Ja, und zwar sehr bald. Inhaltlich haben wir uns weitestgehend geeinigt, es sind noch Formulierungen abzuklären.Original von Isabell Höfer
Gibt es eigentlich einen Koalitionsvertrag?
Es gehört einfach zur Demokratie, dass Ämter auf Zeit erteilt werden. Es kann kein Abo auf das Kanzleramt geben.Original von Helen Bont
Das ist allerdings eine gute Frage. Es wäre interessant zu wissen, welche inhaltlichen Schwerpunkte die neue Unionsreguerung sich gesetzt hat oder ob sie lediglich von dem Wunsch getragen wurde, die von mir geführte Unionsregierung abzulösen und die Regierungsämter zu besetzen.
Meiner und der Ansicht der SPDU zufolge geht beides, Inhalt und Personal, Hand in Hand. Man kann ja die besten Vorstellungen haben - es braucht aber nicht nur schöne Theorien für den Diskursabend mit der Parteijugend, der Faktor Mensch spielt eben auch eine Rolle.Original von Benjamin-Alexander Klatten von Bergstädt
Normalerweise stellt man erst die inhaltlichen Vorhaben vor und erst dann die Personen, die sie umsetzen sollen^^
Frau Daldrup, die übrigens parteilos ist, ist auf dem Ticket der Liste Friedmann für die neue Unionsregierung nominiert worden. Das sie schon einer KDU-geführten Unionsregierung angehört hat, spricht ja nicht gegen Sie, sondern unterstreicht ihre allseits anerkannte Kompetenz und Aktivität.Original von Fabian Montary
Da scheint sich Frau Daldrup ja über Parteigrenzen hinweg einen guten Namen gemacht zu haben, wenn selbst die SPDU-geführte Regierung Sie als Ministerin übernimmt. Und das in einem nicht unwesentlichen Ressort wie dem Innern. Oder haben die Sozialdemokraten schlichtweg nicht das qualifizierte Personal dafür?
Wir können und sollen als Demokraten zusammenarbeiten und da in unserer parlamentarischen Demokratie Koalitionsregierungen üblich sind, wäre es auch angesichts des guten Ergebnis der Liste Friedmann unangebracht gewesen, wenn wir alle oder überproptional viele Ressorts mit unseren Leuten besetzt hätten. Zumal einige unserer Spitzenmänner und -frauen ihren Verpflichtungen in den Unionsländern nachkommen.

Prof. Dr. Hans-Adam Schenk Pfeiffer