
Tritt in der SPDU-Parteizentrale vor die versammelte Presse.
Meine Damen und Herren, wie Sie bereits von anderer Seite erfahren haben, haben die Grünen die Koalitionsgespräche zwischen SPDU, Grünen und FDU für gescheitert erklärt.
In den Sachfragen konnten alle Unstimmigkeiten ausgeräumt werden, so dass lediglich innerhalb der SPDU geklärt werden musste, ob diese personell in der Lage ist, vier Ministerämter zu besetzen, nachdem dagegen von Seiten der Grünen und der FDU hiergegen kein Einspruch erhoben wurde.
Der ausschlaggebende Punkt für das Scheitern der Gespräche war schließlich das Ultimatum der Grünen, wonach die SPDU bis 19:00 Uhr Zeit hatte, Frau Denise Heidenber-Untrial als Unionskanzlerin zu akzeptieren, ansonsten würden die Grünen die Gespräche ergenislos beenden erklären. Ich habe daraufhin für die Sozialdemokratie erklärt, dass wir Sozialdemokraten uns keinem Ultimatum beugen werden. Gescheitert sind die Gespräche letztendlich an der Haltung der Grünen, die meinten, die SPDU mit einem "Friss-oder-Stirb"-Ultimatum an die Wand spielen zu können; diese Rechnung ist nicht aufgegangen.
Die Frage steht im Raum, wie es weitergeht. Die SPDU strebt derzeit Verhandlungen mit FDU und FLA an. Um diese Gespräche zu beschleunigen habe ich mir erlaubt, die Wahlprogramme von FDU, FLA und SPDU zu vergleichen und die Gemeinsamkeiten und mögliche strittigen Punkte herauszufiltern, so dass diese Gespräche, zumindest theoretisch, schneller zu einem guten Abschluss gebracht werden können.
Ich stehe jetzt für Fragen zu Ihrer Verfügung.
