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Original von Oliver von Palm
Wozu braucht man die schmarotzenden Monarchen eigentlich?
Monarchen sind sicher nicht kostspieliger als aufgeblähte republikanische Regierungen. Aber davon abgesehen:

Bei der Monarchie ist es teilweise ähnlich wie bei der Religion: Sie geben Orientierung und repräsentiert für viele Menschen so etwas wie ein überparteiliches Ordnungs-Element in komplizierten Zeiten und bei dem ganzen Parteiengeschacher und Streit der Parteiendemokratur.

So können sie als rechtstaats- und ordnungsstabilisierendes Element sehr wohl eine wichtige Funktion in einer modernen Gesellschaft spielen. Gerade das hätte im historischen Kontext dem Deutschen Reich nach dem 1. Weltkrieg sehr gut getan.
 

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Original von Hjalmar Sörensen

Monarchen sind sicher nicht kostspieliger als aufgeblähte republikanische Regierungen. Aber davon abgesehen:

Bei der Monarchie ist es teilweise ähnlich wie bei der Religion: Sie geben Orientierung und repräsentiert für viele Menschen so etwas wie ein überparteiliches Ordnungs-Element in komplizierten Zeiten und bei dem ganzen Parteiengeschacher und Streit der Parteiendemokratur.

So können sie als rechtstaats- und ordnungsstabilisierendes Element sehr wohl eine wichtige Funktion in einer modernen Gesellschaft spielen. Gerade das hätte im historischen Kontext dem Deutschen Reich nach dem 1. Weltkrieg sehr gut getan.
Die "aufgeblähten republikanischen Regierungen" werden aber gewählt, in demokratischen Verfahren. Wer wählt so einen Monarchen? Obendrein kosten diese Grüßgottauguste weit mehr, weil auch ihre jeweiligen Sippschaften noch eine großzügige Apanage kriegen. Und der Unterhalt dieser ganzen Paläste kostet auch mächtig Kohle.
 

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Original von Oliver von Palm
Die "aufgeblähten republikanischen Regierungen" werden aber gewählt, in demokratischen Verfahren. Wer wählt so einen Monarchen? Obendrein kosten diese Grüßgottauguste weit mehr, weil auch ihre jeweiligen Sippschaften noch eine großzügige Apanage kriegen. Und der Unterhalt dieser ganzen Paläste kostet auch mächtig Kohle.
Was ich mal gehört hab, ist, dass die Queen von Großbritannien 50 Millionen Euro pro Jahr für den Haushalt bekommt, der Elyséepalast unter Jacques Chirac zuletzt 63 Millionen Euro pro Jahr... Na gut, dafür führt sich der President de la République française auch auf wie ein König...
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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Original von Fabian Montary
Was ich mal gehört hab, ist, dass die Queen von Großbritannien 50 Millionen Euro pro Jahr für den Haushalt bekommt, der Elyséepalast unter Jacques Chirac zuletzt 63 Millionen Euro pro Jahr... Na gut, dafür führt sich der President de la République française auch auf wie ein König...
Nun ja - welches Vermögen hat Elisabeth II. geerbt (19 Mrd. Pfund Sterling, einschließlich Immobilienbesitzen, meine ich mal irgendwo gelesen zu haben), und woher hatten es ihre Vorfahren?

Wieviel Privatvermögen besitzt Jacques Chirac, und woher hat er es?

Welche Möglichkeiten hatte der Durchschnittsfranzose, Jacques Chirac als Staatsoberhaupt loszuwerden, welche Möglichkeiten hat der Durchschnittsbrite, Elisabeth II. loszuwerden?

See our point? ;)

Edit: Grammatik
 

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Amber Marie Ford
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Amber Marie Ford
(Notiz: ich plädiere nach wie vor für den 9. November als Nationalfeiertag, unter dem Namen "Nationaler Gedenktag"
Angemessenster Nationalfeiertag wäre eigentlich der 24. Mai (1949 Inkrafttreten des Grundgesetzes, Quasi "Staatsgeburtstag"). Ich glaube, der einzige Grund, warum er das nicht ist, ist die Tatsache, dass das GG eigentlich seit 17 Jahren außer Kraft sein sollte.

Jetzt feiert man den Beitritt von fünf Ländern zum Geltungsbereich dieser Verfassung. Das ist widersinnig, denn für die anderen elf Länder hat sich nichts geändert, gibt es also nichts zu feiern.

Aber das nur für die Theorie. Ich finde es traurig, dass es einen Staat gibt. Ergo tut mir der 3. Oktober weh (die christlichen Feiertage natürlich auch, und der 9. November und der Tag der Arbeit; kurz: Ich hasse alle Feiertage.)
 

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Original von Amber Marie Ford
[...] Notiz: ich plädiere nach wie vor für den 9. November als Nationalfeiertag [...]
Hätte nicht gedacht, dass ich dir mal zustimme. ;) Nur eine kleiner Korrektur: Am 9. November 1918 wurde die Republik ausgerufen, der Kieler Matrosenaufstand begann schon etwas früher. :)
 

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Prof. Dr. phil. Eduard Johann von Jagonburg
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Original von Amber Marie Ford
Welche Möglichkeiten hatte der Durchschnittsfranzose, Jacques Chirac als Staatsoberhaupt loszuwerden, welche Möglichkeiten hat der Durchschnittsbrite, Elisabeth II. loszuwerden?

See our point? ;)
Ja. Der Punkt ist, dass es sowohl in einer Republik wie auch in einer Monarchie immer einen Herrscher gibt, und der Monarch erfahrungsgemäß tendenziell die verlässlichere und stabilere Ordnung garantiert.

Und die meist nur relative "Mehrheit" von rousseauscher Philosophie, die einen Republikaner-Führer zum Herrscher erwählt macht dessen Herrschaft nicht legitimer als die eines angesehenen Monarchen.

Die Briten hätten übrigens schon oft die Möglichkeit gehabt, den König abzuschaffen. Die Monarchie wird aber dort weiterhin weitaus in der Mehrheit befürwortet. Sogar die seperatistische Teil der Schotten, die als Nation unabhängig werden wollen, wollen die britische Königin als Staatsoberhaupt behalten.

So what's the matter?
 

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Original von Amber Marie Ford

Nun ja - welches Vermögen hat Elisabeth II. geerbt (19 Mrd. Pfund Sterling, einschließlich Immobilienbesitzen, meine ich mal irgendwo gelesen zu haben), und woher hatten es ihre Vorfahren?

Wieviel Privatvermögen besitzt Jacques Chirac, und woher hat er es?

Welche Möglichkeiten hatte der Durchschnittsfranzose, Jacques Chirac als Staatsoberhaupt loszuwerden, welche Möglichkeiten hat der Durchschnittsbrite, Elisabeth II. loszuwerden?

See our point? ;)

Edit: Grammatik
Weiß ich doch, aber es geht doch hier auch darum, wieviel ein Staatsoberhaupt kostet, dachte ich...
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

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Original von Hjalmar Sörensen

Ja. Der Punkt ist, dass es sowohl in einer Republik wie auch in einer Monarchie immer einen Herrscher gibt, und der Monarch erfahrungsgemäß tendenziell die verlässlichere und stabilere Ordnung garantiert.
Sprich: die konservativere und verkalkte - und am historischen deutschen Beispiel auch die undemokratischere und militaristischere Ordnung. Das lässt tief blicken...
Und die meist nur relative "Mehrheit" von rousseauscher Philosophie, die einen Republikaner-Führer zum Herrscher erwählt macht dessen Herrschaft nicht legitimer als die eines angesehenen Monarchen.
Jo, der Prügel- und Pinkelprinz ist ja DER angesehendste Deutsche überhaupt.
Und könnte es nicht sein, dass eine inzestverseuchte überpriviligierte Kaste, die ihre Legitimation auf so einen Mummenschanz wie das Gottesgnadentum beruft nicht doch irgendwie hinter der Volkssouveränität zurücksteckt?
Nur so ein kleiner Gedanke, angesichts eines (mehr oder weniger) laizistischen Staates und einer pluralistischen Gesellschaft mit verschiedensten Religionsgruppen, Agnostikern, Atheisten oder zumindest Konfessionslosen?

Außerdem ist so ein Monarch auch absolut unpraktisch, wenn es mal ans Absetzen geht. Hierzulande gibt es ja immerhin ab und zu mal Wahlen und zwischendrin die Möglichkeit eines Misstrauensvotums, in den USA haben sie ihr Amtsenthebungsverfahren - im dümmsten Fall wird halt auch mal ein republikanischer Staatsmann umgebracht, gut. Aber bei diesen Blaublütern bleibt ja wohl fast nur die Guillotine übrig, um ihn loszuwerden. Das ist schon recht barbarisch und unwürdig, selbst für solche Schnösel.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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