Original von Konrad Grimm
Hab was hübsches gefunden
Man könnte meinen, der Soldat schießt gleich die Bäuerin ab.
Sehr zweideutig.
Original von Konrad Grimm
Ja, das stimmt.
Mir drängt sich grade die Frage auf: Kann man eigentlich Marxist sein und in der Linken? Ich meine, Parteien, Wahlen, das ist doch aus marxistischer Sicht völliger Unsinn, da der Sozialismus ja durch die Revolution erreicht werden muss...
Deswegen gibt es ja auch Marxisten, die Linke, DKP usw. als sozialdemokratisch/reformistisch ablehnen.
Original von Montgomery Scott
Kommt drauf an, wie man die Bezeichnung "Marxist" interpretiert. Im streng orthodoxen Sinne konnte man natürlich nur im 19 Jhd. Marxist sein. Das heißt aber eben nicht, dass "marxistische Gesellschaftsanalyse" (SPD-Parteiprogramm

) im 20. und 21. Jahrhundert obsolet ist. Ich sehe mich durchaus als Marxist, obwohl ich nichts von Revolutionsgefasel in deutschen Fußgängerzonen halte.
Man kann sich auch als Sozialist oder Kommunist titulieren und undogmatisch sein. Sowie halt eben den Weg in entsprechende Gesellschaften durch Reformen erreichen wollen oder durch eine friedliche Umwälzung.
Original von Damian Fuller
Ohne diesen Karriere-Klub beleidigen zu wollen. Aber das sind doch hochgradig an das System angepasste Anzugträger. Von denen geht vermutlich keine gewaltsame Revolution aus.
Gibts auch in anderen Jugendorgas von Parteien.
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der
Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes