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Registriert: Mo 26. Apr 2010, 18:06
*Kamler Johanssen tritt auf die Bühne vor dem Marktplatz in Manuri und spricht über die Wahl zum Unionspräsidenten.*
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Jahren wurde immer wieder die Abschaffung des Präsidentenamtes diskutiert, es wurden Umfragen durchgeführt und diese kamen mal zu diesem, mal zu jenem Ergebnis. Letztlich hat die politische Ebene aber an der Institution, die der Unionspräsident funktional und symbolisch darstellt, festgehalten. Warum dies? Ich versuche eine mögliche Antwort zu formulieren: Die Bevölkerung unseres vielseitigen und bunten Landes hat die repräsentative politische Ebene daran festhalten lassen, sie hat das Amt lieb gewonnen und diese institutionelle Tradition für bewahrenswert gehalten.
So soll es, wenn es immer noch gewünschte Handlungsaufforderung der Bevölkerung als Souverän dieses Landes sein sollte, auch bleiben. Das Bewahrenswerte bewahren und durch moderate Modifikation an wechselnde gesellschaftliche Phasenzustände anpassen. Das soll auch und besonders das Leitmotto für das überparteiliche und nur als stabile Institution Sinn machende Amt des Unionspräsidenten sein.
Persönlich würde ich meine Schwerpunkte in der institutionellen Funktion des Amtes auf die Hütung der Verfassung und die Moderation des politischen Geschehens setzen.
Zur symbolischen Funktion des Amtes: Hier möchte ich die Vielfalt der DU als "Land der Möglichkeiten" betonen und die Union als solche fördern. Durch die Toleranz der Vielfalt kann ein neues Gemeinsamkeitsgefühl entstehen, wenn wir als Bürger die verschiedenen kulturellen Wurzeln der Unionsländer und ihrer Menschen kennen und sie als Bereicherung verstehen.
Der Unionspräsident muss nicht immer im Fernsehen erscheinen und wohlklingende, aber nicht umsetzungsrealistische Reden halten. Der Bürger als Souverän, als engagierte Zivilgesellschaft, als Gestalter seiner Umwelt und seiner politischen und kulturellen Struktur ist gefragt. Hier kann man viel tun, hier darf man viel tun in unserem "Land der Möglichkeiten".
Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand. Lassen wir dafür Chancen und Ermutigungen sprechen, seien wir engagiert und produktiv - ohne den gerechtfertigten und notwendigen Platz für Faulheit und Entspannung zu verdrängen oder pauschal negativ zu bewerten.
Der Unionspräsident kann nach meiner jetzigen Interpretation ein Ideengeber für die gesellschaftliche und politische Ebene sein. Er ist auch ein Ordnungs- und Stabilitätsfaktor im politischen System, welches die Konfrontation im Parteienwettbewerb braucht, aber auch den ruhigen und manchmal vielleicht schlichtenden Faktor des Präsidenten.
Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen wir uns das Amt des Unionspräsidenten ernst nehmen und ausfüllen. Wir haben drei fähige und willige Kandidaten. Lassen Sie uns die Wahl des Unionspräsidenten als Auftakt zu einer Renaissance dieses Amtes werden und den daraus vielleicht folgenden Schwung nutzen. Für die Gestaltung der Union, für die Vielfalt und für eine DU als "Land der Möglichkeiten".
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Jahren wurde immer wieder die Abschaffung des Präsidentenamtes diskutiert, es wurden Umfragen durchgeführt und diese kamen mal zu diesem, mal zu jenem Ergebnis. Letztlich hat die politische Ebene aber an der Institution, die der Unionspräsident funktional und symbolisch darstellt, festgehalten. Warum dies? Ich versuche eine mögliche Antwort zu formulieren: Die Bevölkerung unseres vielseitigen und bunten Landes hat die repräsentative politische Ebene daran festhalten lassen, sie hat das Amt lieb gewonnen und diese institutionelle Tradition für bewahrenswert gehalten.
So soll es, wenn es immer noch gewünschte Handlungsaufforderung der Bevölkerung als Souverän dieses Landes sein sollte, auch bleiben. Das Bewahrenswerte bewahren und durch moderate Modifikation an wechselnde gesellschaftliche Phasenzustände anpassen. Das soll auch und besonders das Leitmotto für das überparteiliche und nur als stabile Institution Sinn machende Amt des Unionspräsidenten sein.
Persönlich würde ich meine Schwerpunkte in der institutionellen Funktion des Amtes auf die Hütung der Verfassung und die Moderation des politischen Geschehens setzen.
Zur symbolischen Funktion des Amtes: Hier möchte ich die Vielfalt der DU als "Land der Möglichkeiten" betonen und die Union als solche fördern. Durch die Toleranz der Vielfalt kann ein neues Gemeinsamkeitsgefühl entstehen, wenn wir als Bürger die verschiedenen kulturellen Wurzeln der Unionsländer und ihrer Menschen kennen und sie als Bereicherung verstehen.
Der Unionspräsident muss nicht immer im Fernsehen erscheinen und wohlklingende, aber nicht umsetzungsrealistische Reden halten. Der Bürger als Souverän, als engagierte Zivilgesellschaft, als Gestalter seiner Umwelt und seiner politischen und kulturellen Struktur ist gefragt. Hier kann man viel tun, hier darf man viel tun in unserem "Land der Möglichkeiten".
Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand. Lassen wir dafür Chancen und Ermutigungen sprechen, seien wir engagiert und produktiv - ohne den gerechtfertigten und notwendigen Platz für Faulheit und Entspannung zu verdrängen oder pauschal negativ zu bewerten.
Der Unionspräsident kann nach meiner jetzigen Interpretation ein Ideengeber für die gesellschaftliche und politische Ebene sein. Er ist auch ein Ordnungs- und Stabilitätsfaktor im politischen System, welches die Konfrontation im Parteienwettbewerb braucht, aber auch den ruhigen und manchmal vielleicht schlichtenden Faktor des Präsidenten.
Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen wir uns das Amt des Unionspräsidenten ernst nehmen und ausfüllen. Wir haben drei fähige und willige Kandidaten. Lassen Sie uns die Wahl des Unionspräsidenten als Auftakt zu einer Renaissance dieses Amtes werden und den daraus vielleicht folgenden Schwung nutzen. Für die Gestaltung der Union, für die Vielfalt und für eine DU als "Land der Möglichkeiten".
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:36
Hm, schöne Worte, aber eigentlich nichts Greifbares aus dem man schließen könnte, warum ausgerechnet Sie gewählt werden sollten. Warum denken Sie also, dass genau Sie der Richtige für dieses Amt ist und was unterscheidet Sie zu den anderen beiden Kandidaten?
Anna Maria von Kurzschluss
parteilos, unbestechlich
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Original von A. M. von Kurzschluss
Warum denken Sie also, dass genau Sie der Richtige für dieses Amt ist und was unterscheidet Sie zu den anderen beiden Kandidaten?
Herr Poppinga ist ein Urgestein der Politik in der DU, auf kommunaler-, Landes- und Unionsebene. Herr Blomkohl-Cullen ist amtierender Unionspräsident und war vorher auch schon Unionspolitiker.Original von A. M. von Kurzschluss
Tja, ich gehöre keiner Partei an, darf wählen und weiß nicht wen. Ich könnte keine Wahlempfehlung aussprechen. Vielleicht hätte es mir geholfen, wenn ich wüsste, was die Herren Kandidaten bislang für die Union "weltbewegendes" geleistet haben..... ?(
Ich bin eher ein Neuer in der Unionspolitik und war bisher vor allem wirtschaftlich, kulturell und seit einiger Zeit landespolitisch involviert.
Alle Kandidaten haben etwas für sich. Was ist für Sie als Unionsbürgerin, Frau, Ehefrau, vielleicht Mutter, Vereinsvorsitzende etc. wichtig?
Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Eine der zwei Fragen habe ich ja immerhin schon beeantwortet, obwohl diese allgemein gestellt und nicht direkt an mich gerichtet war.Original von A. M. von Kurzschluss
Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Also.... erst Sie.
Aber na gut, ich werde versuchen, auch die andere Frage zu beantworten:
Herr Hajo Poppinga setzt auf Aktivität
Herr Blomkohl-Cullen auf Kontinuität und eine dezente Amtsführung
Ich setze Priorität auf die Tradition und Anerkennung des seit Begründung der DU bestehenden Amtes
Herr Poppinga hat große Erfahrung in der Unions- und Landespolitik. Er setzt auf bestimmte politische Reformen.
Ich dagegen setze mehr auf die klassischen unionspräsididalen Aufgaben und die symbolische Wichtigkeit des Präsidentenamtes als Integrationsfigur einer vielfältigen Union. Als Institution der föderalen Union der Möglichkeiten.
Herr Blomkohl-Cullen dürfte seine zurückhaltende Amtsführung der letzten Legislatur beibehalten wollen - falls er sich nicht noch anderslautend äußert.
Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Das ist nicht falsch dargestellt, aber nicht vollumfänglich. Neben meinem Willen, die politische Diskussion in bestimmten Bereichen zielführend anzustoßen und zu moderieren, habe ich mehrfach betont, auch die zeremonielle Rolle des Staatsoberhauptes verstärkt wahrnehmen zu wollen - also auch als Integrationsfigur zu wirken.
Letztlich unterscheidet sich unser Ansatz, nach meinem Dafürhalten, vor allem darin, daß ich politischer sein will - ohne dabei parteiisch zu sein.
Letztlich unterscheidet sich unser Ansatz, nach meinem Dafürhalten, vor allem darin, daß ich politischer sein will - ohne dabei parteiisch zu sein.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
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Registriert: Mo 26. Apr 2010, 18:06
Ich will keine Harmoniesoße ausschütten, sondern meine Verantwortung für einen offenen politischen Wettbewerb wahrnehmen. Aber in diesem Falle stimme ich Ihnen vollkommen zu.Original von Hajo Poppinga
Letztlich unterscheidet sich unser Ansatz, nach meinem Dafürhalten, vor allem darin, daß ich politischer sein will - ohne dabei parteiisch zu sein.
Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:36
Mutter von zwei Kindern.Original von Kamler Johanssen
Was ist für Sie als Unionsbürgerin, Frau, Ehefrau, vielleicht Mutter, Vereinsvorsitzende etc. wichtig?
Tja, mein Part und damit mein Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Bereich der Familie. Auch wenn mein Mann das Familienoberhaupt ist, so liegt es letztendlich in meiner Verantwortung, dass das Gebilde Familie funktioniert, in all seinen Facetten. Ähnlich wird es wohl auch bei dem Amt des Unionspräsidenten sein. Seine Familie ist die Union mit all ihren verschiedenen Unionsländern.
So ist es mir also wichtig, dass die Politik so funktioniert, dass wir uns darin verstanden und gut aufgehoben fühlen. Um das beurteilen zu können, muss ich aber informiert sein. Ich muss wissen, was wo wie und warum so läuft, wie es läuft, ob alle Alternativen ausgeschöpft wurden.
Herr Waistlin-Majere hat da schon gute Arbeit bislang geleistet. Er hat regelmäßig informiert und sich auch nicht gescheut Rede und Antwort zu stehen. Gleiches erwarte ich aber auch von den anderen Ministern. Und ich erwarte, dass der Unionskanzler die Arbeit seiner Ministerien koordiniert, dass er die Verantwortung übernimmt, aber auch darauf hinwirkt, dass die einzelnen Ministerien ihre Pflichten erfüllen. Und genau dieser Punkt ist in den letzten Legislaturperioden sträflich vernachlässigt worden. Immer hat nur ein Teilbereich funktioniert: Entweder der Unionskanzler oder die Minister.
Anna Maria von Kurzschluss
parteilos, unbestechlich
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Registriert: Mo 26. Apr 2010, 18:06
Ich glaube, die Politik ist derzeit ganz gut aufgestellt in der DU. Wir brauchen jetzt noch zündende Ideen und zivilgesellschaftliches Engagement, dann kann es etwas werden. Ohne Erfolgsgarantie, aber mit Möglichkeiten.
Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Dem stimme ich teilweise sicher zu. Wie ich schon desöfteren gesagt habe: Einsatz, Mut, Moral, Ideen und Engagement sind enorm wichig und da finde ich, sollte der neue Unionspräsident, egal wer es wird, ansetzen und mithelfen, als Vermittler, Ideengeber, "Diskussionsleiter" - und vor allem - als Staatsoberhaupt.Original von Kamler Johanssen
Ich glaube, die Politik ist derzeit ganz gut aufgestellt in der DU. Wir brauchen jetzt noch zündende Ideen und zivilgesellschaftliches Engagement, dann kann es etwas werden. Ohne Erfolgsgarantie, aber mit Möglichkeiten.
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