Der KFC da am Wenzelsplatz? Die haben da komische ToilettenOriginal von Literoy Goldheart
Hehehe.
KFC gibt es in Deutschland vor allem in den früheren US Garnisonsstädten - das erklärt, warum es alleine in meinem Kaff zwei dieser Läden gibt.
Das Angebot ist in Ordnung, ich mochte aber KFC in Prag lieber, die haben dort einen Chili-Chicken Salat, der ist lecker.
Davon abgesehen: Das Waschen in Chlorwasser ist in der Tat einfach mal billiger. Ist es auch schädlicher? Bisher ist das nicht nachgewiesen, immerhin schlucke ich ja auch einen Liter Chlorwasser in jeder Schwimmbadsaison. Und Obstimporte werden in den Lagerhäusern ja auch gerne mal mit den interessantesten Stoffen ausgegast.
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Joseph A. Gladstone, Die Grünen
Präsident der Republik Salbor a.D.
Unionspräsident a.D.
Imperias Regierungschef Wolfgang Müller sprach: "Aber ich kann auch anders, Gladstone du bist ein Hurensohn."
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Das stimmt, lässt sich aber nicht so einfach übertragen. Der Kunde will es im Prinzip auch hygienisch und gesund, trotzdem führt das nicht dazu, dass das Angebot auch entsprechend aussieht. Daran muss man gar nichts rumdiskutieren, Du musst nur mal einen Beamten von Gesundheits- oder Lebensmittelbehörde fragen, was ihm so auf den Tisch kommt. Das Problem dabei ist, dass für den Verbraucher niemals vollständig transparent ist, wie es nun um die Qualität des Produktes steht. Darüber hinaus lässt sich die Wahrnehmung mittels Verpackung, Geschmack, Farbe und mit Werbung quasi beliebig manipulieren.Original von vSzP
Und was ist mit den Tommies oder den Israelis? Wie gesagt, wenn wir (arbeite in der Lebensmittelbranche) nach Israel liefern, muss unsere Firma kosher sein... das verlangt der Kunde, nicht der Gesetzgeber...
Koshere Lebensmittel sind international darüber hinaus ein Nischenmarkt, auf dem sich Anbieter mittels einer bestimmten Produkteigenschaft positionieren. Natürlich kann auch ein "normaler" Lebensmittelhersteller damit werben, dass sein Produkt besonders gesund und nach strengen Auflagen hergestellt ist, was ja auch immer wieder passiert. Schon auf der nächsten Seite vom Katalog wirbt aber ein anderer Hersteller mit "Saubillig!", "Mega-schokoladig!", "In fünf Minuten zubereitet!" oder "Ultra-cool!" und schon entscheidet ein ganz anderes Kriterium über den Kauf. Auswirkungen auf die Gesundheit haben aber weiter ganz bestimmte Faktoren, die sich leider nicht den Kriterien für die Kaufentscheidung anpassen.
Zuletzt geändert von Montgomery Scott am Mo 2. Jun 2008, 01:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Was hat koscher oder trefe mit Hygiene zu tun?
eine Jüdin kommt besorgt zum Rebbe:der Bub hat seine Mütze in das Fleischgericht für den Sabbat fallen lassen. Ist die Speise noch koscher?
Der Rebbe klärt.... dann meint er, das hänge davon ab, was an der mütze alles geklebt haben könnte. Die Frau denkt nach:" Dreck wird dran gewesen sein." "Koscher" entscheider der Rebbe.
"Vielleicht Ungeziefer!"
"Das kann man rausfischen und wegtun. Koscher!"
"Nun - einen Parech (Kopfkrätze) hat das arme Kind, da kann schon etwas an der Mütze geklebt haben"
"Parech - koscher!"
"Der Junge isst manchmal ein Butterbrot. Es könnte sein, dass er mit seinen fettigen Fingern an die Mütze gegriffen hat Also Butter könnte auch daran gewesen sein!"
"Butter?!! ruft der Rabbiner entsetzt "Trefe!"
Und bitte, bevor hier jemand mir Antisemitismus vorwirft, das ist ein jiddischer Witz. Hier geht es darum, daß man Fleisch und Milchprodukte nicht zusammen verzehren darf. Sowas wäre eben nicht koscher, vor allem nicht bei einer Speise zu einem Feiertag.
eine Jüdin kommt besorgt zum Rebbe:der Bub hat seine Mütze in das Fleischgericht für den Sabbat fallen lassen. Ist die Speise noch koscher?
Der Rebbe klärt.... dann meint er, das hänge davon ab, was an der mütze alles geklebt haben könnte. Die Frau denkt nach:" Dreck wird dran gewesen sein." "Koscher" entscheider der Rebbe.
"Vielleicht Ungeziefer!"
"Das kann man rausfischen und wegtun. Koscher!"
"Nun - einen Parech (Kopfkrätze) hat das arme Kind, da kann schon etwas an der Mütze geklebt haben"
"Parech - koscher!"
"Der Junge isst manchmal ein Butterbrot. Es könnte sein, dass er mit seinen fettigen Fingern an die Mütze gegriffen hat Also Butter könnte auch daran gewesen sein!"
"Butter?!! ruft der Rabbiner entsetzt "Trefe!"
Und bitte, bevor hier jemand mir Antisemitismus vorwirft, das ist ein jiddischer Witz. Hier geht es darum, daß man Fleisch und Milchprodukte nicht zusammen verzehren darf. Sowas wäre eben nicht koscher, vor allem nicht bei einer Speise zu einem Feiertag.
Zuletzt geändert von Lady Enigma am Mo 2. Jun 2008, 01:46, insgesamt 1-mal geändert.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
Jungspund
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Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Solange der Verbraucher auf der Packung erfährt, was in dem angebotenen Produkt drin ist, habe ich kein Problem damit. Dann kann der Kunde entscheiden, ob er billiger und vielleicht riskanter isst oder nicht.Original von Montgomery Scott
Das Chlorwasserverfahren ist zwar billiger, weil man sich die Bekämpfung gefährlicher Erreger in den Ställen komplett sparen kann, es ist aber völlig unklar, wie sicher die Methode ist und ob sich keine gesundheitliche Belastung für den Konsumenten ergibt.
Free trade is fair trade.
Damian Fuller
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Er kann es in der Praxis eben nicht immer selbst entscheiden. Ein Verbot solcher Produkte aber bewirkt, dass stattdessen einwandfreie Produkte angeboten werden. Auch dann, wenn es mal keine Auswahl gibt. Auch dann, wenn der Verbraucher es nicht mal erfährt, z. B. in der Gastronomie.Original von Damian Fuller
Solange der Verbraucher auf der Packung erfährt, was in dem angebotenen Produkt drin ist, habe ich kein Problem damit. Dann kann der Kunde entscheiden, ob er billiger und vielleicht riskanter isst oder nicht.
Free trade is fair trade.
Free Trade ist für Dich, wenn die Wirtschaftsmacht USA die Interessen ihrer Konzerne international durchboxt?

Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Warum? Wird er gezwungen, etwas zu kaufen?Original von Montgomery Scott
Er kann es in der Praxis eben nicht immer selbst entscheiden.
Wenn ich mit allen (durch Wettbewerb meist vielfältigen) Anbietern unzufrieden bin, halte ich mir selbst Hühner oder kaufe - wenn mir das zu stressig ist - beim Bio-Bauern oder eben doch den ungeliebten Chlor-Broiler.
Und gänzlich auf Fleisch verzichten, dessen Herstellung/Inhaltsstoffe einem nicht gefallen, darf man in einer freien Gesellschaft bisher auch noch.
Und wer bestimmt was einwandfrei ist, wenn man schon Sachen verbieten will, die nicht mal erwiesenermaßen schädlich oder auch nur gesundheitlich bedenklich/ungesund sind?Ein Verbot solcher Produkte aber bewirkt, dass stattdessen einwandfreie Produkte angeboten werden.
Das klingt vielmehr nach protektionistischem Schutz vor Wettbewerb, als nach Sorge um die Gesundheit des unmündigen Volkes.
Im Restaurant kann man fragen, was einem angeboten wird. In manchen steht es sogar auf der Karte.Auch dann, wenn der Verbraucher es nicht mal erfährt, z. B. in der Gastronomie.
Da der Staat aber schon entscheidet, ob man in privaten Gastwirtschaften rauchen darf, kann er irgendwann auch vorschreiben, was auf den Tisch kommen soll und was nicht.
Wundern würde es im "Gesundheitsstaat EU" nicht.
Nö.Free Trade ist für Dich, wenn die Wirtschaftsmacht USA die Interessen ihrer Konzerne international durchboxt?
Zuletzt geändert von Damian Fuller am Mi 4. Jun 2008, 18:28, insgesamt 2-mal geändert.
Damian Fuller
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Immer dann, wenn es z. B. nur noch einen großen Supermarkt in der Region gibt, der es nicht für nötig hält, Fleisch von mehreren Anbietern anzubieten sondern nur vom billigsten. Immer dann, wenn es Bevölkerungsteile gibt, die aufgrund ihrer Lebensumstände derartigen Faktoren nicht den Stellenwert einräumen, den man ihnen eigentlich zugestehen würde. Immer dann, wenn der Warenfetisch Fragen, die den eigentlichen Nutzwert einer Ware angehen, schon völlig überdeckt.Original von Damian Fuller
Warum? Wird er gezwungen, etwas zu kaufen?
Dann sag das mal dem Geringverdiener, der mit seinen drei Jobs zwölf Stunden am Tag unterwegs ist und nebenbei noch irgendwie für seine Familie einkaufen muss.Wenn ich mit allen (durch Wettbewerb meist vielfältigen) Anbietern unzufrieden bin, halte ich mir selbst Hühner oder kaufe - wenn mir das zu stressig ist - beim Bio-Bauern oder eben doch den ungeliebten Chlor-Broiler.
Nein, ein Großteil der Bevölkerung ist keineswegs dazu in der Lage. Aus ganz unterschiedlichen Gründen.Und gänzlich auf Fleisch verzichten, dessen Herstellung/Inhaltsstoffe einem nicht gefallen, darf man in einer freien Gesellschaft bisher auch noch.
Die zuständigen Behörden bzw. die dort beschäftigen Wissenschaftler natürlich. Dazu sind sie doch da. Dazu werden sie von der gesellschaftlichen Institution Staat beschäftigt.Und wer bestimmt was einwandfrei ist, wenn man schon Sachen verbieten will, die nicht mal erwiesenermaßen schädlich oder auch nur gesundheitlich bedenklich/ungesund sind?
Wie kommst Du darauf? Wo habe ich denn vom Schutz vor Wettbewerb gesprochen?Das klingt vielmehr nach protektionistischem Schutz vor Wettbewerb, als nach Sorge um die Gesundheit des unmündigen Volkes.
In manchen, ja.Im Restaurant kann man fragen, was einem angeboten wird. In manchen steht es sogar auf der Karte.
Richtig. Was die Industrienationen betreiben, ist aber Wirtschaftsimperialismus. Ausländische Märkte für die eigene Wirtschaft erschließen und dabei jeden Schaden für die eigene Wirtschaft abwenden.Nö.Freier Handel bedingt die Abwesenheit von politischer Manipulation durch Zölle, Subventionen oder andere wettbewerbsschädliche marktfremde Maßnahmen. Gleiches Recht auf Marktzugang und sich besser verkaufende Produkte schaffen Wohlstand, nicht Regierungs-Steuergelder für Überproduktionen und veraltete Strukturen.
Zuletzt geändert von Montgomery Scott am Mi 4. Jun 2008, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Darum ging es nicht, es ging darum, ob jeder Mensch konsequent auf solches Fleisch verzichten kann, bei dem die Gesundheitsrisiken nicht geklärt sind. Wenn Du es so fomulierst, kann ich erwidern: Die Funktion derartiger Vorschriften besteht darin, den Konsumenten zu ermöglichen, weiter gefahrlos Fleisch konsumieren zu können und nicht zum Vegetarier werden zu müssen, um derartige Risiken zu unterbinden. Bei vegetarischer Ernährung gäbe es bei Wegfall gesundheitstechnischer Regelungen übrigens das gleiche Problem.Original von Oliver von Palm
Wer kann denn bitte nicht Vegetarier werden?
