Momentele mal! "Der deutschen Sprache mächtig sein" und die FDGO akzeptieren ist doch nicht für dich gleich "deutsche Leitkultur"? Ich würde sagen, daß die ersten beiden Punkten auch von einem Großteil der politischen Linken mitgetragen würden.Original von Konrad Grimm
Wer dauerhaft in diesem Land leben möchte, von dem kann und muss man verlangen, dass er sich alltagstauglich in der deutschen Sprache verständigen kann und die Werteordnung des Grundgesetzes akzeptiert. Ich habe da überhaupt kein Problem damit, das so zu vertreten, dazu stehe ich.
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Rainer Maria Zufall
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Kaiser
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Nichts anderes aber ist die deutsche Leitkultur. Ich zitiere Friedrich Merz:Original von Rainer Zufall
Momentele mal! "Der deutschen Sprache mächtig sein" und die FDGO akzeptieren ist doch nicht für dich gleich "deutsche Leitkultur"? Ich würde sagen, daß die ersten beiden Punkten auch von einem Großteil der politischen Linken mitgetragen würden.
"Ausländer, die hier leben wollen, müssen sich an das Grundgesetz halten und die Gesetze achten. Zwingend ist, dass sie Deutsch lernen und unsere Sitten, Gebräuche und Gewohnheiten akzeptieren."
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Und ich zitiere Ede Stoiber:
"Wir wollen, dass die christlich-abendländische Kultur die Leitkultur bleibt, und nicht aufgeht in einem Mischmasch."
Und Ronald Pofalla meint mit dem Begriff Leitkultur, Ausländer müssten "sich vertraut machen mit der Geschichte und Tradition unserer Nation."
"Wir wollen, dass die christlich-abendländische Kultur die Leitkultur bleibt, und nicht aufgeht in einem Mischmasch."
Und Ronald Pofalla meint mit dem Begriff Leitkultur, Ausländer müssten "sich vertraut machen mit der Geschichte und Tradition unserer Nation."

Kaiser
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Ist für mich nicht gleichbedeutend mit der deutschen Leitkultur. Außerdem habe ich ja gesagt, was ich damit meine, und was Friedrich Merz damit gemeint hat, der diesen Begriff geprägt hat.Original von Montgomery Scott
"Wir wollen, dass die christlich-abendländische Kultur die Leitkultur bleibt, und nicht aufgeht in einem Mischmasch."
Schadet auch nicht. Verlangen wir ja von jedem deutschen Schüler auch.Und Ronald Pofalla meint mit dem Begriff Leitkultur, Ausländer müssten "sich vertraut machen mit der Geschichte und Tradition unserer Nation."
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Das mit der FDGO ist ein Gebot der Rechtsstaatlichkeit,
das mit der Sprache ein Gebot der Praktikabilität und Integration,
der ganze kulturelle Quark ist nichts anderes als Ignoranz.
das mit der Sprache ein Gebot der Praktikabilität und Integration,
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Rainer Maria Zufall
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Geprägt hat diesen Begriff Bassam Tibi. Und der hat damit eine bereits existierende Debatte über gesellschaftliche Werte beschrieben. Und da ging es eben nicht um eine nationale Leitkultur, sondern um eine europäische.Original von Konrad Grimm
Ist für mich nicht gleichbedeutend mit der deutschen Leitkultur. Außerdem habe ich ja gesagt, was ich damit meine, und was Friedrich Merz damit gemeint hat, der diesen Begriff geprägt hat.
Und auch Merz hat mit diesem politischen Schlagwort mehr als die FDGO gemeint. Er hat sich damit ausdrücklich gegen Multkulturalismus gewandt und nicht nur gegen antidemokratische Einstellungen.
Dann geh mal auf die Straße und frag eine Hand voll Deutscher.Schadet auch nicht. Verlangen wir ja von jedem deutschen Schüler auch.

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Die Berliner Zeitung hat die Debatte seinerzeit auf den Punkt gebracht:
Der Begriff Leitkultur ist überflüssig, es sei denn, man will subtilen Nationalismus mittransportieren.Den Begriff "Leitkultur" will sie [Merkel] mit Inhalt füllen. Darauf darf man gespannt sein. Denn Merz Leitkultur hat einen doppelten Boden. Vordergründig geht es um die Frage (und damit schließt sich der Kreis zur Zuwanderungsdebatte), welche Voraussetzungen Ausländer erfüllen müssen, wollen sie auf Dauer in Deutschland bleiben. Merz Antwort lautet schlicht: Sie müssen das Grundgesetz beachten, die Stellung der Frau in unserer Gesellschaft akzeptieren und die deutsche Sprache sprechen. Das sind Allgemeinplätze, auf die man sich auch ohne "Leitkultur" schnell verständigen kann.

Kaiser
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Dass es entweder Nationalismus oder nationalistischer Populismus war, ist doch offensichtlich. Der Begriff "Leitkultur" ist inhaltsleer. Wenn es nur um demokratisch-freiheitliche Grundwerte und eine Amtssprache ging, könnte man noch lange nicht von einer "Kultur" reden, die da eine Leitfunktion übernimmt. Alles andere, was so eine Kultur sonst noch ausmacht, muss sich der geneigte Hörer selbst denken.Original von Konrad Grimm
Wie schön, dass die BZ besser zu wissen meint als Merz, was Merz gemeint hat...
