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Fortgeschrittener
Beiträge: 369
Registriert: Do 15. Mär 2007, 11:21
Das Problem ist die Weltwirtschaft an sich. Die logische Konsequenz wäre die Abschaffung aller Währungen zu Gunsten einer einzigen, der Fall aller Zölle usw.

Danach müssten Markt- und Planwirtschaft dran glauben, weil sie gänzlich fehlerhaft sind. Es bliebe also die Freiwirtschaft, bei der wir den sinnlosen Bankensektor und seine Zinseszinsen einsparen.

Die Chance dafür ist und bleibt 0%.
 

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Lichtbringer Narash Hashtur
Beiträge: 1599
Registriert: Mo 9. Jul 2007, 22:48
Das eigentliche Problem an der Weltwirtschaft ist, dass sie in ihren grundlegenden Strukturen auf Wachstum ausgelegt ist. Unendliches Wachstum ist in einem endlichen System jedoch unmöglich.
 

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S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
Fürst von Mixoxa, Fidei Defensor
Beiträge: 315
Registriert: Di 1. Nov 2011, 18:08
Original von SRM
Nach deiner Argumentation funktioniert das prozyklische Modell nicht - ganz meine Meinung. Wenn du allerdings auch Zweifel am antizyklischen System hast, was bliebe dann?
Ich weiss nicht, ob es einen Ausweg im begrenzten Rahmen nationalstaatlicher oder meinetwegen auch europäischer Politik (macht keinen großen Unterschied, global betrachtet wäre Europa auch "nur" auf dem Level eines der großen Nationalstaaten) gibt. Eine Kombination aus staatlichen Mehrausgaben zur unmittelbaren Krisenbewältigung und hoher Vermögensbesteuerung zum Abbau der krisenursächlichen Ungleichverteilung wäre schon recht zielführend, wenn man denn die Kapitalflucht verhindern könnte, und zwar die von zwei Seiten: der Anleger, die die staatlichen Ausgaben vorfinanzieren müssen, und der Eigentümer von Vermögenswerten, die diese vor der Besteuerung schützen möchten.
 

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Maximilian Schumpeter, MdUP
Unionsminister des Inneren und der Justiz
Präsident des Unionsparlaments
Beiträge: 315
Registriert: Di 1. Nov 2011, 18:08
Original von beobachter
Nur das ausgeben was man hat geht garnicht....
Ginge schon. Die Griechen und Spanier könnten schon sparen, wenn denn die Deutschen und die Chinesen damit aufhören würden. Und wenn sich innerhalb der Länder die Vermögensinhaber zum Prassen entscheiden würden, und damit meine ich nicht "weitere Investitionsgüter erwerben", sondern effektiv konsumieren, bei den Schuldnern. Allein, was sollen sie denn konsumieren? Diejenigen, die wirklich große Vermögenswerte besitzen, haben ja eben gerade längst gesättigte Bedürfnisse und wollen mit ihrem Geld nur noch eins tun: mehr Geld daraus machen.
 

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Maximilian Schumpeter, MdUP
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