, ich sehe trotz allem keinen Hass auf Deutschland. Es ist das natürliche Spiel. Die Menschen sind auf Seiten des vermeintlichen Schwächeren, des Häschen quasi - während der Starke (egal wie gut seine Absichten sind) persé ja nur Schlechtes will.
Trotzdem glaube ich, dass die deutsch-polnische Freundschaft nicht so gut ist, wie z.B. die deutsch-französische. Dafür reichte die Zeit einfach nicht aus und viele Politiker "vergessen" unseren großen Nachbarn auch gerne einmal. Als größte Nation in Europa haben wir eine bestimmte Vorreiterrolle und diese müssen wir nicht nur mit Frankreich als Motor und den kleinen Staaten als Beschützer wahrnehmen, sondern wir müssen auch als "altes" Mitglied der EU die Neuen besonders herzlich willkommen heißen.
Nein, ich sehe trotz allem keinen Hass auf Deutschland. Es ist das natürliche Spiel. Die Menschen sind auf Seiten des vermeintlichen Schwächeren, des Häschen quasi - während der Starke (egal wie gut seine Absichten sind) persé ja nur Schlechtes will.
Trotzdem glaube ich, dass die deutsch-polnische Freundschaft nicht so gut ist, wie z.B. die deutsch-französische. Dafür reichte die Zeit einfach nicht aus und viele Politiker "vergessen" unseren großen Nachbarn auch gerne einmal. Als größte Nation in Europa haben wir eine bestimmte Vorreiterrolle und diese müssen wir nicht nur mit Frankreich als Motor und den kleinen Staaten als Beschützer wahrnehmen, sondern wir müssen auch als "altes" Mitglied der EU die Neuen besonders herzlich willkommen heißen.
Anton von Sorbarban zum Paradies
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Jungspund
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Registriert: Di 19. Jun 2007, 00:05
Absolut!Original von vSzP
Trotzdem glaube ich, dass die deutsch-polnische Freundschaft nicht so gut ist, wie z.B. die deutsch-französische. Dafür reichte die Zeit einfach nicht aus und viele Politiker "vergessen" unseren großen Nachbarn auch gerne einmal. Als größte Nation in Europa haben wir eine bestimmte Vorreiterrolle und diese müssen wir nicht nur mit Frankreich als Motor und den kleinen Staaten als Beschützer wahrnehmen, sondern wir müssen auch als "altes" Mitglied der EU die Neuen besonders herzlich willkommen heißen.
Der Unterschied zur deutsch-französischen Freundschaft ist die Problematik, dass es keinen wirklichen Versöhnungsprozess wie mit Frankreich gegeben hat.
Erinnern wir uns an Willy Brandts Kniefall vor dem Mahnmal des Warschauer Ghettos? Ja, das tun wir. Leider wurde dieses Ereignis in Polen bis in die 1980er nach der Solidarnosc totgeschwiegen. Und selbst danach weiss die breite Masse nichts davon. Da hat das Jaruzelski-Regime beste Arbeit geleistet. Das nur als Beispiel für einen mangelnden Versöhnungsprozess.
Wahrscheinlich wird man einfach warten müssen bis die Generationen, die noch etwas mit dem Krieg zu tun haben, wegsterben.
Dr. Andrzej Pawlak
Prezydent Wislanski

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Ob die Brüder Kaczynski die Deutschen mögen ist für mich gar nicht so wichtig. Und über die öffentliche Hysterie der letzten Jahre in Polen kann ich ohnehin nur noch lachen. Es ist halt nur schon ziemlich ärgerlich, wenn sie wider besseren Wissens und mit einer Mischung aus Ignoranz und Arroganz die EU blockieren.

Jungspund
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Registriert: Di 19. Jun 2007, 00:05
Aber Blockierer und Feinde der EU sind der poln. Rada Ministrow (Ministerrat), der Premier und der Prezydent.
Für die grosse Mehrheit der Polen ist der Deutschland noch immer der wichtigste Nachbar und die EU die Zukunft der polnischen Nation.
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Dr. Andrzej Pawlak
Prezydent Wislanski

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