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Verfasst: Di 22. Apr 2014, 20:40
von Josef Altmann
Es gibt sicher den einen oder anderen Kandidaten. Bei einem Blick in die Verfassung, so wie sie aktuell ist, da wäre ich gerne dazu bereit die Verantwortung zu tragen, um die notwendigen Reformen zu begleiten, um das Land für mehr Bürgerbeteiligung zu öffnen, für mehr politische Gestaltungsfreiheiten und für ein aktiveres spannenderes Unionsland.

Josef versucht sich zu erinnern, was 2007 nochmal genau war. Der Krieg mit Barnstorvia ging ja mehr auf Kosten Freisteins. Die Restauration der Monarchie war wesentlich später... mit einem fragenden Blick fährt er fort.

Herbst 2007, ich fürchte Sie müssen mir da weiter auf die Sprünge helfen.

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 20:54
von Rose Apatow
Mit einem Blick aus dem Fenster versucht sich Rose zu erinnern.

Wenn ich es noch richtig zusammen habe, versuchte Imperialkanzler Jonathan von Metternich doch damals den Austritt unseres Landes aus der Union zu erwirken. Und so sehr ich den Duke of Osbury auch wertschätze: Es war vielleicht doch der falsche Weg, wie wir später gesehen haben.

Sie seufzt leise.

Imperia gehört zur Union. Aber trotz allem sind wir ein stolzes Kaiserreich. Wir sind stolze Imperianer. Ich bin eine stolze Imperianerin. Mein Herz schlägt und mein Blut kocht für Imperia. Und jede Unionsexekution ist eine Ohrfeige für jeden von uns.

Rose verstummt für einen Augenblick, bis die dunklen Gedanken verschwunden sind und sie schaut wieder lächelnd ihren Gesprächspartner an.

Entschuldigung, Herr Altmann. Es würde mich freuen, wenn es einen Kandidaten geben würde und bin bereit jeden dabei zu unterstützen.

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 21:24
von Josef Altmann
Etwas irritiert nimmt Josef ihre Emotionalität zum Thema imperianische Identität zur Kenntnis. Er selber hielt sich weder für einen Republikaner, noch einen Monarchisten. Als Unabhängiger fand er es bequemer, sich seine Partner je nach Nutzen und Mehrwert zu suchen.

Der Erhalt der Monarchie hat natürlich nachwievor höchste Priorität, aber auch eine Monarchie muss zeitgemäß sein. Sie muss handlungsfähig sein und hinter ihr darf sich keiner verstecken. Entsprechend bin ich bereit die Ärmel hochzukrempeln und zu kandidieren. Um zu kandidieren, brauche ich aber einen Wahlleiter. Ich kann unmöglich alle Positionen auf einmal ausüben.

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 21:44
von Rose Apatow
Natürlich muss eine Monarchie zeitgemäß sein. Wo wären wir denn, wenn nicht? Wahrscheinlich im tiefsten Mittelalter und der Kaiser würde im Tierfell rumlaufen.

Kichernd nimmt sie einen Schluck Tee.

Aber gerne komme ich Ihrer Bitte nach und würde als Wahlleiter zur Verfügung stehen.

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 22:08
von Josef Altmann
Das wäre ein erster wichtiger Schritt. Jedoch möchte ich dann im gleichen Atemzug wissen, was kann ich für Sie tun, quid pro quod? Welche klaren Erwartungen haben Sie?

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 22:27
von Rose Apatow
Für einen kleinen Moment ist Rose verblüfft, dann fängt sie sich wieder.

Meine Erwartungen sind ganz klar gesteckt: Die erfolgreiche Wahl eines Imperialkanzlers. Alles andere steht in den Sternen.

Dann schmunzelt sie doch.

Was mich selber angeht: Ich werde erstmal kleine Brötchen backen.

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 22:42
von Josef Altmann
Josef merkt, er war ein wenig zu forsch. Er bemüht sich nicht so aufdringlich zu sein.

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich hätte Lust noch etwas zu Abend essen. Wie wäre es mit einem Happen?

Mit einem vollen Magen kann man besser die Zukunft des Landes planen. Und egal wie vermeintlich klein diese Brötchen sind, auch diese müssen gut überlegt sein. Sie wollen also Bürgermeisterin werden?

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 22:48
von Rose Apatow
Essen ist immer gut. Speis und Trank: Was möchte man mehr? Lang lebe die Heimat, treiben wir die Feinde ins Meer.

Wieder muss Rose für einen Moment kichern.

Ich glaube mit meinem "Aufstieg" von der Stadtversammlung in Mixoxa in die Imperialversammlung bin ich erstmal vollkommen zufrieden.

Verfasst: Di 22. Apr 2014, 22:52
von Josef Altmann
Da muss nun ein starker Wind wehen, den Staub der letzten Jahre wegpusten und zu Lichte tragen, was noch von den Institutionen dieses Landes brauchbar ist.

Josef winkt einen Kellner herbei, der ihnen die Karte bringt. Sie bestellen und Josef führt weiter aus.

Also. Wir als Imperia stehen im Wettkampf mit den anderen Unionsländern, und wir müssen etwas finden, was uns auszeichnen kann, etwas - was unsere Nische ist. Wir müssen das Land straffer organisieren und Entscheidungen da treffen, wo sie absolut notwendig ist. Weniger regieren, mehr Raum für gestalten. Verzeihen Sie mir, ich will nicht wie eine Wahlkampfansprache am Fernseher wirken.

Verfasst: Mi 23. Apr 2014, 18:10
von Rose Apatow
Gestalten ist ein guter Stichpunkt: Man könnte schon damit anfangen bestehende Infrastrukturen zu verbessern und sich dabei Roldem als Vorbild zu nehmen, dessen Infrastruktur mir sehr gut gefällt.

Außerdem könnte man auch mal alle drei Monate nicht nur einen Blick auf die Wahl des Imperialkanzlers werfen, sondern auch auf die ebenfalls alle drei Monate stattfindenen Wahlen zu den sieben Bezirksversammlungen bzw. der Wahl der Stadtversammlung in Mixoxa; und wenn nur die Ergebnisse bekannt gegeben werden.

Man könnte auch den Sport in Imperia weiter fördern und eine Fußball-Liga für Vereine aus Imperia gründen, die unterhalb der Länder-Liga angesiedelt ist.