Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zum Tagesmagazin von RadioTelevision Freistein; wir bringen die Nachrichten.Zweites valsantinisches Konzil

In Valsanto tagt derzeit das zweite valsantinische Konzil. Papst Linus III. hatte es kurz nach seiner Wahl einberufen mit dem Ziel, die Einheit der katholischen Kirche nun auch organisatorisch wiederherzustellen, nachdem durch den Beitritt der remischen katholischen Kirche das Schisma, das seit 1952 bestand, beendet werden konnte.
Die Leitung des Konzils hat der Metropolit von Albernia, Matthew Cardinal MacLachlan inne. Aus der Demokratischen Union nimmt Metropolit und Erzbischof Bernhard Kardinal Leber teil.
Bont beendet Gespräche in Astor
Unionskanzlerin Helen Bont
US-Präsident PAul CunninghamUnionskanzlerin Helen Bont hat ihre Gespräche mit US-Präsident Paul Cunningham in Astor beendet. Wie das Unionskanzleramt in einer Pressemitteilung verlauten ließ, einigten sich Bont und Cunningham auf eine Weiterentwicklung der G4-Staatengruppe. So soll nach ihren Vorstellungen künftig eine ständige G4-Konferenz auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs die Kommunikation innerhalb der G4 verbessern.
Ausserdem kamen beide überein, den im Grundlagenvertrag zwischen Astor und der Demokrtischen Union vereinbarten sogenannten "Heißen Draht" - eine telefonische Direktverbindung zwischen dem dem
Unionskanzleramt und dem Weißen Haus - zu installieren.
Grundlagenvertrag verabschiedet
Das Unionparlament hat mit vier Stimmen bei zwei Enthaltungen den, noch unter Unionskanzler Palin Waylan-Majere ausgehandelten Grundlagenvertrag mit dem Großherzogtum Bazen verabschiedet.
Unionsrat lässt Gesetz passieren
Der Unionsrat hat das vom Unionsparlament beschlossene Gesetz zur Wahlrechtsreform einstimmig passieren lassen. An der Abstimmung nahmen sechs von sieben Landesvertreter teil.
Freistein schafft zusätzlich 300 Polizeifahrzeuge an
Wie das freisteinische Innenministerium in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird der Freistaat Freistein 300 weitere zu den bereits eingeplanten neuen Polizeifahrzeuge beschaffen und ausrüsten. Sie sollen alle der Schutzpolzei, speziell den Autobahnpolizeistationen und den freisteinischen Großstädten zugeteilt werden.
Die Fahrzeuge sollen in etwa vier Wochen einsatzbereit sein.
JobFutureFreistein Ende März
Die Reihe der Ausbildungsmessen "JobFutureFreistein" finden auch im März wieder statt. Wie die freisteinische Staatskanzlei mitteilte, beginnt die Reihe diesmal am 29. März in der Stadthalle von Taubing. Am 30. März findet die Ausbildungsmesse in der Stadthalle von Rothenhausen, am 31. März in der Stadthalle von Pinzgau und am 1. April in der Stadthalle von Freistadt statt. Die Messen dauern jeweils von 9 bis 18 Uhr.
Umwelttage in Freistein
Freisteins Ministerpräsident Gerhard ChemanIm Freistaat Freistein werden erstmalig vom 18. bis 24. April Umwelttage stattfinden. Das gab Ministerpräsident Gerhard Cheman bekannt. Zu den genauen Örtlichkeiten, Aktionen und Programmen, werde die Öffentlichkeit in Kürze informiert werden, so der Ministerpräsident.
Westliche Inseln wählen Präsidenten im zweiten Anlauf
Inselpräsident Sylvain Rousseau-Mason
Kandidatin Anastasia von MetternichAuf den Westlichen Inseln haben die Wähler im zweiten Anlauf einen neuen Präsidenten gewählt. Der zweite Anlauf wurde notwendig, nachdem die Kandidaten Anastasia von Metternich nicht die notwendige Mehrheit erreicht hatte.
Im zweiten Wahlgang trat der amtierende Inselpräsident Sylvain Rousseau-Mason erneut an, woaufhin von Metternich ihre Kandidatur mit der Begründung zurück zog, nicht erneut ein Patt bei der Wahl riskieren zu wollen. Zudem verwies sie darauf, dass Rousseau-Mason ein Programm vorgelegt habe, welches alle wesentlichen Punkte abdeckte.
Republikaner klagen
Die Republikanische Partei in Astor wird gegen die ihrer Meinung nach fehlerhafte Wahlankündigung des Wahlamtes gerichtlich vorgehen.
Hintergrund ist eine falsche Fristsetzung in der Wahlankündigung, die dazu führte, dass die Republikanische Partei nicht rechtzeitig eine Wahlliste zur Wahl des Repräsentantenhauses einreichen konnte, so dass die Wähler nun die Wahl zwischen der Liste der Demokratischen Partei und der Liste des unabhängigen Kandidaten John Nathan Hope aus dem US-Bundesstaat New Alcantara haben.
Neuer Reichskanzler ernannt
Kaiser von Chinopien Denne Ziang Belai
Chinopischer Reichskanzler Long JuIn Chinopien hat Kaiser Denne Ziang Belai den ehemaligen chinopischen Reichsmarschall Long Ju zum neien Reichskanzler ernannt. Er tritt die Nachvfolge von Pan Qiu Ma an, der in der neuen Reichsregierung als Außenminister tätig ist.
Bundesrat setzt Kommission ein
Präsident des dreübirgischen Reichsgerichts Ottokar von RuhlslebenIn Dreibürgen hat der Bundesrat - die Kammer der regierienden Fürsten - im Verfahren gegen die Freie Sozialistische Partei, FSP, die Einsetzung einer Kommission beschlossen, die ein Gutachten erarbeiten soll, die dem Bundesrat als Grundlage für sein weiteres Vorgehen dienen soll.
Den Vorsitz in der Kommission soll der Präsident des Reichsgerichts, Ottokar von Ruhlsleben, übernehmen. Als weitere Mitglieder wurden General von Berghammer oder Admiral von Trotha für das Militär sowie die bis vor Kurzem als Hofrätin amtierende Maria von Traunstein genannt.
Angriff auf Chemiewaffenfabrik
Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit findet in der Jerusalemer Volksrepublik ein Krieg statt, in dem nun offensichtlich dreibürgische Kampfbomber eine Chemiewaffefabrik bombardiert haben sollen. Da derzeit nur spärlich Informationen aus dem Kriegsgebiet kommen, hat RTF seinen Berichterstatter Peter Schour und sein Kamerateam entsandt. Ich begrüße Peter Schour, der live zugeschaltet ist; Herr Schour, wo genau sind Sie zur Zeit, wie ist die Lage vor Ort und was können Sie uns insbesondere über den angeblichen Angriff auf eine Chemiewaffenfrabrik sagen?
Guten Tag. Hier in der Jerusalemer Volksrepublik führt das Kaiserreich Dreibürgen Krieg gegen ein Regime, welches es für einen Giftgasanschlag auf die U-Bahn von Reichstal verantwortlich macht.Man muss dazu sagen, dass sich hier eine Regime an der Macht hält, für das Menschenrechte, Demokratie oder Rechtsstaatlichkeit Fremdworte sind, deren Definition sie auch nicht nur ansatzweise kennen. Die journalstische Arbeit ist stark eingeschränkt und entweder nur in den Gebieten möglich, in denen das Regime derzeit keine Kontrolle hat, oder nur gegen "Bakschisch" möglich.
Ich selber befinde mich in gebührendem Abstand zu der Giftgasanlage, die vor Kurzem erst von der dreibürgischen Luftwaffe bombardiert worden ist. Dabei sind ganz offensichtlich giftige Gase freigesetzt worden. Zwar hat die freibürgische Luftwaffe versucht, mit Hilfe von Oxidationsmittel diese Gase zu neutralisieren, es mutet aber geradezu naiv an, wenn die dreibürgische Generalität wirklich glauben sollte, Gase, die sich in der Luft ausbreiten, mit ein paar Kilo Oxidationsmittel neutralisieren zu können.
Augenzeugen berichten denn auch nicht nur davon, dass es innerhalb des Frabrikgeländes keine Überlebenden gibt, sondern auch von Atemwegsbeschwerden von Anwohnern in unittelbarer Umgebung; mehrere hundert Zivilisten sollen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert worden sein, darunter auch zahlreiche Kinder.
Nach dem Anschlag auf die U-Bahn von Reichstal hatte Dreibürgen der Regierung der Volksrepublik Jerusalem ein Ultumatum gestellt, indem sie in mehreren Punkten gefordert hatte, dass die Regierung sich bereit erklärt, an der Zerschlagung der sogenannten "Al Quds"-Miliz aktiv teilzunehmen. Insbesondere aber forderte Dreibürgen die Erlaubnis, Truppen auf dem Gebiet der Jerusalemer Volksrepublik stationieren zu dürfen, die im ganzen Land ungehinderten Zugang zu allen Gebieten haben sollte. Zudem sollte die Regierung die Projekte zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen zu beenden zu sämtliches Material an Dreibürgen zu übergeben und die Täter an Dreibrügen ausgeliefert werden, wo sie der dortigen Justiz überstellt werden sollten.
Schlussendlich wurde zudem verlangt, dass das Militär der "Jerusalemer Volksrepublik" seine Tätigkeiten künftig den dreibürgischen Sicherheitsorganen mitteilen und deren Weisungen unterstellt sei.
Nach Ablauf des 48-Stunden-Ultimatums begann dann im Januar der dreibürgische Feldzug, der bis heute andauert.
Eine vorgelagerte Inseln wurde bereits komplett von den dreibürgischen Streitkräften eingenommen und dient höchst wahrscheinlich als Operationsbasis des dreibürgischen Militärs für ihre weiteren militärischen Vorstöße.
Derzeit rücken die dreibürgischen Vebände auf der Hauptstraße zwischen Jerusalem und Akkon vor, wo sie hin und wieder in Gefechte mit den zurückweichenden Streitkräften der Jerusalemer Volksrepublik verwickelt werden.
Vielen Dank, Peter Schour, aus der Jerusalemer Volksrepublik.Zurück zu den Nachrichten.