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Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:03
von Helmut Hennrich
Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen,
zunächst an die Herren von Metternich und Untrial: wenn Sie sich schon auf vergangene Debatten beziehen, dann sollten Sie zumindest bei der Wahrheit bleiben. Wie sie dem stenographischem Protokoll unschwer entnehmen können, habe ich zu keinem Zeitpunkt während der Debatte gesagt, die von der damaligen VFD-Fraktion vorgeschlagenen Kandidaten seien für das Amt des Präsidenten des Unionsparlaments ungeeignet, weil er über keine parlamentarische Erfahrung verfügt. Während der Debatte habe ich erklärt, dass die von der damaligen SPR-Fraktion vorgeschlagenen Kandidaten Dowan und Vindland das Vertrauen der SPR-Fraktion haben, und ich darüber hinaus der Überzeugung sei, dass beide Kandidaten fachlich geeignet und kompetent seien. Auf Bitte der damaligen Kollegin von Mathari und in Erwiderung auf Einwände der Kollegin Galanis habe ich diese Einschätzung präzisiert.
Da die stenographischen Protokolle wieder aufgetaucht sind, kann man sie wunderbar nachlesen. HIER das Prorokoll der zur Debatte stehenden Sitzung.

Für die sozialdemokratische Fraktion erkläre ich, dass der Abgeordnete Connor unser Vertrauen genießt; er hat in einer Stellungnahme ausreichend dargelegt, dass es für dieses Amt qualifiziert ist; ich denke, dass er das Vertrauen der Mitglieder des Hohen Hauses verdient.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:20
von Fiete Schulze
Original von Marko Untrial

Nun, das wollte ich auch keinesfalls in Frage stellen. Es war zwar die SPDU die dieses Prinzip letztes Mal über Bord geworfen hat um einen Mann ins Amt befördern zu lassen der sich als absolut untauglich erwiesen hat...
Naja...wenn man Tatsachen weg lässt, dann kann aus einer Wahrheit auch eine Lüge werden. Die FDU, ihr Koapartner, war da eigentlich der Vorkämpfer. Außerdem war es die VFD die als erstes das gewisse Prinzip gebrochen hat.
Also mal die Bälle flach halten.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:27
von Marko Untrial
Original von Fiete Schulze
Außerdem war es die VFD die als erstes das gewisse Prinzip gebrochen hat.
Weil die VFD einen Stellvertreter vorgeschlagen hat? Gut, der gehört dem Regierungslager vom Prinzip her, aber die Gegenreaktion gleich den kompletten Präsidenten-Sitz sich unter den Nagel zu reissen und mit einer unfähigen Person zu besetzen, halte ich auch für überzogen. Da hätte man anders drauf reagieren können, hätte man auf die Traditionen des Parlamentes Wert gelegt.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:34
von Jonathan Metternich Hughes
Original von Fiete Schulze
Naja...wenn man Tatsachen weg lässt, dann kann aus einer Wahrheit auch eine Lüge werden. Die FDU, ihr Koapartner, war da eigentlich der Vorkämpfer.
Natürlich, Herr Schulze, natüüüüüüüürlich. Und Sie erwarten allen Ernstes, dass wir Ihnen das auch noch glauben?

Ihre Genossen haben damals nicht den Eindruck erweckt, als hätten sie ein Problem damit - weder im Plenum noch in der Öffentlichkeit. Wieso also jetzt so schüchtern? Stehen Sie doch wenigstens dazu, dass es Ihnen damals ganz recht kam und jetzt anders ganz recht käme.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:39
von Fiete Schulze
Original von Marko Untrial

Weil die VFD einen Stellvertreter vorgeschlagen hat? Gut, der gehört dem Regierungslager vom Prinzip her, aber die Gegenreaktion gleich den kompletten Präsidenten-Sitz sich unter den Nagel zu reissen und mit einer unfähigen Person zu besetzen, halte ich auch für überzogen. Da hätte man anders drauf reagieren können, hätte man auf die Traditionen des Parlamentes Wert gelegt.
Die VFD wollte den Präsidenten und den Stelli haben. Und der Vorschlag kam noch vor den anderen Vorschlägen, also Tabubruch von Ihrer Seite aus, Herr Untrial.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:42
von Fiete Schulze
Original von Jonathan Metternich

Natürlich, Herr Schulze, natüüüüüüüürlich. Und Sie erwarten allen Ernstes, dass wir Ihnen das auch noch glauben?

Ihre Genossen haben damals nicht den Eindruck erweckt, als hätten sie ein Problem damit - weder im Plenum noch in der Öffentlichkeit. Wieso also jetzt so schüchtern? Stehen Sie doch wenigstens dazu, dass es Ihnen damals ganz recht kam und jetzt anders ganz recht käme.
Wie gesagt, der Tabubruch kam von Ihrer Seite aus, also machen Sie mal hier keine Panik.

Vllt. könnten wir auch wieder zum ursprünglichem Thema kommen:
Zu den aktuellen Kandidaten.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:42
von Vasiliki Galanis
Das sind doch ganz normale politische Methoden. Was geht mich mein Geschwätz von gestern an? Wir können es natürlich auch ganz einfach wie die letzte Regierung Klatten halten und sagen: Wir haben die Mehrheit und damit können wir auch einen von uns wählen. Aber wir tun es nicht. Wenn die Sozen diese Fähnlein-im-Wind-Strategie verfolgen, werden ihre Wähler sie das sicher spüren lassen.

Ich kann mit der Personalie Connor im übrigen ganz gut leben, würde ihm aber Herrn Hennrich vorziehen.

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:45
von Fiete Schulze
Original von Vasiliki Galanis
Das sind doch ganz normale politische Methoden.

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Na das hätten Sie mal Ihrer "Vorgängerpartei" in der letzten LP erklären sollen. :rolleyes:

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:45
von Vasiliki Galanis
Original von Fiete Schulze
Wie gesagt, der Tabubruch kam von Ihrer Seite aus, also machen Sie mal hier keine Panik.
Ach, weil die große, sonst so perfekte VFD einen Tabubruch begangen hat, darf die PDS-R das natürlich auch. Sehr interessant. Motto: "Die anderen haben aber angefangen!"

Verfasst: Mi 23. Mai 2007, 22:46
von Denise M. Connor
Original von Fiete Schulze

Wo ist die Erfahrung Ihrer Kandidatin?
Gestatten Sie, dass ich Ihnen die Frage beantworte Herr Präsident.
Als Fraktionsvorsitzende und gewählte Parlamentarierin wurde mir großes Vertrauen geschenkt. Einerseits von meiner Partei, und im besonderen vom Volk der Demokratischen Union. Dieses Vertrauen möchte ich nun als Gerechtfertigt unter Beweis stellen. Nicht nur in meiner Arbeit als Parlamentarierin, sondern auch als stellvertretende Parlamentspräsidentin. Ich stehe dem Präsidenten zur Seite, werde selbstverständlich auch von ihm lernen, und meine Aufgaben getreu erarbeiten. Mein politischer Sachverstand, und mein Geschick im Umgang mit Menschen lass ich jetzt einfach mal außen vor.

Erfahrung Herr Schulze kann man sich erarbeiten. Vertrauen hingegen muß man sich erkämpfen, mit guter Arbeit, menschlichem Umgang und Ehrlichkeit.

Ich gebe hiermit meine Kandidatur zur stellvertretenden Parlamentspräsidentin bekannt.