Seite 2 von 2
Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 16:53
von Johannes Kleven
Original von Pandora Friedmann
Freuen Sie sich, dass in Freistein doch noch ein wenig was los ist.
Dann schellen Sie einfach, und ich lade Sie zu einem Täschen Tee in die gute Stube ein. Allemal gemütlicher als in meinem Briefkasten.

Verfasst: Mi 14. Jan 2015, 17:04
von Pandora Friedmann
Das lass ich mir nicht zweimal sagen.

Verfasst: Fr 16. Jan 2015, 20:45
von Johannes Kleven
Na, dann kommen Sie doch rein in die gute Stube.
Führt Frau Friedmann ins Wohnzimmer.
Tee oder Kaffee?
Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 09:46
von Pandora Friedmann
Vielen Dank. Schön haben Sie es hier. Uhm, einen Kaffee bitte, keine Milch, kein Zucker.

Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 19:46
von Johannes Kleven
Danke. Das Anwesen wurde von meinem Urgroßvater erbaut ... besser gesagt: er hat es erbauen lassen. er selber soll handwerklich nicht sehr geschickt gewesen sein.
Geht in die Küche, und kommt kurz darauf mit einem Kännchen Kaffee, und einem Kännchen Tee zurück. Dazu serviert er Kekse.
So, einmal Kaffe für Sie und einmal Tee für mich.
Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 20:23
von Pandora Friedmann
Oh, wenn Sie ohnehin Tee trinken, Sie hätten sich doch keine Umstände machen müssen.

Was hat Ihr Großvater denn gearbeitet, dies Haus und das Anwesen scheinen mir doch recht prachtvoll?
Verfasst: Fr 21. Mär 2025, 21:03
von Stanimir Petkov
Das Haus wirkt verlassen, die Vorhänge hinter den Scheiben sind geschlossen. Ein schmiedeeisernes Tor am Eingang steht offen, bewacht von zwei uniformierten Männern. Dahinter parken mehrere Fahrzeuge der Besatzungsmacht, darunter ein Mannschaftswagen und ein Transporter mit geöffneten Hecktüren. Ein Team von Soldaten und zivil gekleideten Ermittlern betritt das Gebäude. Die Tür ist aufgebrochen, das Schloss gesplittert. Mit gezielten Schritten durchsuchen sie Raum für Raum. In der großzügigen Empfangshalle spiegeln sich die flackernden Lichtkegel der Taschenlampen in einem großen Wandspiegel. Verlassene Möbel stehen noch an ihren Plätzen, doch die Spuren der hastigen Abreise sind unübersehbar – leere Regale, halb geöffnete Schubladen, Papiere verstreut auf einem antiken Schreibtisch. Aktenordner und Dokumentenmappen werden sorgfältig durchgesehen und in markierte Beutel verstaut. Besonders in Klevens Arbeitszimmer richten sich die Blicke auf die großen Bücherregale und den massiven Eichenschreibtisch. Ein Tresor in der Wand ist bereits geöffnet, sein Inhalt entfernt. Dennoch wird jede Ecke des Raums akribisch untersucht. Die Ermittler fertigen Listen an, protokollieren jedes gefundene Schriftstück und jede elektronische Speichereinheit. In den Wohnräumen wird währenddessen das Mobiliar durchsucht. Polster werden abgehoben, Schränke ausgeräumt. Persönliche Gegenstände, Fotografien und Erinnerungsstücke verbleiben unbeachtet. Ziel ist es, belastbare Informationen oder Wertgegenstände sicherzustellen. Die wenigen verbliebenen Kunstwerke an den Wänden werden inspiziert, vermerkt und an Ort und Stelle belassen, sofern sie als nicht relevant eingestuft werden. Im Keller finden die Suchtrupps verschlossene Metallkisten, die mit Nummern versehen sind. Mit einem kurzen Befehl werden diese geöffnet. Darin befinden sich Bündel von Unterlagen, einige davon in hastiger Eile verstaut. Jedes Dokument wird geprüft, fotografiert und anschließend sicher verpackt.