Wirklich kreativ sind die "Überflüssigen" ja nicht. Ich tippe in Ansinnen und Agieren eher auf eine Horde Studenten aus irgendeinem Kommunikationsdesignsemester, die "irgendwas Neues" machen wollen, gerade die Vorlesungen zum Thema "Guerilla-Marketing" besucht haben und jetzt politische Substanz durch ein Mehr an guter Organisation ersetzen.
Längst hat der Adel als herrschende Klasse abgedankt. Natürlich sind Adelige - wie auch jede andere Bürgerklasse - in Politik und Wirtschaft noch gut vertreten und natürlich lässt sich nach wie vor mit einem "von" und "zu" beeindrucken. Aber so lange sich die Herrschaften mit vermeintlich besserem Blut konstruktiv betätigen und nicht nur von den Zinsen ihres Erbes leben, soll man sie leben lassen.
Und es ist ja nun wirklich nicht so, dass dem Volke, dem gemeinen wie auch dem hochreinen (und, mit verlaub, auch dem Hochprozentigem) nicht genügend Stätten zur Selbstverwirklichung offen stehen.