Verfasst: Fr 10. Jan 2014, 14:31
Frau Bont, das mag ja alles sein. In der 1. Nachwahl besteht allerdings das Potenzial dazu, dass die SPDU ihre gerade bestehende Übermacht gegenüber der KDU in der Mandatszahl noch überbieten könnte.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Vielleicht brauchen wir auch ein neues Wahlrecht, dass Veränderungen an der Mehrheit aufgrund von Nachwahlen ausschließt?Original von Helen Bont
Das ist richtig. Dann muss eine Antwort gefunden werden auf die Frage, was größeres Geweicht hat: das ursprüngliche Wahlergebnis, welches den Wählerwillen bei normalen Verhältnissen einer regulären Wahl entspricht oder das die nach der Nachwahl neuen Mehrheitsverhältnisse, die den ursprünglichen Wählerwillen verzerren.
Frau Unionspräsidentin, das Wahlrecht ist nicht sakrosankt. Ich habe nur eine meiner Anforderungen an das Wahlsystem artikuliert. Noch keinen Lösungsvorschlag. Deswegen verstehe ich Ihren Einwurf, mit Verlaub, ganz und gar nicht.Original von Draga Markievic
Demnach führen wir dann Abgeordnete Zweiter Klasse ein, ja? Bei einer Nachwahl wählt ebenso wieder das ganze Volk. Es gibt keinen Grund, die in einer Nachwahl gewählten Parlamentarier herabzuwürdigen.
Ich habe ja gar nichts vorgeschlagen, nur eine Anforderung formuliert.Original von Draga Markievic
Ich bezog mich auch mehr auf Frau Unionskanzlerin Bont.
Gleichwohl bleibt mein Einwand auch im Bezug auf Ihren Vorschlag bestehen: Natürlich kann man das Wahlrecht ändern, aber in der von Ihnen und Fraut Bont vorgeschlagenen Weise, würde das zu eben jener Zweiklassenbildung innerhalb der Abgeordneten führen.
Das wäre in der Tat eine Überlegung wert.Original von Pandora Friedmann-Barré
Vielleicht brauchen wir auch ein neues Wahlrecht, dass Veränderungen an der Mehrheit aufgrund von Nachwahlen ausschließt?
Das kommt ganz darauf an, wie man die Neuregelgung ausgestaltet. Es gibt sicherlich auch Regelungsmöglichkeiten, die es vermeiden, dass es "Abgeordnete zweiter Klasse" gibt.Original von Draga Markievic
Demnach führen wir dann Abgeordnete Zweiter Klasse ein, ja? Bei einer Nachwahl wählt ebenso wieder das ganze Volk. Es gibt keinen Grund, die in einer Nachwahl gewählten Parlamentarier herabzuwürdigen.
Wie Frau Friedmann bereits sagte, haben wir zunächst einmal eine Vorgabe formuliert, jedoch noch keinen konkreten Lösungsvorschlag. Wie diese Zielvorgabe erfüllt wird, und ob sich dann tatsächlich so etwas wie ein "Abgeordneter zweiter Klasse" herausbildet, muss für jeden einzelnen Lösungsvorschlag individuell geprüft werden.Original von Draga Markievic
Ich bezog mich auch mehr auf Frau Unionskanzlerin Bont.
Gleichwohl bleibt mein Einwand auch im Bezug auf Ihren Vorschlag bestehen: Natürlich kann man das Wahlrecht ändern, aber in der von Ihnen und Fraut Bont vorgeschlagenen Weise, würde das zu eben jener Zweiklassenbildung innerhalb der Abgeordneten führen.